Die Frontkämpfersiedlung in München liegt in Neuharlaching am Perlacher Forst, im heutigen Stadtbezirk 18 Untergiesing-Harlaching. Sie wurde ab 1934 errichtet; der erste Spatenstich erfolgte bereits im Dezember 1933. Bauherr war die Nationalsozialistische Kriegsopferversorgung (NSKOV).
| Merkmal |
Angabe |
| Bauzeit |
ab 1934 |
| Lage |
Neuharlaching, am Perlacher Forst |
| Straßen |
Oberbiberger Straße, Mangfallstraße |
| Bauherr |
NSKOV |
| Zweck |
Wohnungen für Schwerkriegsbeschädigte und Frontkämpfer des Ersten Weltkriegs |
| Stadtbezirk |
18 – Untergiesing-Harlaching |
Die Siedlung ist im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Sozial- und Wohnungspolitik zu betrachten. Die Bevorzugung von Kriegsbeschädigten und ehemaligen Frontkämpfern diente auch der politischen Propaganda und der Bindung dieser Bevölkerungsgruppe an das NS-Regime. Die zeitgenössische Bezeichnung „Frontkämpfer“ ist deshalb historisch und politisch einzuordnen.