Leonhard von Eck
| Geboren | 1480 [Kelheim] |
|---|---|
| Gestorben | 17. 3. 1550 [München] |
| Beruf | Jurist, Kanzler |
| Monachia | Nr. 100 |
| Wikipedia | Wikipedia-Eintrag |
Leonhard von Eck wurde 1480 in Kelheim geboren und stammte aus einem niederadligen Geschlecht. Nach seinem Studium in Ingolstadt und seiner Promotion in Bologna trat er 1514 in den Dienst Herzog Wilhelms IV. von Bayern. Als enger Berater des Herzogs prägte er mehr als drei Jahrzehnte lang die Politik Bayerns. Er arbeitete am Aufbau zentraler Verwaltungsbehörden mit und beeinflusste auch wirtschaftliche, gesellschaftliche und religiöse Entwicklungen. 1524 war er maßgeblich am Regensburger Konvent beteiligt, der katholische Reichsstände enger miteinander verband. Zugleich förderte er Wissenschaft und Gelehrsamkeit. Eck gehörte zu den bedeutendsten Grundbesitzern Bayerns. Er starb am 17. März 1550 in München und wurde in Kelheim beigesetzt. Seine Büste befindet sich in der Münchner Ruhmeshalle.



