Amalie von Sachsen-Coburg und Gotha, Herzogin in Bayern
Haus: Sachsen-Coburg
* 23.10.1848 – † 06.05.1894 (München)
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Kinder mit Max Emanuel in Bayern
Amalie von Sachsen-Coburg und Gotha entstammte einem der einflussreichsten europäischen Fürstenhäuser und wuchs als Tochter des Prinzen August und der französischen Prinzessin Clémentine d’Orléans auf. Ihr Lebensweg ist eng mit den diplomatischen und familiären Verflechtungen des bayerischen Königshauses und der Habsburger verwoben. Ursprünglich war für sie eine Verbindung mit dem bayerischen Prinzen Leopold vorgesehen, doch die persönlichen Zuneigungen führten zu einer anderen Wendung.
Durch die Vermittlung ihrer Schwägerin, Kaiserin Elisabeth von Österreich, fand sie schließlich ihr Glück an der Seite von Max Emanuel, dem jüngsten Bruder der Kaiserin. Diese Verbindung festigte die Bande zwischen den Häusern Sachsen-Coburg und den Herzögen in Bayern. Die Ehe galt als überaus glücklich und war von einer engen familiären Verbundenheit geprägt. Aus dieser Verbindung gingen die Söhne Siegfried, Christoph und Luitpold hervor.
Als Herzogin in Bayern verbrachte Amalie den Großteil ihres Lebens in München und auf den ländlichen Familiensitzen. Trotz ihrer hohen Herkunft war ihr Leben weniger von politischer Macht als vielmehr von den dynastischen Pflichten und der Rolle innerhalb der weitverzweigten Verwandtschaft der „Sisi“-Familie bestimmt. In der bayerischen Landeshauptstadt blieb sie als eine Persönlichkeit in Erinnerung, die durch ihre Heirat die Brücke zwischen den thüringischen Herzogtümern und dem bayerischen Hochadel schlug.
Durch die Vermittlung ihrer Schwägerin, Kaiserin Elisabeth von Österreich, fand sie schließlich ihr Glück an der Seite von Max Emanuel, dem jüngsten Bruder der Kaiserin. Diese Verbindung festigte die Bande zwischen den Häusern Sachsen-Coburg und den Herzögen in Bayern. Die Ehe galt als überaus glücklich und war von einer engen familiären Verbundenheit geprägt. Aus dieser Verbindung gingen die Söhne Siegfried, Christoph und Luitpold hervor.
Als Herzogin in Bayern verbrachte Amalie den Großteil ihres Lebens in München und auf den ländlichen Familiensitzen. Trotz ihrer hohen Herkunft war ihr Leben weniger von politischer Macht als vielmehr von den dynastischen Pflichten und der Rolle innerhalb der weitverzweigten Verwandtschaft der „Sisi“-Familie bestimmt. In der bayerischen Landeshauptstadt blieb sie als eine Persönlichkeit in Erinnerung, die durch ihre Heirat die Brücke zwischen den thüringischen Herzogtümern und dem bayerischen Hochadel schlug.