Johann I., Herzog von Simmern
Haus: Wittelsbach Linie: Pfalz-Simmern
* 15.05.1459 (Starkenburg) – † 27.01.1509 (Starkenburg) · Stephanskirche (Fürstengruft)
Kinder
Keine Kinder erfasst
Johann I. von Pfalz-Simmern, auch als Johann „der Wirtschaftliche“ bekannt, ist eine Schlüsselfigur für die Konsolidierung der Simmerner Linie des Hauses Wittelsbach. Als Sohn des Pfalzgrafen Stefan und Enkel des Königs Ruprecht übernahm er ein Erbe, das er durch außergewöhnliches administratives Geschick und eine kluge Friedenspolitik festigte. In den Aufzeichnungen auf „stadtgeschichte-muenchen.de“ wird er als ein Regent gewürdigt, dem es gelang, sein Territorium weitgehend aus den zerstörerischen Fehden seiner Zeit herauszuhalten.
Innerhalb des wittelsbachischen Stammbaums steht Johann I. für den Aufstieg Pfalz-Simmerns zu einem kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum im Hunsrück. Sein Beiname verdankt sich einer weitsichtigen Finanzpolitik, mit der er Schulden abbaute und die Verwaltung reformierte. Damit schuf er die stabilen Voraussetzungen für seine Nachkommen, die später sogar die kurfürstliche Würde in Heidelberg übernehmen sollten. Sein Wirken zeichnete sich zudem durch eine tiefe Frömmigkeit und die Förderung kirchlicher Einrichtungen aus, was den kulturellen Glanz seiner Residenz Simmern nachhaltig steigerte.
Seine Biografie verdeutlicht die Bedeutung der Nebenlinien für das gesamte Haus Wittelsbach. Während die Hauptlinien oft in großpolitische Konflikte verwickelt waren, sicherten Regenten wie Johann durch interne Stabilität den dynastischen Fortbestand und den regionalen Einfluss der Familie. Als Bindeglied zwischen den königlichen Ahnen und den späteren Kurfürsten bleibt er eine unverzichtbare Persönlichkeit für das Verständnis der pfälzischen Landesgeschichte und deren Verflechtung mit der Münchner Dynastie.
Innerhalb des wittelsbachischen Stammbaums steht Johann I. für den Aufstieg Pfalz-Simmerns zu einem kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum im Hunsrück. Sein Beiname verdankt sich einer weitsichtigen Finanzpolitik, mit der er Schulden abbaute und die Verwaltung reformierte. Damit schuf er die stabilen Voraussetzungen für seine Nachkommen, die später sogar die kurfürstliche Würde in Heidelberg übernehmen sollten. Sein Wirken zeichnete sich zudem durch eine tiefe Frömmigkeit und die Förderung kirchlicher Einrichtungen aus, was den kulturellen Glanz seiner Residenz Simmern nachhaltig steigerte.
Seine Biografie verdeutlicht die Bedeutung der Nebenlinien für das gesamte Haus Wittelsbach. Während die Hauptlinien oft in großpolitische Konflikte verwickelt waren, sicherten Regenten wie Johann durch interne Stabilität den dynastischen Fortbestand und den regionalen Einfluss der Familie. Als Bindeglied zwischen den königlichen Ahnen und den späteren Kurfürsten bleibt er eine unverzichtbare Persönlichkeit für das Verständnis der pfälzischen Landesgeschichte und deren Verflechtung mit der Münchner Dynastie.