Kohl Helmut (1982-1998)
Novatian (0)
Johannes Paul II. (Sl.) (1978-2005)
Streibl Max (1988-1993)
Georg Kronawitter (1984-1993)
2. Bürgermeister
Christian Ude (1990-1993)
3. Bürgermeister
Sabine Csampai (1990-1996)
Geschichte
Weltwirtschaftsgipfel findet in München statt
Der Weltwirtschaftsgipfel 1992 fand in München statt und brachte die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen zusammen. Hauptthemen waren die wirtschaftliche Integration Europas und die Transformation der ehemaligen Sowjetunion.
8.3.1992Frauen-/Lesben-Demonstration zum Internationalen Frauentag
Im Vorfeld des Weltwirtschaftsgipfels zogen Frauen und Lesben in München unter dem Motto „Weiberwirtschaft gegen GeldHERRschaft“ durch die Innenstadt.
17.5.1992Eröffnung des neuen Münchner Flughafens Franz-Josef Strauß
Eröffnung des neuen Münchner Flughafens Franz-Josef Strauß im Erdinger Moos. Der alte Münchner Flughafen in Riem wurde innerhalb einer Nacht auf das neue Areal umgezogen.
6.12.1992Lichterkette gegen Fremdenfeindlichkeit
In München bildeten rund 400 000 Menschen eine etwa elf Kilometer lange Lichterkette gegen Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt. Anlass waren rechtsextreme Anschläge in Norddeutschland. Bürgerinnen und Bürger, Kirchen, Parteien und Vereine setzten gemeinsam ein stilles, eindrucksvolles Zeichen der Solidarität mit den Opfern und für Toleranz und Zivilcourage. Die Aktion gilt als eine der größten friedlichen Demonstrationen der deutschen Nachkriegsgeschichte und wurde international als Symbol für Mitmenschlichkeit und demokratische Verantwortung wahrgenommen.
6.12.1992Lichterkette gegen Rassismus, Fremdenhass und Rechtsradikalismus
1992 organisierte München eine beeindruckende Lichterkette als kraftvolles Zeichen gegen Rassismus, Fremdenhass und Rechtsradikalismus. Hunderttausende Menschen reichten sich die Hände und bildeten eine durchgehende Menschenkette durch die Stadt, um Solidarität mit Migranten und Opfern rassistischer Gewalt zu zeigen. Diese eindrucksvolle Demonstration von Einheit und Toleranz setzte ein deutliches Signal für Vielfalt und gegen Ausgrenzung in der Gesellschaft.