Amalia Felipe Pilar, Prinzessin von Bayern
Haus: Bourbon
* 12.10.1834 (Madrid) – † 27.08.1905 (München (Schloss Nymphenburg)) · St. Michael
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Kinder mit Adalbert
Infantin Amalia del Pilar von Spanien brachte mit ihrer Heirat in das Haus Wittelsbach eine kräftige Brise spanischen Temperaments und südlicher Pracht an den Münchener Hof. Als Tochter des Infanten Franz de Paula von Spanien und Enkelin Karls IV. war sie tief in der bourbonischen Dynastie verwurzelt. Ihre Verbindung mit Prinz Adalbert von Bayern war ein bedeutendes diplomatisches Ereignis, das die ohnehin engen Bande zwischen den Höfen von Madrid und München weiter festigte.
Amalia fühlte sich in ihrer neuen bayerischen Heimat schnell heimisch, ohne dabei ihre spanische Identität aufzugeben. Sie galt als eine sehr warmherzige und volkstümliche Frau, die in München für ihr reges Interesse am sozialen Wohlergehen der Bevölkerung geschätzt wurde. Legendär war ihre Liebe zum Tabak – eine für eine Dame ihres Standes damals ungewöhnliche Leidenschaft, die sie jedoch mit viel Selbstbewusstsein pflegte. Durch ihre zahlreichen Kinder sicherte sie den Fortbestand einer bedeutenden Wittelsbacher Linie, in der die spanischen Einflüsse über Generationen hinweg spürbar blieben.
In unserem Stammbaum steht Amalia für die lebendige Brücke zwischen Bayern und Spanien. Sie war eine Schlüsselfigur für die kulturelle Vielfalt der Wittelsbacher im 19. Jahrhundert und repräsentiert eine Zeit, in der das Münchener Leben durch internationale familiäre Bindungen bereichert wurde.
Amalia fühlte sich in ihrer neuen bayerischen Heimat schnell heimisch, ohne dabei ihre spanische Identität aufzugeben. Sie galt als eine sehr warmherzige und volkstümliche Frau, die in München für ihr reges Interesse am sozialen Wohlergehen der Bevölkerung geschätzt wurde. Legendär war ihre Liebe zum Tabak – eine für eine Dame ihres Standes damals ungewöhnliche Leidenschaft, die sie jedoch mit viel Selbstbewusstsein pflegte. Durch ihre zahlreichen Kinder sicherte sie den Fortbestand einer bedeutenden Wittelsbacher Linie, in der die spanischen Einflüsse über Generationen hinweg spürbar blieben.
In unserem Stammbaum steht Amalia für die lebendige Brücke zwischen Bayern und Spanien. Sie war eine Schlüsselfigur für die kulturelle Vielfalt der Wittelsbacher im 19. Jahrhundert und repräsentiert eine Zeit, in der das Münchener Leben durch internationale familiäre Bindungen bereichert wurde.