Friedrich II. Ernsthafte, auch der Magere, Landgraf von Thüringen
Haus: Meißen
* 30.11.1310 (Gotha) – † 18.11.1349 (Wartburg) Altzella) /Kloster Altzella
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Keine Kinder erfasst
Friedrich II., auch bekannt als „der Ernsthafte“, war eine prägende Gestalt des Hauses Wettin in der Mitte des 14. Jahrhunderts. Als Markgraf von Meißen und Landgraf von Thüringen übernahm er die Herrschaft in einer Phase territorialer Konsolidierung und politischer Instabilität innerhalb des Heiligen Römischen Reiches.
Seine historische Bedeutung liegt vor allem in der Verteidigung und dem Ausbau der wettinischen Machtbasis gegen die Expansionsansprüche benachbarter Dynastien wie der Luxemburger und der Wittelsbacher. Durch eine geschickte Heiratspolitik – er war mit Mathilde, einer Tochter des Kaisers Ludwig des Bayern, vermählt – festigte er die Stellung seines Hauses im Zentrum des Reiches. Dennoch geriet er zeitweilig in Konflikt mit seinem kaiserlichen Schwiegervater, was zu langwierigen kriegerischen Auseinandersetzungen, dem sogenannten Thüringer Grafenkrieg, führte.
Es gelang ihm jedoch, die Zersplitterung seiner Territorien zu verhindern und die administrative Struktur seiner Länder zu stärken. Friedrich II. gilt als wichtiger Wegbereiter für den späteren Aufstieg der Wettiner zu Kurfürsten, da er die finanzielle und militärische Kraft Sachsens und Thüringens bündelte. Er hinterließ ein gefestigtes Erbe für seine Söhne, unter denen Friedrich der Strenge die Macht weiter konsolidierte. Sein Wirken steht exemplarisch für die Behauptung mittelgroßer Territorialmächte in einem von dynastischen Rivalitäten geprägten Zeitalter.
Seine historische Bedeutung liegt vor allem in der Verteidigung und dem Ausbau der wettinischen Machtbasis gegen die Expansionsansprüche benachbarter Dynastien wie der Luxemburger und der Wittelsbacher. Durch eine geschickte Heiratspolitik – er war mit Mathilde, einer Tochter des Kaisers Ludwig des Bayern, vermählt – festigte er die Stellung seines Hauses im Zentrum des Reiches. Dennoch geriet er zeitweilig in Konflikt mit seinem kaiserlichen Schwiegervater, was zu langwierigen kriegerischen Auseinandersetzungen, dem sogenannten Thüringer Grafenkrieg, führte.
Es gelang ihm jedoch, die Zersplitterung seiner Territorien zu verhindern und die administrative Struktur seiner Länder zu stärken. Friedrich II. gilt als wichtiger Wegbereiter für den späteren Aufstieg der Wettiner zu Kurfürsten, da er die finanzielle und militärische Kraft Sachsens und Thüringens bündelte. Er hinterließ ein gefestigtes Erbe für seine Söhne, unter denen Friedrich der Strenge die Macht weiter konsolidierte. Sein Wirken steht exemplarisch für die Behauptung mittelgroßer Territorialmächte in einem von dynastischen Rivalitäten geprägten Zeitalter.