Schütz, Heinrich

Name Schütz, Heinrich
Geboren 14.10.1585 in Köstritz bei Gera
Gestorben 5.11.1672 in Dresden
Nation (ID) 30
Rang 1
Schütz, Heinrich
<a rel="nofollow"href="https://www.wikidata.org/wiki/Q20926496">Christoph Spätner</a> creator QS:P170,Q20926496, <a rel="nofollow"href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schutz.jpg">Schutz</a>, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf <a rel="nofollow"href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Template:PD-old">Wikimedia Commons</a>

Wikipedia-Auszug

Heinrich Schütz, in autografen Handschriften immer Henrich, latinisiert Henricus Sagittarius (* 8. Oktoberjul./ 18. Oktober 1585greg. in Köstritz; † 6. Novemberjul./ 16. November 1672greg. in Dresden) war ein deutscher Komponist des Frühbarocks.

Heinrich Schütz gilt als der bedeutendste deutsche Komponist des Frühbarocks. Obwohl zunächst zum Organisten ausgebildet, komponierte er nach frühen Madrigalen in italienischer Sprache vor allem geistliche Vokalmusik, teils zu lateinischen, vor allem aber zu deutschen Texten. Bestimmt war seine Musik für die Hofgottesdienste, vor allem aber zur höfischen Unterhaltung und Repräsentation sowie zur Dokumentation seiner eigenen kompositorischen Kunst. Als seine dienstliche Hauptaufgabe sah Schütz die Bereitstellung von Musik zu außergewöhnlichen Anlässen wie großen Hoffesten oder politischen Ereignissen.

Die aus dem Zusammentreffen von Dreißigjährigem Krieg, Seuchen und sozialen Umwälzungen resultierenden schwierigen Lebensumstände trugen dazu bei, dass Schütz, der zunächst in eine glanzvolle Hofhaltung eintrat und bis zum frühen Tod seiner Frau ein glückliches Familienleben führte, später sein Leben als „nahezu qualvolle Existenz“ beschrieb. In seinen Werken haben sich diese Erfahrungen allerdings nur bedingt niedergeschlagen.

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