Dvořák, Antonín

Name Dvořák, Antonín
Geboren 8.9.1841 in Mühlhausen (Nelahozeves)
Gestorben 1.5.1904 in Prag
Nation (ID) 13
Rang 1
Deutsche Biographie sfz033_00550_1
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Ausführliches Werkverzeichnis ( 60)

Opus / Nr. Werktitel Entstehungsjahr Tonart
Streichquartette 1862
BWV 009 Sinfonie Nr. 1 - "Die Glocken von Zlonice" 1865 c-moll
B 012 Sinfonie Nr. 2 1865 B-Dur
Sinfonien 1-5 1865
B 084 Husitská - "Hussitüche Ouvertur" 1867
B 034 Sinfonie Nr. 3 1873 Es-Dur
B 041 Sinfonie Nr. 4 1874 d-moll
B 045 Streichquartett 1874 a-moll
B 053 Klavierquartett 1875 D-Dur
B 051 Klaviertrio Nr. 1 1875 h-moll
B 052 Serenade für Streichorchester 1875 E-Dur
B 054 Sinfonie Nr. 5 1875 F-Dur
B 063 Klavierkonzert 1876 g-moll
B 056 Klaviertrio Nr. 2 1876 g-moll
B 071 Stabat mater 1876
B 057 Streichquartett 1876 E-Dur
B 049 Streichquintett 1876 G-Dur
B 075 Streichquartett 1877 d-moll
op. 079 Bagatelle 1878
op. 044 Serenade für Bläser, Violoncello und Kontrabaß 1878
B 080 Sextett 1878 A-Dur
op. 45 Slawische Rhapsodien 1878
Slawische Tänze 1878
B Slawische Tänze 1878
B 092 Streichquartett 1878 Es-Dur
B 96 Konzert für Violine und Orchester 1879 a-moll
B 093 Tschechische Suite 1879 D-Dur
B 112 Sinfonie Nr. 6 1880 D-Dur
B 121 Streichquartett 1881 C-Dur
B 122 Zehn Legenden für Orchester 1881
B 125 Nr. a Konzertouvertüre - "Mein Heim" 1882
B 056 Klaviertrio Nr. 3 1883 f-moll
B 141 Sinfonie Nr. 7 1884 d-moll
B 144 Die heilige Ludmilla 1886
B 155 1887 A-Dur
B 153 Messe 1887 D-Dur
B 162 Klavierquartett 1889 Es-Dur
B 163 Sinfonie Nr. 8 - "Die Englische" 1889 G-Dur
Dumky-Trio 1890
B 165 Requiem 1890
B 166 Klaviertrio Nr. 4 - "Dumky" 1891 e-moll
B 168 Natur, Leben und Lieb - "In der Natur" 1891
B 169 Natur, Leben und Lieb - "Karneval" 1891
B 174 Natur, Leben und Lieb - "Othello" 1891
Ouvertüren op. 91-93 1891
B 178 Sinfonie Nr. 9 - "Aus der Neuen Welt" 1892 e-moll
B 176 Te Deum 1892
B 179 Streichquartett - "Das Amerikanische" 1893 F-Dur
Biblische Lieder 1894
B 183 Sonatine 1894 G-Dur
B 180 Streichquintett 1894 Es-Dur
B 191 Cellokonzert 1895
B 192 Streichquartett 1895 G-Dur
B 193 Streichquartett 1895 As-Dur
B 197 Das goldene Spinnrad 1896
B 195 Der Wassermann 1896
B 196 Die Mittagshexe 1896
B 198 Die Waldtaube 1896
Sinfonische Dichtungen op. 107-111 1896
Rusalka 1901

Wikipedia-Auszug

Antonín Leopold Dvořák (* 8. September 1841 in Nelahozeves; † 1. Mai 1904 in Prag) war ein tschechischer Komponist.

In seinem Werk verbindet Dvořák Einflüsse von Klassik und Romantik mit Elementen der Volksmusik. Sein persönlicher Stil ist insgesamt viel mehr von Neuorientierungen als durch eine lineare Entwicklung geprägt. Während er sich in seinen frühen Jahren noch an Mozart und Beethoven orientierte, suchte er ab 1873 seinen eigenen nationalen Stil. Die zwei darauffolgenden slawischen Schaffensperioden (1876–1881 und 1886–1891) waren nun nicht mehr klassisch, sondern tschechisch-folkloristisch geprägt. In den in Amerika entstandenen Werken versuchte er das typisch amerikanische Kolorit einzufangen und wandte sich gegen Ende seines Lebens schließlich verstärkt der Programmmusik und Opern zu.

Zu seinen Hauptwerken gehören seine neun Sinfonien, darunter am bekanntesten die Sinfonie Nr. 9 Aus der Neuen Welt, das Cellokonzert h-Moll op. 104, Oratorien mit großer Suggestivkraft wie das Stabat Mater und das Requiem, zahlreiche Kammermusikwerke, die sechzehn Slawischen Tänze und die Oper Rusalka. Bis in die 1970er-Jahre wurden die ersten vier Sinfonien nicht gezählt. Dementsprechend hatte damals beispielsweise die Sinfonie Aus der Neuen Welt die Zählung 5. Sinfonie.

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