Bairisch gredt – bairisch glebt

Über bairische Gelassenheit, Stubnmusi, die doppelte Verneinung und andere Raritäten

Autor:in Grubmüller Klalus
Verlag (Details) Volk Verlag
Buchart Gebundene Ausgabe
Erscheinung Oktober 2024
Seiten 120 S.
ISBN / B3Kat 3862224988 (9783862224982) / BSB-OPAC (BV049750020)
Serie Kultur und Sprache

Beschreibung

„Hundsgrippi, elendiger“ oder „Scheiß da nix, dann feit da nix“: Die bairische Sprache erscheint Außenstehenden oftmals grob und abweisend – ebenso wie der Bayer selbst mit all seinen Eigenheiten und den manchmal skurrilen Formen seines Humors. Dabei verdeckt diese raue Fassade nur die kulturellen und emotionalen Hintergründe der bairischen Lebensweise.
Von der schlecht beleumdeten doppelten Verneinung („nie nicht“) bis zur eigensinnigen Verwendung des Konjunktivs („Es gabad a Leich“): Klaus Grubmüller erklärt anhand der Besonderheiten der bairischen Sprache die Mentalität der Bayern und räumt dabei mit einigen weit verbreiteten Klischees auf. Abgerundet wird die kleine Kulturgeschichte durch neue Beispiele für einen unerlässlichen Grundwortschatz.

  • Vorwort
    Ethnografische Vorbemerkung (mit einer Anmerkung zur Baierin)
    Technische Vorbemerkung
     
  • Basst:die bairische Gelassenheit
  • Aberdreiredn duatma koana: die bairische Aufsässigkeit
  • Ein Bierchenoder a Hoibe: über Fülle und Macht
  • Skurrilität und Anarchie: der bairische Humor
  • Realsatire: Sensologen im Technologieland Bayern
  • Käseland Bayern: Net bloß Leberkäs
  • Spielarten des bairischen Eigen-Sinns
    Sauf net so vui, trink liaba a Bier
    Stubnmusi
    Jodeln
    Namen