Geschichte - den 1.10.1803

Aufhebung des „Zentralklosters der Augustiner“

München-Kreuzviertel * Die „Aufhebung des Zentralklosters der Augustiner“ wird vollzogen. 

Bis auf drei alte „Patres“ übernimmt nun auch der Rest des Konvents „seelsorgerische Aufgaben“ außerhalb des Ordens. 
Die Insassen des „Augustiner-Klosters“ sollen umgehend die Gebäude verlassen. 
Weil die „Augustiner“ in kein „Aussterbekloster“ gebracht werden sondern Anstellungen als „Weltgeistliche“ annehmen, müssen sie in der Stadt eine Unterkunft suchen. Dadurch verzögert sich die Räumung des Klosters bis Anfang November.

Die Kirche wird in der Folge zur „Mauthalle“, zum „Zollamt“, umgebaut. 
Die dazu notwendigen Arbeiten werden umgehend begonnen.

Das heimatlose „Augustiner Christkindl“ findet Obhut bei den „Barmherzigen Schwestern der heiligen Elisabeth“, die die Tradition der weihnachtlichen Verehrung des Gnadenbildes in ihrer Spitalkirche an der heutigen Mathildenstraße fortsetzen. 

© Rudolf Hartbrunner

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