Mathilde Ludovika Herzog in Bayern, Prinzessin von Bourbon-Sizilien
Haus: Wittelsbach Linie: in Bayern
* 30.09.1843 (Possenhofen) – † 18.06.1925 (München) · Waldfriedhof - aufgelöst
Kinder
Herzogin Mathilde Ludovika in Bayern, im familiären Kreis oft „Spatz“ genannt, war ein tragendes Mitglied der weitverzweigten wittelsbachischen Familie. Als vierte Tochter von Herzog Max in Bayern und seiner Gattin Ludovika gehörte sie zum engsten Kreis der Geschwister von Kaiserin Elisabeth von Österreich und der Königin Marie Sophie beider Sizilien. Ihr Aufwachsen im elterlichen Palais in München und auf Schloss Possenhofen war geprägt von jener liberalen Ungezwungenheit, die für diese bayerische Nebenlinie so charakteristisch war.
Durch ihre Vermählung mit Ludwig, dem Grafen von Trani und Bruder des Königs beider Sizilien, festigte sie die ohnehin engen Bande zwischen den Wittelsbachern und den Bourbonen. Diese Verbindung führte sie in den Süden, wo sie an der Seite ihrer Schwester Marie Sophie lebte. Doch das Leben am neapolitanischen Hof war von politischen Umbrüchen und dem baldigen Exil gezeichnet. Mathilde Ludovika war für ihr heiteres Wesen und ihre Vorliebe für die Musik bekannt, doch die Ehe verlief unglücklich, was sie oft in die Gesellschaft ihrer Schwestern in die großen Kurorte Europas flüchten ließ.
In der Münchner Stadtgeschichte bleibt sie als eine jener bayerischen Prinzessinnen in Erinnerung, die den Glanz und die Tragik ihrer Dynastie in die Welt hinaustrugen. Ihre Biografie verdeutlicht die engen verwandtschaftlichen Verflechtungen, die München mit den Zentren der europäischen Politik verbanden. Trotz ihrer internationalen Lebensstationen blieb sie ihrer bayerischen Heimat stets tief verbunden und kehrte regelmäßig zu Familienbesuchen zurück. Als Teil des „Sisi-Clans“ repräsentiert sie die Verbindung von bayerischer Herzlichkeit und dem oft schweren Schicksal des Hochadels im 19. Jahrhundert. Ihre Anwesenheit in den Stammbäumen der Stadtgeschichte dokumentiert die weitreichende Bedeutung der Herzog-Max-Linie für die Identität und den Ruf Münchens als Wiege europäischer Herrscherinnen.
Durch ihre Vermählung mit Ludwig, dem Grafen von Trani und Bruder des Königs beider Sizilien, festigte sie die ohnehin engen Bande zwischen den Wittelsbachern und den Bourbonen. Diese Verbindung führte sie in den Süden, wo sie an der Seite ihrer Schwester Marie Sophie lebte. Doch das Leben am neapolitanischen Hof war von politischen Umbrüchen und dem baldigen Exil gezeichnet. Mathilde Ludovika war für ihr heiteres Wesen und ihre Vorliebe für die Musik bekannt, doch die Ehe verlief unglücklich, was sie oft in die Gesellschaft ihrer Schwestern in die großen Kurorte Europas flüchten ließ.
In der Münchner Stadtgeschichte bleibt sie als eine jener bayerischen Prinzessinnen in Erinnerung, die den Glanz und die Tragik ihrer Dynastie in die Welt hinaustrugen. Ihre Biografie verdeutlicht die engen verwandtschaftlichen Verflechtungen, die München mit den Zentren der europäischen Politik verbanden. Trotz ihrer internationalen Lebensstationen blieb sie ihrer bayerischen Heimat stets tief verbunden und kehrte regelmäßig zu Familienbesuchen zurück. Als Teil des „Sisi-Clans“ repräsentiert sie die Verbindung von bayerischer Herzlichkeit und dem oft schweren Schicksal des Hochadels im 19. Jahrhundert. Ihre Anwesenheit in den Stammbäumen der Stadtgeschichte dokumentiert die weitreichende Bedeutung der Herzog-Max-Linie für die Identität und den Ruf Münchens als Wiege europäischer Herrscherinnen.