Erkel, Ferenc
| Name | Erkel, Ferenc |
|---|---|
| Geboren | 7.11.1810 in Gyula, Kaisertum Österreich |
| Gestorben | 15.6.1893 in Budapest |
| Nation (ID) | 27 |
| Rang | 3 |
Ausführliches Werkverzeichnis ( 3)
| Opus / Nr. | Werktitel | Entstehungsjahr | Tonart |
|---|---|---|---|
| – | Bátori Mária | 1840 | – |
| – | Hunyadi László | 1841 | – |
| – | Bánk bán | 1851 | – |
Wikipedia-Auszug
Ferenc Erkel [ˈfɛrɛnʦ ˈɛrkɛl], auch Franz Erkel (* 7. November 1810 in Gyula, Kaisertum Österreich; † 15. Juni 1893 in Budapest, Österreich-Ungarn), war ein ungarischer Komponist. Er ist der Begründer der ungarischen Nationaloper. Die zweite Spielstätte der Ungarischen Staatsoper in Budapest trägt den Namen Erkel Színház (Erkel-Theater).
Erkel stammte aus einer donauschwäbischen Familie. Sein Vater war der Kantorlehrer Joseph Erkel aus Gyula (Deutsch-Jula). Ferenc Erkel war das zweite von zehn Kindern, er wurde zunächst in Klavierspiel und Musiktheorie von seinem Vater unterrichtet.[1] Von 1822 bis 1825 besuchte er das Gymnasium des Benediktiner-Ordens in Pozsony, sein Musiklehrer dort war Heinrich Klein[2], ein Vertrauter Ludwig van Beethovens. Ab 1828 arbeitete er als Klavierlehrer bei der Familie Graf Csáky in Kolozsvár, 1834/35 bei der Gräfin Stainlein-Saalenstein in Felsőszemeréd. Ab 1835 wirkte er als Kapellmeister in Buda und in Pest. Er war von 1838 an als Dirigent am Pester ungarischen Theater tätig und gründete dort auch 1853 die Philharmonische Gesellschaft. Er trat in Pest als Klaviervirtuose auf und brachte 1835 Chopins e-moll Konzert zur ungarischen Erstaufführung. Sein 1837 mit Henri Vieuxtemps gespieltes Duo brillant wurde seine erste gedruckte Komposition.
Auf ihn gehen insgesamt neun Opern zurück, die den Rossini-Stil mit der ungarischen Volkstanz-Musik vermengen. Von diesen werden heute nur noch der Hunyadi László und vor allem der Bánk bán aufgeführt. Den dauerhaftesten Erfolg erzielte Erkel aber mit der Melodie der ungarischen Nationalhymne (Himnusz).
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