Kinder
Keine Kinder erfasst
Isabeau, eigentlich Elisabeth aus dem Hause der Wittelsbacher in Bayern-Ingolstadt, trat als bayerische Herzogstochter in eine der bedeutendsten politischen Allianzen des späten Mittelalters ein, als sie mit dem französischen König Karl VI. verheiratet wurde. Die Ehe verband zwei mächtige Dynastien und führte sie aus dem regionalen Umfeld Bayerns an den Hof des mächtigen französischen Königreichs. 
Als Königin von Frankreich bewegte sie sich in einem hochdynamischen politischen Umfeld: Die Regentschaft ihres noch jungen Gatten war von inneren Machtkämpfen und dem Wiederaufflammen des Hundertjährigen Krieges geprägt, und Isabeau musste lernen, sich in den Wirren höfischer Politik zu behaupten. Anfangs nahm sie keine dominante politische Rolle ein, doch durch die langwierigen geistigen Probleme Karls VI. rückte sie zunehmend in Positionen, in denen sie politischen Einfluss wahrnahm und Entscheidungen mitgestaltete. 
Im Inneren Frankreichs war sie oft umstritten: Man warf ihr Luxus und wenig Einfühlungsvermögen in die Nöte der Bevölkerung vor, und ihre Loyalität wurde von zeitgenössischen Beobachtern immer wieder hinterfragt. In den Konflikten zwischen rivalisierenden Adelsparteien, etwa den Anhängern des Hauses Burgund und denen der Orléans, versuchte sie Ausgleich und Einfluss, blieb aber vielfach gefangen in den Machtspielen, die ihre Zeit dominierten. 
Trotz aller Schwierigkeiten war Isabeau eine Schlüsselfigur am französischen Hof, Mutter vieler königlicher Kinder und in mancher Hinsicht Bindeglied zwischen französischer und bayerischer Geschichte. Ihre Rolle wird heute historisch differenzierter betrachtet als in zeitgenössischen Chroniken, die sie teils schwarzmalten, teils als politisch handlungsfähige Königin wahrnahmen. 
Als Königin von Frankreich bewegte sie sich in einem hochdynamischen politischen Umfeld: Die Regentschaft ihres noch jungen Gatten war von inneren Machtkämpfen und dem Wiederaufflammen des Hundertjährigen Krieges geprägt, und Isabeau musste lernen, sich in den Wirren höfischer Politik zu behaupten. Anfangs nahm sie keine dominante politische Rolle ein, doch durch die langwierigen geistigen Probleme Karls VI. rückte sie zunehmend in Positionen, in denen sie politischen Einfluss wahrnahm und Entscheidungen mitgestaltete. 
Im Inneren Frankreichs war sie oft umstritten: Man warf ihr Luxus und wenig Einfühlungsvermögen in die Nöte der Bevölkerung vor, und ihre Loyalität wurde von zeitgenössischen Beobachtern immer wieder hinterfragt. In den Konflikten zwischen rivalisierenden Adelsparteien, etwa den Anhängern des Hauses Burgund und denen der Orléans, versuchte sie Ausgleich und Einfluss, blieb aber vielfach gefangen in den Machtspielen, die ihre Zeit dominierten. 
Trotz aller Schwierigkeiten war Isabeau eine Schlüsselfigur am französischen Hof, Mutter vieler königlicher Kinder und in mancher Hinsicht Bindeglied zwischen französischer und bayerischer Geschichte. Ihre Rolle wird heute historisch differenzierter betrachtet als in zeitgenössischen Chroniken, die sie teils schwarzmalten, teils als politisch handlungsfähige Königin wahrnahmen. 
Quelle
https://de.wikipedia.org/wiki/Isabeau