Kaiserin Elisabeth und ihr Ungarn
| Autor:in | Meyer Beatrix |
|---|---|
| Verlag (Details) | Allitera Verlag |
| Buchart | Taschenbuch |
| Erscheinung | Oktober 2019 |
| Seiten | 280 S. |
| ISBN / B3Kat | 3962331301 (9783962331306) / BSB-OPAC (BV046255879) |
| Kategorie | Wittel |
| Bezirk | Oberbayern |
Beschreibung
Elisabeths Ungarnliebe ist legendär. Vor allem deren Ursprung ist von vielen Mythen umrankt. Natürlich wird in der ungarischen Öffentlichkeit gern das Bild der ritterlichen Nation gepflegt, die die unglückliche Kaiserin von Österreich auf Anhieb liebevoll in ihrer Mitte aufnahm und wie diese daraufhin aus Dankbarkeit für Ungarn Partei ergriff. Dass die Ungarn bei Franz Josephs Verlobung seiner Braut im günstigsten Fall neutral gesinnt waren, wird dabei ignoriert. Was sollte man auch von einer Frau halten, die ein »Ungeheuer« geheiratet hatte? Elisabeths Ungarischlehrer, der kaisertreue Historiker Johann Majláth, konnte zwar wunderbar erzählen, aber als ehemaliger Spion des Wiener Hofs hielt er gar nichts von der ungarischen Rebellion gegen die Habsburger. Warum also herrscht noch immer die Überzeugung, dass Majláth die Kaiserin für die Revolutionäre von 1848 und für die Republik begeistert hat? Als Elisabeth das erste Mal Ungarn besuchte, erlebte sie eine große persönliche Tragödie. Auch ihre langjährige Lieblingshofdame Lili Hunyady, eine gebürtige Ungarin, entpuppte sich mit der Zeit als Enttäuschung. Dennoch: Elisabeth und die Ungarn fanden den Weg zueinander - wenn auch nicht auf Anhieb, sondern erst nach vielen Jahren Koexistenz.
VORWORT
1. VERLOBUNG UND HOCHZEIT
- Die erste Wahrnehmung Elisabeths in Ungarn
- Majläths ungarische Geschichte
- Europas schönste Braut undfeschester Bräutigam
2. UNGARNREISE 1857
- Die Folgen der Revolution 1848
- Die Reise nach Ungarn
- Rundreise im Land mit Verzögerung
- Tragischer Ausgang der Reise
3. VON DEN ERSTEN VERSUCHEN BIS HIN ZU INTENSIVEN UNGARISCHSTUDIEN
- Madeira, die ersten ungarischen Worte
- Bis zur Perfektion
- Literaturstudien
- Geschichts- und Politikstudien
4. IDA FERENCZY
- Herkunft
- Ida wird Vorleserin
- »Ida ist aber meine Freundin!«.
- Was macht eine Vorleserin?
- Nach der Genfer Tragödie
- 5. DER ZWEITE BESUCH IN UNGARN
- Politische Tauzeit
- Das zweite Mal in Ungarn
6. »MEIN LETZTER, EINZIGER FREUND« - KAISERIN ELISABETH UND GYULA ANDRÄSSY
- Herkunft
- Exil und Rückkehr
- Erstes Zusammentreffen mit Elisabeth
- Elisabeths und Andrässys Korrespondenz
- Gemeinsame Interessen
- Andrässy als Berater
- Eine platonische Freundschaft
- 7. SOMMER 1866
- Zurück in Wien
- Krieg aufzwei Fronten
- Elisabeth, diefürsorgliche Landesmutter
- Flucht nach Ungarn
8. AUSGLEICH UND KÖNIGSKRÖNUNG
- Der Weg zum Ausgleich
- Elisabeths Rolle
- Die Krönung
- Elisabeths Triumph?
9. DAS »UNGARMÄDEL« ERZHERZOGIN MARIE VALERIE
- Elisabeths Geschenk
- Die »Einzige«
- Marie Valeries Erziehung
- Ungarmädel?
10. DER UNGARISCHE HOFSTAAT
- Höfische Rangordnung
- Elisabeths Hofstaat
- Der innere Kreis
- Noch mehr Ungarn
11. ELISABETH, DIE UNGARISCHE KÖNIGIN
- Die kleinen Unterschiede zu Wien
- Aufenthalte in Ungarn
- Budapest, Schauplatz der Repräsentation
- Ganzprivat in Gödöllö
- Unterwegs in Ungarn
- Das letzte Mal in Ungarn
NACHWORT
ABKÜRZUNGEN
QUELLEN UND LITERATUR
PERSONENREGISTER
ABBILDUNGSVERZEICHNIS