Hermann Geibel
| Geboren | 14.5.1889 [Freiburg in Breisgau] |
|---|---|
| Gestorben | 20.9.1972 [Darmstadt] |
| Beruf: | Bildhauer |
| Lehrer | Kurz Erwin, Zügel Hein rich von, Britsch Gustav |
| Vereinigungen | Deutschen Künstlerbund |
| Wikipedia | Wikipedia |
Hermann Geibel (1889–1972) war ein deutscher Bildhauer und Hochschullehrer, der vor allem in München und Darmstadt wirkte. Er wurde in Freiburg im Breisgau geboren und erhielt seine künstlerische Ausbildung an den Akademien in Dresden und München. Bereits früh spezialisierte er sich auf Tierdarstellungen, mit denen er erste Aufmerksamkeit erlangte, etwa durch Hirschgruppen von 1913.
Nach dem Ersten Weltkrieg, in dem er schwer verwundet wurde, arbeitete Geibel als freier Bildhauer in München. 1934 wurde er Professor an der Technischen Hochschule Darmstadt, wo er bis zu seiner Emeritierung tätig blieb.
Während der NS-Zeit war Geibel zwar kein Mitglied der NSDAP, wurde jedoch in die sogenannte „Gottbegnadetenliste“ aufgenommen und nahm an wichtigen Kunstausstellungen teil.
Sein Werk umfasst vor allem Tierplastiken und Porträts, geprägt von einer eigenständigen, teils abstrahierenden Formensprache. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählt der „Einhornbrunnen“ in Darmstadt (1956). Nach 1945 blieb er künstlerisch aktiv und wurde mehrfach ausgezeichnet.
