Kinder
Keine Kinder erfasst
Wilhelm von Zweybrücken war ein pfälzisch-bayerischer Offizier, dessen Lebensweg die besonderen Standesregeln des 18. Jahrhunderts widerspiegelt. Er entstammte einer morganatischen Ehe zwischen Herzog Christian IV. von Pfalz-Zweibrücken und der Tänzerin Marianne Camasse. Da er und seine Geschwister aufgrund dieser unstandesgemäßen Verbindung nicht zur Thronfolge im Haus Wittelsbach zugelassen waren, erhielten sie den Namen „Freiherren von Zweybrücken“.
Seine Laufbahn war eng mit dem Militärdienst verknüpft. Er trat in französische Dienste und kommandierte als Oberst das Regiment „Royal Deux-Ponts“. In dieser Rolle nahm er an einer geschichtsträchtigen Mission teil: Er kämpfte im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg auf der Seite der Aufständischen gegen die britische Krone. Besonders bei der Belagerung von Yorktown zeichnete er sich durch Tapferkeit aus, wofür er später mit hohen Orden geehrt wurde.
Nach seiner Rückkehr nach Europa wechselte er in bayerische Dienste und stieg dort bis zum General der Kavallerie auf. Wilhelm blieb zeit seines Lebens eng mit seinen fürstlichen Verwandten verbunden, auch wenn ihm die herzogliche Würde verwehrt blieb. In der Stadtgeschichte Münchens wird er als ein bedeutender Militär geführt, der den Namen Zweybrücken auf die Schlachtfelder der Neuen Welt trug und dort bayerisch-pfälzische Militärtradition repräsentierte.
Seine Laufbahn war eng mit dem Militärdienst verknüpft. Er trat in französische Dienste und kommandierte als Oberst das Regiment „Royal Deux-Ponts“. In dieser Rolle nahm er an einer geschichtsträchtigen Mission teil: Er kämpfte im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg auf der Seite der Aufständischen gegen die britische Krone. Besonders bei der Belagerung von Yorktown zeichnete er sich durch Tapferkeit aus, wofür er später mit hohen Orden geehrt wurde.
Nach seiner Rückkehr nach Europa wechselte er in bayerische Dienste und stieg dort bis zum General der Kavallerie auf. Wilhelm blieb zeit seines Lebens eng mit seinen fürstlichen Verwandten verbunden, auch wenn ihm die herzogliche Würde verwehrt blieb. In der Stadtgeschichte Münchens wird er als ein bedeutender Militär geführt, der den Namen Zweybrücken auf die Schlachtfelder der Neuen Welt trug und dort bayerisch-pfälzische Militärtradition repräsentierte.