Elisabeth von Ungarn
Haus: Ungarn Linie: Arpaden
* 1236 – † 24.10.1271 (Landshut)
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Kinder mit Heinrich XIII.
Elisabeth von Ungarn stammte aus einer der mächtigsten Dynastien Mitteleuropas: Sie war eine Tochter von König Béla IV. von Ungarn und seiner Gemahlin Maria Laskarina und wuchs in einem Herrscherhaus auf, das weit über die Grenzen des Königreichs Ungarn hinaus Einfluss hatte. Ihr Name war eine Hommage an ihre berühmte Namenspatronin, die heilige Elisabeth von Thüringen. Als junges Mädchen erlebte Elisabeth die großen politischen Erschütterungen ihrer Zeit, darunter die Invasion der Mongolen, die ihr Heimatland erschütterte und ihre Familie auf die Flucht zwang. 
Um die Mitte des 13. Jahrhunderts verband sie ihr Leben durch Heirat mit Heinrich XIII. von Wittelsbach, einem Sohn des Herzogs von Bayern und späteren Begründer der niederbayerischen Linie. Durch diese Verbindung wurde Elisabeth zur Herzogin von Niederbayern und trug auf diese Weise dazu bei, die Beziehungen zwischen dem ungarischen Königshaus der Árpáden und der bayerischen Wittelsbacher Dynastie zu stärken. 
Aus der Ehe gingen zahlreiche Kinder hervor, darunter solche, die selbst politische Bedeutung erlangten: Einige heirateten in bedeutende Adelsfamilien ein, andere traten geistliche Wege oder führten später selbst Herrschaftsaufgaben wahr. Besonders hervorzuheben ist Otto III., der als Herzog von Niederbayern und später zeitweise als König von Ungarn regierte und damit die dynastische Verbindung seiner Mutter in neue politische Dimensionen führte. 
Elisabeths Leben war geprägt von der Aufgabe, in einer politisch bewegten Zeit als Bindeglied zwischen zwei mächtigen Herrscherhäusern zu fungieren. Auch nach ihrem Tod blieb sie im Gedächtnis ihrer Nachwelt als eine Frau, deren familiäre Verbindungen und persönlichen Entscheidungen die politische Landkarte Mitteleuropas nachhaltig beeinflussten. 
Um die Mitte des 13. Jahrhunderts verband sie ihr Leben durch Heirat mit Heinrich XIII. von Wittelsbach, einem Sohn des Herzogs von Bayern und späteren Begründer der niederbayerischen Linie. Durch diese Verbindung wurde Elisabeth zur Herzogin von Niederbayern und trug auf diese Weise dazu bei, die Beziehungen zwischen dem ungarischen Königshaus der Árpáden und der bayerischen Wittelsbacher Dynastie zu stärken. 
Aus der Ehe gingen zahlreiche Kinder hervor, darunter solche, die selbst politische Bedeutung erlangten: Einige heirateten in bedeutende Adelsfamilien ein, andere traten geistliche Wege oder führten später selbst Herrschaftsaufgaben wahr. Besonders hervorzuheben ist Otto III., der als Herzog von Niederbayern und später zeitweise als König von Ungarn regierte und damit die dynastische Verbindung seiner Mutter in neue politische Dimensionen führte. 
Elisabeths Leben war geprägt von der Aufgabe, in einer politisch bewegten Zeit als Bindeglied zwischen zwei mächtigen Herrscherhäusern zu fungieren. Auch nach ihrem Tod blieb sie im Gedächtnis ihrer Nachwelt als eine Frau, deren familiäre Verbindungen und persönlichen Entscheidungen die politische Landkarte Mitteleuropas nachhaltig beeinflussten. 
Quelle
https://de.wikipedia.org/wiki/