Veranstaltung / Stadtführung

Erinnerungsstele für Therese Kühner

in der Auenstraße 15, Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

Freitag   27.07.2018    17:00

 

Die Veranstaltung findet in der Klenzestraße 103 (Königreichsaal der Zeugen Jehovas) statt. Im Anschluss wird die Stele in der Auenstraße 15 der Öffentlichkeit übergeben.

mit

Stadträtin Gabriele Neff  in Vertretung des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt München
Dr. Isabella Fehle , Direktorin des Münchner Stadtmuseums
Christoph Wilker , Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas für den Raum München, Initiator der Stele


Zwischen 1933 und 1945 wurden in München etwa 10.000 Frauen, Kinder und Männer aus politischen und rassistischen Motiven, wegen ihrer sexuellen Orientierung, ihres Glaubens, ihrer unangepassten Lebensweise und aufgrund ihrer psychischen Erkrankungen oder Behinderungen verfolgt und ermordet. Viele dieser Menschen gerieten in den Jahrzehnten nach Kriegsende in Vergessenheit, ihr Schicksal hatte keinen Platz im kollektiven Gedächtnis.

An den einstigen Wohnorten dieser Menschen werden künftig Erinnerungstafeln und -stelen errichtet. Diese Erinnerungszeichen können auf Wunsch von Angehörigen oder auf Anregung aus der Stadtgesellschaft entstehen.


Therese Kühner

Die Zeugin Jehovas Therese Kühner (geb. 25.4.1884) engagierte sich aktiv gegen das NS-Regime und verbreitete pazifistische Schriften. Die Gestapo verhaftete sie deswegen am 2.8.1944. Der Volksgerichtshof in Berlin verurteilte sie am 30.8.1944 zum Tode. Sie wurde am 6.10.1944 im Gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.



Veranstalter Stadt München
Datum 27.07.2018
Uhrzeit 17:00
Treffpunkt Klenzestraße 103 (Königreichsaal der Zeugen Jehovas)
Anfahrt U1, U2, U7, U8 Fraunhoferstraße
Preis kostenfrei
Veranstaltungsart Gedenkveranstaltung
Veranstaltungreihe Erinnerungszeichen zum Gedenken an Münchner Opfer des NS-Regimes
Stadtbezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt
Suchbegriffe Nationalsozialismus

Stadt München

Marienplatz 1
München


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