Schütz, Heinrich
| Name | Schütz, Heinrich |
|---|---|
| Geboren | 14.10.1585 in Köstritz bei Gera |
| Gestorben | 5.11.1672 in Dresden |
| Nation (ID) | 30 |
| Rang | 1 |
Ausführliches Werkverzeichnis ( 12)
| Opus / Nr. | Werktitel | Entstehungsjahr | Tonart |
|---|---|---|---|
| – | Die sieben Worte Jesu Christi | – | – |
| – | Primo libro de Madrigali op. 1 | 1611 | – |
| – | Die Psalmen Davids | 1619 | – |
| – | Historia der frölichen und Siegreichen Aufferstehung unsers einigen Erlösers und Seligmachers Jesu Christi | 1623 | – |
| – | Cantiones sacrae | 1625 | – |
| – | Daphne | 1627 | – |
| – | Beckerscher Psalter | 1628 | – |
| – | Symphoniae sacrae I-III | 1629 | – |
| – | Kleine geistliche Konzerte | 1636 | – |
| – | Musicalfische Exequien | 1636 | – |
| – | Geistliche Chor-Musik | 1648 | – |
| – | Historia der freuden- und gnadenreichen Geburt Jesu Christi | 1660 | – |
Wikipedia-Auszug
Heinrich Schütz, in autografen Handschriften immer Henrich, latinisiert Henricus Sagittarius (* 8. Oktoberjul./ 18. Oktober 1585greg. in Köstritz; † 6. Novemberjul./ 16. November 1672greg. in Dresden) war ein deutscher Komponist des Frühbarocks.
Heinrich Schütz gilt als der bedeutendste deutsche Komponist des Frühbarocks. Obwohl zunächst zum Organisten ausgebildet, komponierte er nach frühen Madrigalen in italienischer Sprache vor allem geistliche Vokalmusik, teils zu lateinischen, vor allem aber zu deutschen Texten. Bestimmt war seine Musik für die Hofgottesdienste, vor allem aber zur höfischen Unterhaltung und Repräsentation sowie zur Dokumentation seiner eigenen kompositorischen Kunst. Als seine dienstliche Hauptaufgabe sah Schütz die Bereitstellung von Musik zu außergewöhnlichen Anlässen wie großen Hoffesten oder politischen Ereignissen.
Die aus dem Zusammentreffen von Dreißigjährigem Krieg, Seuchen und sozialen Umwälzungen resultierenden schwierigen Lebensumstände trugen dazu bei, dass Schütz, der zunächst in eine glanzvolle Hofhaltung eintrat und bis zum frühen Tod seiner Frau ein glückliches Familienleben führte, später sein Leben als „nahezu qualvolle Existenz“ beschrieb. In seinen Werken haben sich diese Erfahrungen allerdings nur bedingt niedergeschlagen.
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