Veranstaltungen - Geschichte - Kunst & Denkmal
Im September 2016 starb der Holocaust-Überlebende und Zeitzeuge Max Mannheimer. In Erinnerung an ihn wird der Platz vor dem NS-Dokumentationszentrum künftig seinen Namen tragen. Nach der feierlichen Platzbenennung am Vormittag findet am Abend des 6. Februars, dem Geburtstag Max Mannheimers, eine Veranstaltung zu seinen Ehren statt. Unter dem Titel „‚Ich konnte nie hassen‘ – Erinnerungen an Max Mannheimer“ erinnern Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des NS-Dokumentationszentrums und eine Enkelin Max Mannheimers an den Holocaust-Überlebenden und Zeitzeugen.
Nach einem Grußwort von Prof. Dr.-Ing. Winfried Nerdinger, Gründungsdirektor des NS-Dokumentationszentrums München, liest der Schüler Malte Scheurich aus „Spätes Tagebuch“, den Lebenserinnerungen Max Mannheimers. Welche Bedeutung die Zeitzeugenerinnerungen für Schülerinnen und Schüler sowie für die Bildungsarbeit haben, erläutert Felizitas Raith, Mitarbeiterin der Bildungsabteilung des NS-Dokumentationszentrums, in einem Vortrag. Im Anschluss wird Max Mannheimer in kurzen Ausschnitten aus Filmen zu sehen sein, die Schwester Elija Boßler im Lauf seiner Zeitzeugentätigkeit von ihm aufgenommen hat. Neben Schwester Elija werden sich Abba Naor, Holocaust-Überlebender und Vizepräsident im Internationalen Dachau-Komitee, Dr. h.c. Barbara Distel, ehemalige Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau sowie Mannheimers Enkelin Judith Faessler an Max Mannheimer, sein Engagement für die Erinnerungskultur und sein politisches Wirken erinnern. Das Podiumsgespräch wird moderiert von Dr. Dirk Riedel, wissenschaftlicher Mitarbeiter des NS-Dokumentationszentrums.
Veranstalter | NS-Dokumentationszentrum München |
Datum | 06.02.2018 |
Uhrzeit | 19:00 |
Treffpunkt | NS-Dokumentationszentrum, Brienner Straße 3, Auditorium |
Preis | Eintritt frei |
Veranstaltungsart | Vortrag |
Stadtbezirk | Maxvorstadt |
Suchbegriffe | Nationalsozialismus |
Personen | Mannheimer Max |