Winfried
| Geboren | 673 [Crediton] |
|---|---|
| Gestorben | 5.6.754 |
Unknown, St Boniface - Baptising-Martyrdom - Sacramentary of Fulda - 11Century, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons
Bonifatius, Geburtsname Wynfreth (auch Wynfrith, Winfrid, Winfried, * um 673 in Crediton; † 5. Juni 754 oder 755[3] bei Dokkum in Friesland [4]), war einer der bekanntesten Missionare und der wichtigste Kirchenreformer im Frankenreich. Er war Missionserzbischof, päpstlicher Legat für Germanien, Bischof von Mainz, zuletzt Bischof von Utrecht sowie Gründer mehrerer Klöster, darunter Fulda. Aufgrund seiner umfangreichen Missionstätigkeit im damals noch überwiegend heidnischen Germanien wird er seit dem 16. Jahrhundert von der katholischen Kirche als „Apostel der Deutschen“ verehrt.
Warum Bonifatius über 80-jährig noch einmal zur Missionierung der Friesen aufbrach, ist unbekannt. Bereits in den frühen Bonifatiusviten heißt es, er habe als Märtyrer sterben wollen. Manches spricht in der Tat dafür, dass er das Martyrium erstrebte, um seine Gründungen auch über seinen Tod hinaus als heiliger Patron schützen zu können.[10] Auf dem Weg zu einer Firmung friesischer Christen wurde er am Morgen des 5. Juni 754 oder 755 zusammen mit seinen Begleitern am Ufer des Flusses Boorne bei Dokkum von Heiden erschlagen.