Mitspieler der »Volksgemeinschaft«
Der FC Bayern und der Nationalsozialismus
Hofmann Gregor
Inhaltsverzeichnis
<p> Vorwort</p>
<ol>
<li>Einleitung<br />
</li>
<li>Die Wurzeln des FC Bayern (1900-1918)<br />
Fred Dunn und die Geburtsstunde des Münchner Fußballs<br />
»Zuagroaste« an Münchens Spitze<br />
Bayern als Abteilung des Münchner Sportclubs (1906-1919)<br />
Bayerns Führungspersonal im Kaiserreich<br />
Bürgerlichkeit als kulturelles Leitbild<br />
Der Klub der Schwabinger Boheme?<br />
Jugendarbeit im Zeichen nationaler Erziehung<br />
Der Erste Weltkrieg<br />
</li>
<li>Der FC Bayern in der Weimarer Republik (1919-1932)<br />
3.1. Ein Münchner Fußballklub<br />
Bayern-Funktionäre im Kampf gegen die Räterepublik<br />
Der Weg zur Spitzenmannschaft<br />
Bayern als Abteilung des Turnvereins Jahn (1919 - 1924)<br />
Aufstieg des Fußballs in der Weimarer Republik<br />
Professionalisierung auf und neben dem Platz<br />
Rugby, Ski, Betriebssport: Weitere Sportangebote ab 1925<br />
Spitzenverein ohne Stadion<br />
»Ein ganz nettes Bankkonto«: Die Finanzen des FC Bayern<br />
Inflation und Putsch: Bayern-Mitglieder im Krisenjahr 1923<br />
Frühe Nationalsozialisten beim FC Bayern<br />
Der Verein und seine Stadt<br />
3.2. Der Sinn des Sports<br />
Erinnerung an den Ersten Weltkrieg<br />
Bürgerliche Inszenierung<br />
Frauen im FC Bayern<br />
Der Streit um den Profifußball als Auseinandersetzung um den Sinn des Sports<br />
Spesen und Spielerwechsel: Die Praxis beim FC Bayern<br />
Die Haltung der Klub- Führung zur Amateurfrage<br />
Vergemeinschaftung versus »Vereinsfanatismus«<br />
Sport als Kampf gegen »Volksverderber« und Naturentfremdung<br />
Sehnsucht nach der »Volksgemeinschaft« <br />
</li>
<li>Der FC Bayern und die Selbstmobilisierung des Sports (1933-1934)<br />
4.1. Ein Verlierer der Machtübernahme?<br />
Machtübernahme in Bayern und in München<br />
Die Organisation des Vereinssports im NS-Staat<br />
Glückloser Titelverteidiger<br />
Verlust jüdischer Funktionäre und Förderer<br />
Finanzielle Folgen der Weltwirtschaftskrise - und der Machtübernahme<br />
Bayerische Spitzenvereine: Verlierer der Gauliga-Einführung<br />
Spielerabgänge I: Oskar Rohr<br />
Spielerabgänge II: Robert Breindl und Karl Haymann<br />
4.2. Handlungsspielräume und Auseinandersetzungen<br />
Landauers Rücktritt und die Austrittswelle jüdischer Mitglieder 1933<br />
»Stuttgarter Erklärung«: Öffentliches Bekenntnis zum NS-Staat <br />
Frühe Übernahme des »Führerprinzips«<br />
Bayerns Jugend marschiert - aber nicht zum »Wehrsport«<br />
Die Skiabteilung: Ein nationalsozialistischer Fremdkörper?<br />
Der Ältestenrat oder: Herrmanns Vorstellung von Gemeinschaft<br />
Stimmungsumschwung: Mit neuem »Führer« aus dem Tief<br />
Selbstmobilisierung im Zeichen der »Volksgemeinschaft«<br />
Weder »gleich« noch »geschaltet«: Bürgerliche Sportvereine 1933/34<br />
</li>
<li>Vereinsentwicklung und Führungspersonal im NS-Staat (1933-1939)<br />
5.1. Vereinssport in der Diktatur: Der FC Bayern, der Staat und die Partei<br />
Scheinbare Normalität: Von der Machtübernahme zum Vorabend des Krieges<br />
Der FC Bayern in der Gauliga: »Mittelmaß« und Dauerkrise?<br />
Reserve und Breitensport: Fußball unter erschwerten Bedingungen<br />
Die Jugendabteilung und das Ausgreifen der HJ<br />
Die Abteilungen Ski und Rugby 1933-1939<br />
Die Handballabteilung: Intermezzo einer Militärmannschaft<br />
Finanzmisere trotz Steuererleichterung<br />
Arbeitsplätze für Bayernspieler: Wie Ludwig Goldbrunner Beamter wurde<br />
5.2. »Vereinsführer« und Funktionärskorps<br />
»Vereinsführer« und Vereinsführung des FC Bayern<br />
Siegfried Herrmann: Das umstrittene Urgestein<br />
Karlheinz Oettinger: Der populäre Unbekannte<br />
Richard Amesmaier: Der überarbeitete Sanitätsführer<br />
Franz Paul Nußhart: Die bewährte Notlösung<br />
Josef Kellner: Der abwesende Wunschkandidat<br />
Die »Dietwarte«<br />
Die administrativen Funktionäre<br />
Die sportlichen Funktionäre<br />
Quantitative Auswertung: NSDAP-Mitglieder unter Funktionären und Spielern<br />
5.3. Der Verein in der Öffentlichkei<br />
Die Clubnachrichten als Plattform für Politik und »Dietarbeit«<br />
»Das muß man erlebt haben«: Feste und Feiern<br />
Presse, Prominenz und Polizei: Bayernspieler in der Öffentlichkeit<br />
Bayern international: Fußball im Dienst der NS-Außenpolitik<br />
</li>
<li>Jüdische Mitglieder des FC Bayern<br />
6.1. Ein »Judenklub«?<br />
Wer waren »die Juden« des FC Bayern?<br />
Die Konstruktion eines »Judenklubs«<br />
6.2. »Arierparagraphen«, Antisemitismus und Erfahrungen der jüdischen Bayern<br />
Austritte und Ehrungen: Die Monate nach der Machtübernahme<br />
Selbstbehauptung: Bayern-Mitglieder beim JTSV München<br />
Antisemitischer Radikalisierungsschub<br />
Die Streichung des »Arierparagraphen« 1938<br />
»Miesmacher« und »Judenknecht«: Interne Konflikte<br />
Das Ende der Spielräume<br />
6.3. Verfolgung, Raub und Mord<br />
Vom Boykott zum Pogrom<br />
»Arisierung« und ihre Profiteure<br />
Erpressung und Kunstraub durch den Staat<br />
Flucht - Mord - Überleben<br />
</li>
<li>Der FC Bayern im Zweiten Weltkrieg (1939-1945)<br />
7.1. Verein und Sportler im Krieg<br />
Kriegsverlauf und Kriegserlebnis: Ein Überblick<br />
Von der Stadtteilrunde zur Gaumeisterschaft<br />
Jugend- und Reservemannschaften im Krieg<br />
Exkurs: Die Organisation des Sports 1938 - 1945<br />
Funktionärsbiografien im Krieg: Siegfried Herrmann und Franz Paul Nußhart<br />
Die Vereinsführung in den letzten Kriegsjahren (1943-45)<br />
Unabkömmliche, Soldaten, Gastspieler: Wer spielte für die Bayern?<br />
Vereinsorganisation und Vereinsleben im Krieg<br />
Gefangeneneinsatz im Stadion und »Volksgemeinschaft« im Luftkrieg<br />
Internationale Spiele im Krieg: Zürich 1943<br />
»Gruppenbild im Westen«: Bayerns Soldaten in der Öffentlichkeit<br />
Rückzug - Gefangenschaft<br />
»Volkssturm« <br />
7.2. Verbrechen und Widerstand im Kontext der deutschen Expansion<br />
Wirtschaft: Emil Friz und das BMW-Werk Bitschweiler<br />
SS: Theodor Slipek und Moritz Jaegy im besetzten Polen<br />
Verwaltung: Josef Kellner als Spitzenbeamter im »Sudetengau«<br />
Widerstand: Willy Buisson<br />
</li>
<li>Der FC Bayern nach 1945<br />
Vom Kriegsende zu den ersten Spielen<br />
Der Weg zur Lizenz: Sportpolitik in der US-Zone<br />
Das »Wunder« der Oberliga Süd<br />
Verein und Funktionäre in den ersten Nachkriegsjahren<br />
Kurt Landauer kehrt zurück<br />
Neues Wachstum und alte Konflikte<br />
Säbener Straße<br />
Anspruch und Realität<br />
Jüdische Mitglieder nach 1945<br />
Entnazifizierung<br />
Reintegration von Nationalsozialisten<br />
»Sportfremde Demagogen«: Blicke auf die eigene Vergangenheit<br />
Landauers Abwahl<br />
Große Pläne und tiefer Fall<br />
Chaos und Rettung im Frühling 1955<br />
Eine Geschichte mit offenem Ausgang<br />
</li>
<li> Resümee</li>
<li>Anmerkungen</li>
<li>Anhang<br />
11.1. Verzeichnisse<br />
11.2. Verwendete Quellen und Literatur<br />
</li>
</ol>
<p>Dank</p>
<p> </p>