Eberhard III., Graf
Haus: Württemberg
* 1362 (Stuttgart) – † 16.05.1417 (Göppingen)
Kinder
Keine Kinder erfasst
Eberhard III., im Volksmund auch „der Milde“ genannt, war eine zentrale Gestalt in der territorialen Konsolidierung des Hauses Württemberg am Übergang zum 15. Jahrhundert. Er übernahm die Regierungsgeschäfte in einer für die Grafschaft kritischen Phase, nachdem sein Großvater in der Schlacht bei Döffingen den Machtanspruch des Adels gegen die Städtebünde verteidigt hatte.
Seine historische Bedeutung liegt primär in seiner klugen Bündnispolitik und dem Ausbau des württembergischen Territoriums durch Erwerbungen wie die Grafschaft Mömpelgard. Durch die strategische Vermählung seines Sohnes mit Henriette von Mömpelgard schuf er die Grundlage für die jahrhundertelange Verbindung Württembergs mit diesem linksrheinischen Besitz. Eberhard III. zeichnete sich durch ein hohes Maß an diplomatischer Weitsicht aus; es gelang ihm, die inneren Konflikte mit dem regionalen Adel zu befrieden und das Ansehen seines Hauses im Heiligen Römischen Reich durch enge Kontakte zum Kaiserhaus Luxemburg zu festigen.
Er sicherte die dynastische Kontinuität in einer Ära, die von politischer Instabilität und sozialen Umbrüchen geprägt war. Sein Beiname spiegelt nicht nur seine persönliche Haltung, sondern auch seine Rolle als ausgleichender Landesherr wider, der die Basis für den späteren Aufstieg Württembergs zum Herzogtum legte.
Seine historische Bedeutung liegt primär in seiner klugen Bündnispolitik und dem Ausbau des württembergischen Territoriums durch Erwerbungen wie die Grafschaft Mömpelgard. Durch die strategische Vermählung seines Sohnes mit Henriette von Mömpelgard schuf er die Grundlage für die jahrhundertelange Verbindung Württembergs mit diesem linksrheinischen Besitz. Eberhard III. zeichnete sich durch ein hohes Maß an diplomatischer Weitsicht aus; es gelang ihm, die inneren Konflikte mit dem regionalen Adel zu befrieden und das Ansehen seines Hauses im Heiligen Römischen Reich durch enge Kontakte zum Kaiserhaus Luxemburg zu festigen.
Er sicherte die dynastische Kontinuität in einer Ära, die von politischer Instabilität und sozialen Umbrüchen geprägt war. Sein Beiname spiegelt nicht nur seine persönliche Haltung, sondern auch seine Rolle als ausgleichender Landesherr wider, der die Basis für den späteren Aufstieg Württembergs zum Herzogtum legte.