Geschichte - Donnerstag den 8.1.1710

München Zeitensprünge
Donnerstag den 8.1.1710

Der Kaiser unterstützt den Bau der Dreifaltigkeitskirche

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München - Wien * Die Kaiserliche Administration informiert Kaiser Joseph I. in Wien von dem Wunsch der Münchner, um Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche.

Der Kaiser 

  • zeigt starkes Interesse an diesem Bau,
  • will mit einer Abordnung sogar an der „Konferenz zum Bau der Dreifaltigkeitskirche“ teilnehmen und
  • kündigt die finanzielle und materielle Unterstützung der Besatzungsmacht an.

In der Folge und während der gesamten Bauzeit tritt die in der Münchner Herzog-Max-Burg stationierte Kaiserliche Administration als Korrespodenzpartner auf, denn es waren Verhandlungen mit der Landschaft, dem Rat der Stadt, der Baudeputation, dem Geistlichen Rat und dem Kaiserhaus in Wien zu führen. 

Suchbegriffe

Spanischer Erbfolgekrieg Dreifaltigkeitskirche Kaiserliche Administration Besatzungsmacht Herzog-Max-Burg Landschaft Rat der Stadt Baudeputation Geistlicher Rat Kaiserhaus Wien 

Personen

Joseph I. deutsch-römischer Kaiser | 

Straße

Pacellistraße

Umgebung

9 1712 - Richtfest der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dachstühle der Dreifaltigkeitskirche sind gesetzt. Damit kann das Richtfest begangen werden. 

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3 1716 - Maria Anna Lindmayr wird Priorin

München-Kreuzviertel * Maria Anna Josepha a Jesu Lindmayr wird für drei Jahre zur Priorin des Karmelitinnenklosters gewählt. 

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30. 10 1802 - Das Leihhaus im ehemaligen Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Die Klostergebäude an der Rochusstraße sind für den 30. Oktober 1802 zur öffentlichen Versteigerung ausgeschrieben, werden dann aber um 34.000 Gulden dem Staat als „Pfand- und Leihhaus“ überlassen.

Lediglich das Nutzungsrecht der Dreifaltigkeitskirche erhält die Lateinische Kongregation, von der das Muttergottes-Gnadenbild stammt. 

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22. 6 1657 - Ferdinand Maria legt den Grundstein die Karmelitenkirche“

München-Kreuzviertel * Der Grundstein für die Kirche des „Karmelitenklosters“ neben der „Wilhelminischen Veste“ wird vom jugendlichen Kurfürsten Ferdinand Maria gelegt.

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22. 2 1802 - Bestandsaufnahme im Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Der Aufhebungskommissär Bernmiller begibt sich zur Bestandsaufnahme ins Karmelitinnenkloster.

Im Konvent leben zwanzig „Schwestern vom regulierten Dritten Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen“ und zwei Novizinnen

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1808 - Die Gruft unterhalb der „Karmeliten-Kirche“ wird geräumt

München-Kreuzviertel * Die Gruft unterhalb der „Karmeliten-Kirche“ wird geräumt.

Das Gebäude wird klassizistisch überarbeitet und dient als „Studienkirche“.

Der Teil des Klosters hin zur heutigen Pacellistraße dient dem „Erzbischöflichen Ordinariat“.

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