Marie von Preußen, Königin von Bayern
Haus: Wittelsbach
* 15.10.1825 (Berlin) – † 17.05.1889 (Schloss Hohenschwangau) München /Theatinerkirche
Kinder
Kinder mit Maximilian II. Joseph
Marie Friederike Franziska Hedwig von Preußen, eine Tochter des Prinzen Wilhelm von Preußen und der Marianne von Hessen-Homburg, wurde durch ihre Vermählung mit Maximilian II. zur Königin von Bayern. Diese Verbindung festigte die dynastischen Bande zwischen den Häusern Hohenzollern und Wittelsbach und brachte eine preußische Prinzessin in das katholisch geprägte München.
Am bayerischen Hof genoss sie aufgrund ihrer Liebenswürdigkeit und ihrer sozialen Gesinnung große Beliebtheit. In die bayerische Landesgeschichte ging sie vor allem als Begründerin des Bayerischen Frauenvereins ein, womit sie den Grundstein für das organisierte Rote Kreuz in Bayern legte. Ihr Wirken war von einer tiefen Naturverbundenheit geprägt; so galt sie als leidenschaftliche Alpinistin, die das Bergsteigen zu einer für Königinnen ungewöhnlichen Zeit populär machte.
Als Mutter der Könige Ludwig II. und Otto I. erlebte sie die glanzvollen wie auch die tragischen Phasen der bayerischen Monarchie im 19. Jahrhundert. In ihren späteren Jahren, nach dem Tod ihres Gemahls, trat sie zum katholischen Glauben über und verbrachte viel Zeit auf Schloss Hohenschwangau. Ihr Leben markiert eine Brücke zwischen der preußischen Herkunft und der tiefen Verwurzelung in der bayerischen Tradition, die sie bis zu ihrem Ableben pflegte.
Am bayerischen Hof genoss sie aufgrund ihrer Liebenswürdigkeit und ihrer sozialen Gesinnung große Beliebtheit. In die bayerische Landesgeschichte ging sie vor allem als Begründerin des Bayerischen Frauenvereins ein, womit sie den Grundstein für das organisierte Rote Kreuz in Bayern legte. Ihr Wirken war von einer tiefen Naturverbundenheit geprägt; so galt sie als leidenschaftliche Alpinistin, die das Bergsteigen zu einer für Königinnen ungewöhnlichen Zeit populär machte.
Als Mutter der Könige Ludwig II. und Otto I. erlebte sie die glanzvollen wie auch die tragischen Phasen der bayerischen Monarchie im 19. Jahrhundert. In ihren späteren Jahren, nach dem Tod ihres Gemahls, trat sie zum katholischen Glauben über und verbrachte viel Zeit auf Schloss Hohenschwangau. Ihr Leben markiert eine Brücke zwischen der preußischen Herkunft und der tiefen Verwurzelung in der bayerischen Tradition, die sie bis zu ihrem Ableben pflegte.