Ludwig I., Graf von Württemberg
Haus: Württemberg Linie: Urach
* 31.10.1412 – † 23.09.1450 (Urach)
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Keine Kinder erfasst
Ludwig I. von Württemberg-Urach verkörpert eine zentrale Phase der territorialen Neuordnung und Herrschaftsteilung innerhalb des Hauses Württemberg. Als Sohn von Graf Eberhard IV. und Henriette von Mömpelgard trat er ein Erbe an, das durch die Teilung des Landes in die Uracher und Stuttgarter Linien geprägt war. In der genealogischen Struktur süddeutscher Dynastien nimmt er eine wichtige Position ein, da seine Regierungszeit den Grundstein für die spätere Wiedervereinigung der württembergischen Gebiete legte. Seine Herrschaft im Uracher Teil des Landes war gezeichnet von dem Bemühen, die gräfliche Autorität zu festigen und gleichzeitig die komplexen Beziehungen zu den benachbarten Mächten, insbesondere den Wittelsbachern und Habsburgern, auszubalancieren.
Für die Webseite „stadtgeschichte-muenchen.de“ ist Ludwig I. vor allem aufgrund seiner dynastischen Verbindungen von Interesse, die den Austausch zwischen dem bayerischen und dem schwäbischen Raum dokumentieren. Durch seine Vermählung mit Mechthild von der Pfalz, einer bedeutenden Vertreterin des Hauses Wittelsbach, schuf er eine Allianz, die weit über rein territoriale Interessen hinausging. Diese Ehe brachte nicht nur politisches Gewicht, sondern auch kulturelle Impulse an den Uracher Hof, die Mechthild später als Witwe und Mäzenin weiterführte.
In der historischen Rückschau wird Ludwig I. als ein Regent greifbar, der trotz der Herausforderungen einer geteilten Landesherrschaft die Verwaltung seiner Gebiete modernisierte. Sein Wirken steht beispielhaft für die spätmittelalterliche Fürstenherrschaft, in der familiäre Netzwerke und geschickte Bündnispolitik die Grundlage für den Erfolg einer Dynastie bildeten. Innerhalb des Stammbaums fungiert er somit als unverzichtbares Bindeglied, das die weitreichenden Verflechtungen zwischen den führenden Häusern Süddeutschlands und deren Einfluss auf die regionale Entwicklung verdeutlicht.
Für die Webseite „stadtgeschichte-muenchen.de“ ist Ludwig I. vor allem aufgrund seiner dynastischen Verbindungen von Interesse, die den Austausch zwischen dem bayerischen und dem schwäbischen Raum dokumentieren. Durch seine Vermählung mit Mechthild von der Pfalz, einer bedeutenden Vertreterin des Hauses Wittelsbach, schuf er eine Allianz, die weit über rein territoriale Interessen hinausging. Diese Ehe brachte nicht nur politisches Gewicht, sondern auch kulturelle Impulse an den Uracher Hof, die Mechthild später als Witwe und Mäzenin weiterführte.
In der historischen Rückschau wird Ludwig I. als ein Regent greifbar, der trotz der Herausforderungen einer geteilten Landesherrschaft die Verwaltung seiner Gebiete modernisierte. Sein Wirken steht beispielhaft für die spätmittelalterliche Fürstenherrschaft, in der familiäre Netzwerke und geschickte Bündnispolitik die Grundlage für den Erfolg einer Dynastie bildeten. Innerhalb des Stammbaums fungiert er somit als unverzichtbares Bindeglied, das die weitreichenden Verflechtungen zwischen den führenden Häusern Süddeutschlands und deren Einfluss auf die regionale Entwicklung verdeutlicht.