Gräber in München
 

Münchner Gräber

Max Ainmiller

geboren 08.02.1807 (München)
gestorben 02.1870 (München)
Beruf Kunstmaler, Glasmaler, Porzellanmaler, Architekturmaler, Landschaftsmaler
Friedhof Alter Südlicher Friedhof
Straßenbenennung Ainmillerstraße *1888 [4. Schwabing-West - Neuschwabing]
Lage N-A-158
Wikipedia Max_Ainmiller
Max Ainmiller wurde 63 Jahre alt.
Nach Max Ainmiller wurde die Straße Ainmillerstraße benannt.

Maximilian Emanuel Ainmiller (* 14. Februar 1807 in München; † 8. Dezember 1870 ebenda) war ein deutscher Maler. Besondere Anerkennung hat er sich international als Glasmaler erworben.

Ainmiller gilt ebenfalls als Wiederentdecker der Kabinettglasmalerei. Zu seinen Kunstwerken zählen die Fenster des Regensburger Domes, der Mariahilfkirche in München, des Speyerer Domes und die Bayernfenster im Kölner Dom. Aufgrund seiner Virtuosität war Ainmiller auch im Ausland sehr gefragt als Glasmaler, so hat er alle Fenster der Kathedrale von Glasgow geschaffen, außerdem einzelne Exemplare in der St Paul’s Cathedral und dem Peterhouse in Cambridge. Weitere Werke entstanden u. a. für Kirchen in Madrid, Boston, Rom und St. Petersburg. Als Ölmaler war er vor allem auf dem Gebiet der Architekturmalerei tätig und hat sich auch dort viel Ansehen erarbeitet. Berühmt sind seine Ansichten von der Chapel Royal in Windsor Castle und der Westminster Abbey. Neben der Malerei widmete Ainmiller sich auch noch der Bildhauerei, Kunstschneiderei und der Uhrmacherkunst. In seiner Heimatstadt München ist seit 1888 die „Ainmillerstrasse“ nach ihm benannt.

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Ainmiller Max
Max Ainmiller
Bildrechte: UnknownUnknown author, Max-Emanuel Ainmüller - Maler, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons