Münchner Straßenverzeichnis

   Aurbacherstraße          

Aurbacher Ludwig
Ludwig Aurbacher
Bildrechte: Gemeinfrei (Wikipedia 2018)

Ludwig Aurbacher (* 26. August 1784 in Türkheim, Schwaben; † 25. Mai 1847 in München) war ein deutscher Schriftsteller.

Der Sohn eines Nagelschmieds besuchte die Schule in Landsberg am Lech und wollte anschließend eine geistliche Laufbahn einschlagen. 1793 war er Chorknabe in Dießen am Ammersee. Weitere Stationen waren das Benediktinerseminar in München (1795/96) und das Kloster Ottobeuren, in das er nach dem Gymnasialabschluss 1801 als Novize eintrat. Nach der Säkularisation von Ottobeuren lebte er kurz im Kloster Wiblingen, doch verließ er 1803 auch aus gesundheitlichen Gründen den Orden. Nach einer Zeit als Hofmeister beim Stiftskanzler von Weckbecker in Ottobeuren (1804–1808) fand er seine Lebensstellung als Lehrer: Von 1809 bis 1834 unterrichtete er als Professor für deutschen Stil und Ästhetik am Kadettenkorps in München.

Sein bekanntestes Werk ist die zweibändige Sammlung von im Volkston verfassten Erzählungen, die 1827–1829 zunächst anonym unter dem Titel Ein Volksbüchlein erschien. Vor allem die dort enthaltenen Geschichten von den Sieben Schwaben wurden populär.

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Straßenname Aurbacherstraße
Benennung 1898 Erstnennung
Plz 81541
Stadtbezirk 5. Au-Haidhausen | Obere Au
Kategorie Personen Schriftsteller  
Lat/Lng 48.1231334 - 11.5901009   
Person Aurbacher Ludwig (26.8.1784 [Türkheim] - 25.5.1847 [München])
Grabstätte Alter Südlicher Friedhof - Sektion: 21 - Reihe: 13 - Nummer: 38
Nation Deutschland
Konfession katholisch
Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Google Maps
StraßeNameArchitektBaustilJahr
Aurbacherstraße 1Mietshausdeutsche Renaissance1900
Aurbacherstraße 2Mietshausdeutsche Renaissance1899
Aurbacherstraße 3MietshausJugendstil1911

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