Krypta
Unterdrückte Traditionnen der Kirchengeschichte
Wolf Hubert
Inhaltsverzeichnis
<p>Zur Einleitung<br />
«Wir alle sind abgewichen»</p>
<ul>
<li>Päpstliche Schuldbekenntnisse einst und jetzt </li>
<li>Reform als Wesensmerkmal der Kirche </li>
<li>In der Krypta der Kirchengeschichte</li>
</ul>
<p>1. Der Bischof<br />
Von allen gewählt</p>
<ul>
<li>«Der Papst ernennt die Bischöfe frei» </li>
<li>Wie wird man Bischof?</li>
<li>Ein Durchgang durch die Geschichte </li>
<li>Was ist ein guter Bischof?</li>
<li>«Nur einmal verheiratet»</li>
</ul>
<p>2. Bischöfinnen<br />
Frauen mit Vollmacht</p>
<ul>
<li>Mächtige Äbtissinnen </li>
<li> Äbtissinnenweihe und Bischofsweihe</li>
<li>Bischöfe und Kardinäle ohne Weihe </li>
<li>Kardinalinnen: Seit dem Zweiten Vatikanum undenkbar?</li>
</ul>
<p>3. Das Domkapitel<br />
Kontrollorgan und Senat des Bischofs</p>
<ul>
<li>Der Bischof als absoluter Monarch </li>
<li>Ausgerechnet Limburg: Ein kollegiales Gegenmodell</li>
<li>Unterdrückung der kollegialen Leitung</li>
</ul>
<p>4. Der Papst<br />
Kollege und nicht gegen Fehler gefeit</p>
<ul>
<li>«Die höchste, volle, unmittelbare und universale ordentliche Gewalt»</li>
<li>Das Konstanzer Konzil: Oberhoheit des Konzils über den Papst</li>
<li>Das Erste Vatikanum: Unfehlbarkeit und Primat des Papstes</li>
<li>Die Ausblendung der konziliaren Option</li>
</ul>
<p>5. Die Kardinäle<br />
Gegengewicht zur päpstlichen Macht</p>
<ul>
<li>Die Williamson-Affäre: Ein Papst der einsamen Entscheidungen</li>
<li>Kleine Geschichte der Kardinäle 96 Ein vatikanischer Sicherheitsrat</li>
<li>Die Entmachtung der Kardinäle im zwanzigsten Jahrhundert</li>
<li>Optionen gegen den autokratischen Führungsstil</li>
</ul>
<p>6. Mönche und Nonnen<br />
Höchste Autorität durch radikale Nachfolge</p>
<ul>
<li>Der heilige Martin: Vollmacht ohne Weihe </li>
<li>«Göttliche Kraft» durch Askese 117 </li>
<li>Die Erfindung der Privatbeichte in Irland </li>
<li>Amt statt Nachfolge?</li>
</ul>
<p>7. Die Gemeinden<br />
Primat der kleineren Einheit</p>
<ul>
<li>Subsidiarität: Ein Konzept der katholischen Soziallehre</li>
<li>Die Kirche: Zentralistisch oder doch lieber subsidiär? </li>
<li>Das Zweite Vatikanum und die Rolle der Laien </li>
<li>Weltkirche gegen Ortskirche? Theologische Debatten </li>
<li>«Der Hirt muss den Geruch seiner Herde annehmen»</li>
</ul>
<p>8. Die Laien<br />
Keine unmündigen Schafe</p>
<ul>
<li>Gleichheit in der Theorie, Unterordnung in der Praxis</li>
<li>Eigenkirchen: Die Herrschaft der Laien </li>
<li>Vereine: Mündige Laien und der Geist der Revolution </li>
<li>Die Stunde der Laien</li>
</ul>
<p>9. Das Konzil von Trient<br />
Pluraler Katholizismus</p>
<ul>
<li>Das erfundene Konzil </li>
<li>Mythos I: Das Tridentinische Seminar</li>
<li>Mythos II: Das tridentinische Bischofsideal </li>
<li>Trientische Weite oder tridentinische Enge? </li>
<li>Mythos III: Die tridentinische Messe</li>
<li>In der Tradition von Trient: Das Zweite Vatikanum</li>
</ul>
<p>10. Franz von Assisi</p>
<ul>
<li>Option einer Kirche der Armen</li>
<li>Ein Papst mit Namen Franziskus </li>
<li>Von der Kirche der Armen zur reichen Papstkirche </li>
<li>Der Ketzer und der Heilige: Brüder im Geiste </li>
<li>Eine charismatische Gemeinschaft wird verkirchlicht</li>
<li>Sprengkraft einer Utopie</li>
</ul>
<p>Zum Schluss</p>
<ul>
<li>«Die Wahrheit, die aus der Geschichte kommt» Gefährliche Erinnerung </li>
<li>Das Dogma besiegt die Geschichte</li>
<li>Historische Verantwortung 204</li>
<li>Anmerkungen</li>
<li>Zum Weiterlesen</li>
</ul>