Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
Johann Vorzellner wurde posthum – er starb 1960 – wegen der zahlreichen Fotografien bekannt, die
er nach dem 2. Weltkrieg vom zerbombten München machte. Er selbst war jedoch ein
unbeschriebenes Blatt, so dass bis heute manche seiner Bilder nicht ihm, sondern einem falschen
oder unbekannten Urheber zugeordnet werden. Mit bisher unveröffentlichtem Material nimmt die
Videodokumentation von Loïc Masson erstmalig den Werdegang des vermeintlich harmlosen
Postbeamten und Hobby-Fotografen unter die Lupe. Am Ende zeigt sich, dass seine Aufnahmen
einem kritischeren Blick unterworfen werden sollten, als bisher geschehen. Im Anschluss an die
Filmvorführung gibt Katharina Wohlfart einen Einblick in das Bildarchiv der Bayerischen
Staatsbibliothek, in dem der fotografische Nachlass von Johann Vorzellner verwahrt wird. Mit über 19
Millionen Bildern zählt das Archiv zu den größten Bildarchiven im deutschsprachigen Raum. Das
Fotoarchiv Vorzellner ist eines von mehr als 20 Fotoarchiven, die in der BSB der Öffentlichkeit für
Recherche und Nutzung zur Verfügung stehen.
Diese Veranstaltung richtet sich auch an alle, die sich für die Geschichte der Maxvorstadt
interessieren, denn Vorzellner lebte in der Amalienstraße 44.
Nach dem Vortrag laden wir Sie zu einem Umtrunk und zur weiteren Diskussion in den IBZ Faculty Club ein.
| Veranstalter | Kein Veranstalter eingetragen! |
| Datum | 20.05.2026 |
| Uhrzeit | 18:00 - 20:00 |
| Referent/in | Masson Loïc | Wohlfart Katharina |
| Treffpunkt | IBZ, Amalienstraße 38 |
| Anmeldung | Anmeldung bis Freitag, den 15. Mai 2026: ibz-club@ibz-muenchen.de |
| Preis | gebührenfrei |
| Veranstaltungsart | Filmvorführung |