Anette von Aretin
 

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Anette von Aretin

Lebensdaten (23.5.1920 [Bamberg] - 1.3.2006 [München])
Kategorie Redakteurin, Fernsehansagerin
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Annette von Aretin [ˈaretiːn] (eigentlich Marie Adelhaid Elisabeth Kunigunde Felicitas Klein, geb. Freiin von Aretin) war 1954 die erste Fernsehansagerin des Bayerischen Rundfunks. Von 1959 bis 1980 leitete sie dessen Besetzungsbüro.

Annette von Aretin [ˈaretiːn] (* 23. Mai 1920 in Bamberg; † 1. März 2006 in München; eigentlich Marie Adelhaid Elisabeth Kunigunde Felicitas Klein, geb. Freiin von Aretin) war 1954 die erste Fernsehansagerin des Bayerischen Rundfunks.

Annette von Aretin kam als ältestes von drei Kindern des Freiherrn Karl von Aretin (1884–1945) und seiner Frau Elisabeth geb. Freiin von Gebsattel (1887–1968) zur Welt. Ihre beiden jüngeren Brüder heißen Peter-Carl (1923–2002) und Erwein (1924–2008). Sie war eine Nichte des Politikers und Schriftstellers Erwein Freiherr von Aretin und Cousine des Politikers Anton Freiherr von Aretin und des Historikers Karl Otmar Freiherr von Aretin. Ihr Spitzname, mit dem Freunde sie bis ins hohe Alter anredeten, war Putzi. Im Jahre 1956 heiratete sie den Arzt Harald Klein (1913–1983). Aus der Ehe gingen ein Sohn und eine Tochter hervor. Die gelernte Fotografin begann ihre Karriere im Jahr 1947 als freie Mitarbeiterin bei dem Sender Radio München, der Vorläufer-Institution des Bayerischen Rundfunks. Der Münchner Regisseur Kurt Wilhelm besetzte mit ihr die Rolle des Ännchens von Kalau in der Anfang der 1950er Jahre populären Radioshow Fleckerlteppich. 1959 stieg sie zur Chefin des BR-Besetzungsbüros auf.

Popularität erlangte sie ab 1961 als Mitglied des Rateteams der langlebigen ARD-Reihe Was bin ich? mit Robert Lembke. Das gesamte Rateteam erhielt 1967 die Goldene Kamera.

Als Nachfolgerin von Carl Voscherau moderierte sie von 1963 bis zu deren Ende im Jahr 1969 die Ratesendung Funklotterie des Norddeutschen Rundfunks.

Quelle: Wikipedia

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