Orfeo ed Euridice

Werktitel Orfeo ed Euridice
Komponist Gluck, Christoph Willibald
Entstehungsjahr 1762

Besetzung

Keine spezifischen Besetzungsangaben hinterlegt.

Wikipedia-Auszug

Orfeo ed Euridice (dt. Orpheus und Eurydike, frz. Orphée et Euridice) ist eine Oper (Originalbezeichnung: „Azione teatrale per musica“ bzw. „Tragédie-opéra“) in drei Akten, die die Geschichte des thrakischen Sängers Orpheus erzählt. Die Musik stammt von Christoph Willibald Gluck, das Libretto von Ranieri de’ Calzabigi. Die Uraufführung der Erstfassung fand am 5. Oktober 1762 in Wien, die der französischen Zweitfassung am 2. August 1774 in Paris statt.

Erster Akt
Gemeinsam mit Hirten und Hirtinnen beweint Orpheus am Grab der Eurydike deren Verlust. Als er die Götter um Gnade bittet, erscheint Amor, der Liebesgott, mit der Nachricht, dass Zeus (Jupiter) dem Sänger den Abstieg zum Hades erlaube: Wenn es ihm gelingt, die Furien dort mit seinem Gesang zu rühren, darf er Eurydike wieder zu den Lebenden zurückführen, unter der Bedingung, dass er sich beim Rückweg nicht zu ihr umsieht. Orpheus dankt, nimmt seine Leier und macht sich auf den Weg.

Zweiter Akt
Dem Sänger gelingt es erst durch hartnäckiges Spielen und Singen, die Wächter des Hades (Cerberus) zu besänftigen, die ihn zunächst zurückweisen, dann aber doch einlassen. Orpheus betritt das Elysium, die Heiterkeit der seligen Geister umfängt ihn, doch er kann seine Unruhe erst ablegen, als seine Gattin, von den Klängen seiner Leier angelockt, erscheint. Er schließt seine Augen und dreht sich um, nimmt sie an der Hand und läuft hinaus, ohne sich umzusehen.

Dritter Akt
Als sie bereits fast ans Tageslicht treten, klagt Eurydike, dass ihr Mann sie nicht ansehe, also nicht mehr liebe und sie lieber in die Unterwelt zurückkehren wolle. Der gerührte Orpheus kommt nicht umhin, sich umzudrehen, und in diesem Moment bricht sie auch zusammen. Erneut beklagt er sein Leid und will sich erstechen, den gezückten Dolch entreißt ihm aber Amor, der Eurydike wiedererwachen und die Oper glücklich enden lässt.

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