Maria Jakobäa von Baden, Herzogin von Bayern
Haus: Baden
* 25.06.1507 – † 16.11.1580
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Maria Jakobäa von Baden war eine zentrale Frauenfigur der Renaissance in Bayern, deren Leben die engen dynastischen Bande zwischen den Häusern Baden und Wittelsbach festigte. Als Tochter von Markgraf Philipp I. von Baden und Elisabeth von der Pfalz wurde sie in eine Zeit des religiösen und politischen Umbruchs hineingeboren.
Ihre Heirat mit Herzog Wilhelm IV. von Bayern im Jahr 1522 war ein politisches Ereignis von europäischem Rang. Diese Verbindung sollte nicht nur die Allianz zwischen Bayern und Baden stärken, sondern diente auch der inneren Konsolidierung des Herzogtums Bayern. Als Herzogin von Bayern an der Seite Wilhelms IV. spielte sie eine wichtige Rolle am Münchner Hof, der sich unter ihrer Mitwirkung zu einem Zentrum der frühen deutschen Renaissance entwickelte.
In einer Ära, die durch den Beginn der Reformation und die Bauernkriege erschüttert wurde, stand Maria Jakobäa fest an der Seite ihres Mannes bei der Verteidigung des katholischen Glaubens. Gemeinsam machten sie Bayern zu einem Bollwerk der Gegenreformation. Trotz der politischen Schwere dieser Zeit war sie als große Förderin der Künste bekannt. Sie gab bedeutende Kunstwerke in Auftrag, darunter den berühmten Historienzyklus, zu dem auch Albrecht Altdorfers „Alexanderschlacht“ gehörte, eines der bedeutendsten Gemälde der deutschen Kunstgeschichte.
Für die Geschichte der Stadt München ist sie besonders relevant, da unter ihrer Herrschaft der Ausbau der Neuveste, dem Vorläufer der heutigen Residenz, vorangetrieben wurde. Sie schenkte ihrem Mann mehrere Kinder, darunter den späteren Herzog Albrecht V., der als einer der größten Kunstsammler der Wittelsbacher die Bayerische Staatsbibliothek und die Antiquarium-Sammlung begründete. Damit legte Maria Jakobäa den Grundstein für das kulturelle Erbe, das München bis heute prägt.
Maria Jakobäa von Baden verstarb im Jahr 1580 in München, nachdem sie ihren Mann um 30 Jahre überlebt hatte. In dieser langen Zeit der Witwenschaft blieb sie eine hochgeachtete Beraterin ihres Sohnes und eine zentrale Figur des bayerischen Hoflebens. Sie wurde in der Münchner Frauenkirche beigesetzt. Ihr Vermächtnis lebt in den prächtigen Kunstschätzen und der kulturellen Identität Bayerns fort, die sie in der Übergangszeit vom Mittelalter zur Neuzeit entscheidend mitgestaltete.
Ihre Heirat mit Herzog Wilhelm IV. von Bayern im Jahr 1522 war ein politisches Ereignis von europäischem Rang. Diese Verbindung sollte nicht nur die Allianz zwischen Bayern und Baden stärken, sondern diente auch der inneren Konsolidierung des Herzogtums Bayern. Als Herzogin von Bayern an der Seite Wilhelms IV. spielte sie eine wichtige Rolle am Münchner Hof, der sich unter ihrer Mitwirkung zu einem Zentrum der frühen deutschen Renaissance entwickelte.
In einer Ära, die durch den Beginn der Reformation und die Bauernkriege erschüttert wurde, stand Maria Jakobäa fest an der Seite ihres Mannes bei der Verteidigung des katholischen Glaubens. Gemeinsam machten sie Bayern zu einem Bollwerk der Gegenreformation. Trotz der politischen Schwere dieser Zeit war sie als große Förderin der Künste bekannt. Sie gab bedeutende Kunstwerke in Auftrag, darunter den berühmten Historienzyklus, zu dem auch Albrecht Altdorfers „Alexanderschlacht“ gehörte, eines der bedeutendsten Gemälde der deutschen Kunstgeschichte.
Für die Geschichte der Stadt München ist sie besonders relevant, da unter ihrer Herrschaft der Ausbau der Neuveste, dem Vorläufer der heutigen Residenz, vorangetrieben wurde. Sie schenkte ihrem Mann mehrere Kinder, darunter den späteren Herzog Albrecht V., der als einer der größten Kunstsammler der Wittelsbacher die Bayerische Staatsbibliothek und die Antiquarium-Sammlung begründete. Damit legte Maria Jakobäa den Grundstein für das kulturelle Erbe, das München bis heute prägt.
Maria Jakobäa von Baden verstarb im Jahr 1580 in München, nachdem sie ihren Mann um 30 Jahre überlebt hatte. In dieser langen Zeit der Witwenschaft blieb sie eine hochgeachtete Beraterin ihres Sohnes und eine zentrale Figur des bayerischen Hoflebens. Sie wurde in der Münchner Frauenkirche beigesetzt. Ihr Vermächtnis lebt in den prächtigen Kunstschätzen und der kulturellen Identität Bayerns fort, die sie in der Übergangszeit vom Mittelalter zur Neuzeit entscheidend mitgestaltete.