Oberwiesenfeld
Vom Mittelalter bis zur frühen Neuzeit das das Oberwiesenfeld als Ackerfläche genützt.
Danach wurde er als übungs- und Exerzierplatz von der Münchner Garnision genützt. Hier stiegen auch die ersten Ballone und Luftschiffe auf. Auch starteten von hier aus die ersten Flugzeuge und wurde der erste Verkehrflughafen Münchens hier erbaut.
Nach dem Krieg wurde hier der Schuttberg aufgeschüttet und zur Olympiade enstanden hier die Sportanlagen.
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| Das Stadtarchiv München zeigt anlässlich der „Kulturtage Schwabing-West“ die Ausstellung Das Oberwiesenfeld Exerzierplatz – Flugfeld – Olympiapark Ausstellungseröffnung: 14. Mai 2009, 15 Uhr Begrüßung: Dr. Michael Stephan, Direktor des Stadtarchivs Grußwort: Dr. Walter Klein, Vorsitzender des BA 4 – Schwabing-West Einführung: Elisabeth Angermair Anlässlich der Kulturtage Schwabing-West präsentiert das Stadtarchiv München die Geschichte des Oberwiesenfeldes in einer kleinen Ausstellung. Das Areal, das heute diese topographische Bezeichnung nicht mehr führt (lediglich die U-Bahn-Haltestelle zwischen OEZ und Olympiadorf erinnert an den alten Flurnamen), umfasste ursprünglich das Gelände vom Maßmannplatz im Süden bis zur Moosacher Straße, von der heutigen Landshuter Allee im Westen bis etwa zur Schleißheimer und Lerchenauer Straße. Kaum ein anderer öffentlicher Raum innerhalb der heutigen Münchner Stadtgrenzen kann auf eine so wechselvolle, den jeweiligen Bedürfnissen der Stadtgesellschaft angepasste Nutzungsgeschichte zurückblicken.Im Mittelalter und der frühen Neuzeit wurde das Areal als Acker- und Weideland genutzt. Vom Ende des 19. Jahrhunderts bis weit in das 20. Jahrhundert hinein diente es als Exerzierplatz für die Münchner Garnison. Hier starteten und landeten Ballone, erste Luft-schiffe und Flugzeuge vor den Augen des staunenden Münchner Publikums. Schließlich wurde auf dem Oberwiesenfeld der erste Verkehrsflughafen der Stadt angelegt. Als am Ende des Zweiten Weltkrieges weite Teile Münchens in Trümmern lagen, wuchs auf bisher ebener Fläche einer der Münchner Schuttberge empor. Eine neuerliche Umnutzung – schließlich auch eine Umbenennung – erfuhr das Gelände mit der Wahl Münchens zum Austragungsort der XX. Olympischen Sommerspiele 1972. Die Planungen für den olympischen Sportpark berücksichtigten bereits die künftige Funktion des Olympiaparks als Freizeitpark mit einem reichhaltigen Veranstaltungsangebot. Fotos, Pläne und einzelne Filmausschnitte illustrieren, wie das einstige Oberwiesenfeld über die Jahrzehnte hinweg ein lebendiger und intensiv genutzter öffentlicher Raum für die Münchnerinnen und Münchner, aber auch für die Gäste der Stadt blieb. Die nachhaltige Weiterentwicklung dieser gewachsenen und prägenden Qualitäten des Olympiaparks rückt neuerlich im Zusammenhang mit der Bewerbung Münchens für die Olympischen und die Paralympischen Winterspiele 2018 in das öffentliche Blickfeld. |
Suchbegriffe:
OberwiesenfeldKunst & Denkmal
| Name | Künstler | Straße | Jahr |
|---|---|---|---|
| Oberwiesenfeld | Maßmannstraße |
Baudenkmäler
| Name | Straße | Stadtteil |
|---|---|---|
| U-Bahnhof Oberwiesenfeld | 0 | . – |
| Flughafen Oberwiesenfeld | 0 | 9. Neuhausen-Nymphenburg – Oberwiesenfeld |
Münchner Geschichte
| Zeit | Ereignis |
|---|---|
| 15.10.1909 | Das Luftschiff Parzeval landet auf dem Oberwiesenfeld |
| 1931 | Der Flughafen Oberwiesenfeld wird eröffnet |