Ereignisse im Jahr 1928
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Flutlichtbeleuchtung in München1928Ort: München
Die Stadt München beginnt mit der „Flutlichtbeleuchtung'' Besonders markante Gebäude werden in Sommer- und Herbstmonaten sowie an Feiertagen und zu besonderen Anlässen angestrahlt.
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Talmudprozess04.1928
Der Talmudprozess in München richtete sich gegen Hermann Esser, der den Talmud antisemitisch verfälscht darstellte. Die Israelitische Kultusgemeinde klagte wegen Beleidigung. Vor Gericht erklärten Experten den tatsächlichen Inhalt des Talmud und widerlegten Essers Behauptungen. Das Gericht verurteilte Esser zu einer Geldstrafe und bestätigte, dass seine Aussagen hetzerisch und unwahr waren. Der Prozess gilt als seltenes Beispiel juristischer Gegenwehr gegen antisemitische Propaganda in der Weimarer Republik.
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Reichstagswahlen: NSDAP erringt 2,8% der Stimmen20.05.05.1928
Bei den Reichstagswahlen in Deutschland erzielte die NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) 2,8% der Stimmen. Dieses Ergebnis war ein relativ geringer Anteil im Vergleich zu den späteren Wahlen, bei denen die NSDAP zunehmend an Popularität gewann. Die 1928er Wahl fiel in eine Zeit, in der die NSDAP noch eine von vielen kleineren Parteien im politisch fragmentierten Deutschland der Weimarer Republik war. Ihre geringe Stimmzahl spiegelte damals ihre begrenzte Reichweite und Unterstützung wider.
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Eisenbahnunglück am Hauptbahnhof10.07.07.1928Ort: München
Der Eisenbahnunfall an der Donnersbergerbrücke war ein Auffahrunfall am 15. Juli 1928 im Bereich der Ausfahrt aus dem Hauptbahnhof München mit anschließendem Brand der verunglückten Züge, bei dem zehn Menschen ums Leben kamen.
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Gründung der GEWOFAG19.07.07.1928
Die GEWOFAG wurde als gemeinnütziges Wohnungsunternehmen von der Stadt München gegründet, um der Wohnungsnot entgegenzuwirken und sozialverträglichen Wohnraum zu schaffen. Sie sollte städtisches Bauland nutzen und bezahlbare Wohnungen errichten. Dabei stand nicht Profit, sondern das Gemeinwohl im Vordergrund. Die GEWOFAG wurde zu einem zentralen Instrument der Münchner Wohnungspolitik.
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Kellog-Pakt: Vertrag zur Ächtung des Krieges, veranlaßt durch US-Außenminister27.08.08.1928
Der Kellogg-Briand-Pakt ist ein internationaler Vertrag, initiiert von den Außenministern der USA und Frankreichs, der Krieg als Mittel nationaler Politik ächtet. Zahlreiche Nationen unterzeichneten ihn, um nach einem verheerenden Weltkonflikt den Frieden zu fördern. Trotz seines Idealismus fehlten Durchsetzungsmechanismen, was seine Wirksamkeit einschränkte.