Elisabeth Auguste von Pfalz-Sulzbach, Kurfürstin
Haus: Wittelsbach Linie: Pfalz-Sulzbach
* 17.01.1721 (Mannheim) – † 17.08.1794 (Weinheim) · St. Michael
Kinder
Elisabeth Auguste von Pfalz-Sulzbach war die erste Kurfürstin des vereinigten Doppelstaates Pfalz-Bayern und eine der prägendsten Frauengestalten der Münchner Stadtgeschichte am Übergang zur Moderne. Als Enkelin des Kurfürsten Karl Philipp wurde sie zur Schlüsselfigur einer dynastischen Strategie: Durch ihre Vermählung mit ihrem Cousin Karl Theodor sollten die verschiedenen pfälzischen Linien des Hauses Wittelsbach verschmolzen und der Erhalt der Kurwürde gesichert werden.
In der glanzvollen Ära des Mannheimer Hofes war sie eine eigenständige Förderin von Kunst, Musik und Wissenschaft. Sie pflegte einen kostspieligen und repräsentativen Lebensstil, der die Kurpfalz zu einem kulturellen Zentrum Europas machte. Als die Familie nach dem Erbe des bayerischen Kurfürstentums nach München übersiedelte, brachte sie den Geist der Aufklärung und den prunkvollen Stil des Rokoko an die Isar.
Ihre Ehe blieb nach dem frühen Tod ihres einzigen Sohnes kinderlos, was zu einer zunehmenden Entfremdung von ihrem Gemahl führte. In der Folge suchte Elisabeth Auguste ihre Erfüllung in wohltätigen Projekten und dem Ausbau ihrer eigenen Sommerresidenz in Oggersheim. Trotz der privaten Distanz zum Kurfürsten blieb sie eine hochgeachtete Landesmutter, die durch ihre karitativen Stiftungen und ihre Vorliebe für das Theater das gesellschaftliche Klima ihrer Zeit maßgeblich beeinflusste.
Für den Stammbaum der Webseite ist sie als Bindeglied zwischen der alten Pfalz und dem neuen Bayern unverzichtbar. Sie verkörpert die letzte Ära des Ancien Régime in München vor den napoleonischen Umwälzungen. Ihre letzte Ruhestätte fand sie in der Familiengruft der Mannheimer Jesuitenkirche, doch ihr Wirken als Mäzenin und Kurfürstin bleibt als Zeugnis einer glanzvollen Epoche in der Geschichte beider Landesteile lebendig.
In der glanzvollen Ära des Mannheimer Hofes war sie eine eigenständige Förderin von Kunst, Musik und Wissenschaft. Sie pflegte einen kostspieligen und repräsentativen Lebensstil, der die Kurpfalz zu einem kulturellen Zentrum Europas machte. Als die Familie nach dem Erbe des bayerischen Kurfürstentums nach München übersiedelte, brachte sie den Geist der Aufklärung und den prunkvollen Stil des Rokoko an die Isar.
Ihre Ehe blieb nach dem frühen Tod ihres einzigen Sohnes kinderlos, was zu einer zunehmenden Entfremdung von ihrem Gemahl führte. In der Folge suchte Elisabeth Auguste ihre Erfüllung in wohltätigen Projekten und dem Ausbau ihrer eigenen Sommerresidenz in Oggersheim. Trotz der privaten Distanz zum Kurfürsten blieb sie eine hochgeachtete Landesmutter, die durch ihre karitativen Stiftungen und ihre Vorliebe für das Theater das gesellschaftliche Klima ihrer Zeit maßgeblich beeinflusste.
Für den Stammbaum der Webseite ist sie als Bindeglied zwischen der alten Pfalz und dem neuen Bayern unverzichtbar. Sie verkörpert die letzte Ära des Ancien Régime in München vor den napoleonischen Umwälzungen. Ihre letzte Ruhestätte fand sie in der Familiengruft der Mannheimer Jesuitenkirche, doch ihr Wirken als Mäzenin und Kurfürstin bleibt als Zeugnis einer glanzvollen Epoche in der Geschichte beider Landesteile lebendig.