Rebellinnen gegen den Krieg

Vorkämpferinnen für Demokratie Münchens vergessene Revolutionärinnen

Donnerstag   12.11.2026   20:00-22:00

„Der Abend kommt so schnell“ und „Fräulein Prolet“ – mit diesen Romanen eroberte Cornelia Naumann die Herzen ihrer Leserinnen und Leser. Unterstützt von Michaela Dietl am Akkordeon berichtet die Autorin über Sarah Sonja Rabinowitz, verh. Lerch, die 1905 in Russland gegen das antisemitische Zarensystem kämpfte und im Gefängnis landete. Verheiratet und übersiedelt nach München, rief sie im Januar 1918 mutig zum Generalstreik gegen den ersten Weltkrieg auf. Ihr Mut kostete sie das Leben, aber der Grundstein zur Demokratie war gelegt: im November erklärte Kurt Eisner Bayern zur Republik: der „Freistaat Bayern“ war gegründet.

Was immer wieder vergessen wird: viele Frauen unterstützten Eisner, dessen erste Tat die Einführung des Frauenwahlrechtes war. Einige gründeten engagiert im Dezember 1918 den „BSF“ (Bund sozialistischer Frauen).

Cornelia Naumann stellt einige spannende Lebensbilder der zu Unrecht vergessenen Frauen vor und liest aus ihren Romanen und Sachbüchern. Michaela Dietl spielt selbst komponierte Lieder und zeitgenössische Musik aus der Frauenbewegung der Jahrhundertwende. Für ihre Bücher und Recherche wurde Cornelia Naumann im vergangenen Jahr mit der Kurt-Eisner-Medaille der Gewerkschaft Verdi ausgezeichnet.

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Veranstalter Fraunhofer Revolutionswerkstatt
Datum 12.11.2026
Uhrzeit 20:00 - 22:00
Referent/in Naumann Cornelia
Treffpunkt Fraunhofer Theater und Wirtshaus, Fraunhoferstr. 9
Preis 12,00 € (ermäßigt 6,00 €)
Internet https://shop.copilot.events/fraunhofertheater/events/f8cd738d-3766-4264-ad52-49b47b9e3954
Veranstaltungsart Lesung

Fraunhofer Revolutionswerkstatt

Plz/Ort: München

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