Maria de la Paz, Prinzessin von Bayern
Haus: Bourbon
* 23.06.1862 (Madrid) – † 04.12.1946 (München (Schloss Nymphenburg)) · St. Michael
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Kinder mit Ludwig Ferdinand
Infantin María de la Paz von Spanien war eine der beliebtesten und vielseitigsten Persönlichkeiten am Münchner Hof der Prinzregentenzeit. Als Tochter der spanischen Königin Isabella II. brachte sie durch ihre Heirat mit ihrem Cousin, dem medizinisch hochbegabten Prinzen Ludwig Ferdinand, einen Hauch spanischer Lebensfreude und tiefen sozialen Ernstes nach Bayern. Die Verbindung war eine echte Liebesheirat, was in den Kreisen des Hochadels jener Zeit keineswegs selbstverständlich war.
In München wurde Paz, wie sie liebevoll genannt wurde, schnell zu einer Identifikationsfigur des karitativen Engagements. Ihr Herz schlug besonders für die Bildung und die Unterstützung benachteiligter Kinder. Sie gründete mehrere Schulen und soziale Einrichtungen, die teilweise bis heute Bestand haben. Abseits ihrer offiziellen Pflichten war sie eine leidenschaftliche Malerin und Dichterin, die ihre Eindrücke der bayerischen Landschaft und das Familienleben in einfühlsamen Werken festhielt. Ihr Heim, das Schloss Nymphenburg, verwandelte sie in einen kulturellen Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle.
In unserem Stammbaum repräsentiert María de la Paz die ideale Verbindung von königlicher Repräsentation und bürgerlichem Ethos. Sie lebte eine moderne Form des Adels vor, die sich durch Bildung, Kunstsinn und eine tiefe Verbundenheit mit der Münchner Bevölkerung auszeichnete. Sie bleibt als die „spanische Prinzessin“ in Erinnerung, die Bayern als ihre zweite Heimat annahm und durch ihr Wirken das soziale Gefüge der Stadt nachhaltig bereicherte.
In München wurde Paz, wie sie liebevoll genannt wurde, schnell zu einer Identifikationsfigur des karitativen Engagements. Ihr Herz schlug besonders für die Bildung und die Unterstützung benachteiligter Kinder. Sie gründete mehrere Schulen und soziale Einrichtungen, die teilweise bis heute Bestand haben. Abseits ihrer offiziellen Pflichten war sie eine leidenschaftliche Malerin und Dichterin, die ihre Eindrücke der bayerischen Landschaft und das Familienleben in einfühlsamen Werken festhielt. Ihr Heim, das Schloss Nymphenburg, verwandelte sie in einen kulturellen Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle.
In unserem Stammbaum repräsentiert María de la Paz die ideale Verbindung von königlicher Repräsentation und bürgerlichem Ethos. Sie lebte eine moderne Form des Adels vor, die sich durch Bildung, Kunstsinn und eine tiefe Verbundenheit mit der Münchner Bevölkerung auszeichnete. Sie bleibt als die „spanische Prinzessin“ in Erinnerung, die Bayern als ihre zweite Heimat annahm und durch ihr Wirken das soziale Gefüge der Stadt nachhaltig bereicherte.