Haus der Kunst - Hackenkreuzmosaik
| Name | Haus der Kunst - Hackenkreuzmosaik |
|---|---|
| Stadtbezirk | 1. Altstadt-Lehel |
| Stadtbezirksteil | Lehel |
| Straße | Prinzregentenstraße 28 |
| Standort | Haus der Kunst |
| Lage | Decke |
| Übergabe | 1937 |
| Künstler:innen | Kaspar Hermann |
Die Decke des Portikus ist in Kassetten gegliedert. In einigen dieser Kassetten befinden sich ornamentale Mosaike mit Hakenkreuz-Mäandern. Sie stammen aus der Bauzeit des Gebäudes, das 1933–1937 als „Haus der Deutschen Kunst“ nach Plänen von Paul Ludwig Troost errichtet wurde.
Die Mosaike werden Hermann Kaspar zugeschrieben. Kaspar war während der NS-Zeit als monumentaler Maler und Gestalter tätig und arbeitete auch an anderen repräsentativen Bauprojekten des NS-Regimes.
Interessant ist, dass die Hakenkreuze nicht nachträglich angebracht wurden, sondern Bestandteil der ursprünglichen architektonischen Ausstattung sind. Das Gebäude sollte die von den Nationalsozialisten propagierte Vorstellung einer monumentalen „deutschen Kunst“ verkörpern.
Das Hakenkreuz ist hier deshalb kein zufälliges Ornament, sondern steht im Zusammenhang mit der politischen und ideologischen Gestaltung des Gebäudes.