Konrad IV., König HRR
Haus: Staufer
* 25.04.1228 (Andria, Apulien) – † 21.05.1254 (Lavello)
Herrscher
1235 Herzog von Schwaben
1237 König des Heiligen Römischen Reiches
1250 König von Sizilien
1228 König von Jerusalem
1237 König des Heiligen Römischen Reiches
1250 König von Sizilien
1228 König von Jerusalem
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Kinder mit Elisabeth
König Konrad IV. aus dem Adelsgeschlecht der Staufer markiert eine entscheidende Schnittstelle zwischen der staufischen Kaisermacht und dem Aufstieg des Hauses Wittelsbach. Als Sohn Kaiser Friedrichs II. und Isabellas von Brienne war er nicht nur Herzog von Schwaben, sondern auch König von Jerusalem, Sizilien und römisch-deutscher König. Inmitten der gewaltigen Machtkämpfe zwischen dem Kaisertum und dem Papsttum fiel ihm die schwierige Aufgabe zu, die staufische Herrschaft nördlich der Alpen zu stabilisieren.
Seine historische Relevanz für die bayerische Landesgeschichte ergibt sich primär aus seiner Vermählung mit Prinzessin Elisabeth von Bayern, der Tochter Herzog Ottos II. des Erlauchten. Diese dynastische Allianz machte die Wittelsbacher zu den wichtigsten Verbündeten der Staufer in deren Endphase. Die Verbindung sollte das Schicksal beider Häuser verknüpfen und gipfelte in der Geburt seines Sohnes Konradin, dem letzten legitimen Staufer.
Konrads Herrschaft war durch permanente kriegerische Auseinandersetzungen mit Gegenkönigen und die päpstliche Exkommunikation geprägt. Sein späterer Italienzug zur Sicherung des sizilianischen Erbes zeugt von seinem Bestreben, das universale Erbe seines Vaters zu bewahren. Trotz seiner kurzen Regierungszeit belegen neuere Quellenfunde ein engagiertes Verwaltungshandeln und kulturelle Interessen. Sein früher Tod im Heerlager von Lavello leitete das Ende der staufischen Ära ein und hinterließ eine politische Leere, die das Reich in die Zeit des Interregnums führte. In der Münchner Stadtgeschichte bleibt er als Schwiegersohn des bayerischen Herzogs und Akteur einer Epoche in Erinnerung, in der Bayern zu einer zentralen Stütze der Reichspolitik aufstieg.
Seine historische Relevanz für die bayerische Landesgeschichte ergibt sich primär aus seiner Vermählung mit Prinzessin Elisabeth von Bayern, der Tochter Herzog Ottos II. des Erlauchten. Diese dynastische Allianz machte die Wittelsbacher zu den wichtigsten Verbündeten der Staufer in deren Endphase. Die Verbindung sollte das Schicksal beider Häuser verknüpfen und gipfelte in der Geburt seines Sohnes Konradin, dem letzten legitimen Staufer.
Konrads Herrschaft war durch permanente kriegerische Auseinandersetzungen mit Gegenkönigen und die päpstliche Exkommunikation geprägt. Sein späterer Italienzug zur Sicherung des sizilianischen Erbes zeugt von seinem Bestreben, das universale Erbe seines Vaters zu bewahren. Trotz seiner kurzen Regierungszeit belegen neuere Quellenfunde ein engagiertes Verwaltungshandeln und kulturelle Interessen. Sein früher Tod im Heerlager von Lavello leitete das Ende der staufischen Ära ein und hinterließ eine politische Leere, die das Reich in die Zeit des Interregnums führte. In der Münchner Stadtgeschichte bleibt er als Schwiegersohn des bayerischen Herzogs und Akteur einer Epoche in Erinnerung, in der Bayern zu einer zentralen Stütze der Reichspolitik aufstieg.