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Mitten unter uns.

Landjuden in Unterfranken vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert

Titel Mitten unter uns.
Untertitel Landjuden in Unterfranken vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert
Autor:in Ries Rotraud, Denz Rebekka
Herausgeber:in Johanna Stahl Zentrum, Kooperationsprojekt Landjudentum
Verlag Eigenverlag
Erscheinung 2015
Seiten 144
ISBN/B3Kat Z000415 / 0
Suchbegriffe Juden Landjuden Unterfranken Untermainkreis Pogrom jüdischer Gemeinden Händler

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Zitierhinweis:

Wie in anderen Regionen Süddeutschlands prägt die jüdische Siedlung auf dem Land den Raum Unterfranken seit dem 15. Jahrhundert. Juden leben in bis zu 200 Gemeinden auf den kleinen und abgelegenen Dörfern und treiben von dort meist zu Fuß ihren Wanderhandel. Erst ab 1861 erhalten Sie das Recht der freien Ortswahl, können in die Städte umziehen und wirtschaftlich neue Wege gehen.

Die vielen kleinen Synagogen und die Friedhöfe bleiben jedoch charakteristisch für die Landschaft. 1932 gibt es noch 108 Jüdische Gemeinden, bevor die Nazis sich an ihr Vernichtungswerk machen, die Menschen vertreiben oder deportieren und ermorden. Den Menschen und ihrer Kultur, die ein Teil Unterfrankens sind, setzt die Ausstellung „Mitten unter uns." ein Denkmal, die hier eine neue Form gefunden hat.

Das Ausstellungsbuch „Mitten unter uns." präsentiert damit anschaulich die jüdische Geschichte einer ganzen Region.