Frescobaldi, Girolamo
| Name | Frescobaldi, Girolamo |
|---|---|
| Geboren | 12.9.1583 in Ferrara |
| Gestorben | 1.3.1643 in Rom |
| Nation (ID) | 2 |
| Rang | 1 |
Ausführliches Werkverzeichnis ( 5)
| Opus / Nr. | Werktitel | Entstehungsjahr | Tonart |
|---|---|---|---|
| – | Il primo libro delle fantasie, a 4 | 1608 | – |
| – | Toccate e partite/11 secondo libro di toccate, canzone, versi d'hinni, Magnificat, gagliarde, correnti et altre partite | 1615 | – |
| – | Il primo libro di Capricci fatti sopra diversi soggetti, et arie in partitura | 1624 | – |
| – | Il primo libro delle Canzoni accomodate per sonare ogni sorte di stromenti | 1628 | – |
| – | Fiori musicali | 1635 | – |
Wikipedia-Auszug
Girolamo Alessandro Frescobaldi (* 9. September 1583 in Ferrara; † 1. März 1643 in Rom) war ein italienischer Komponist, Organist und Cembalist des Frühbarocks.
Frescobaldi gilt zusammen mit Sweelinck als der einflussreichste Komponist für Tasteninstrumente der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Er ist einer der ersten, der ausgedehnte musikalische Werke niederschrieb, die nicht durch einen Text getragen werden. Dieser Herausforderung stellte er sich in über dreißigjähriger kompositorischer Tätigkeit. Seine Musik ist jedoch (wie auch die von Sweelinck) nach heutigem Kenntnisstand nicht völlig isoliert einzustufen; vielmehr basiert sein Œuvre sowohl stilistisch als auch formal auf den Werken etwas älterer Komponisten wie vor allem seines Ferrareser Landsmannes Ercole Pasquini und der neapolitanischen Schule mit Giovanni Maria Trabaci und Ascanio Mayone an der Spitze. In seine Toccatenkunst dürfte auch die Kenntnis der bis ins Detail fein ausgearbeiteten und seinerzeit bahnbrechenden spätmanieristischen Toccaten des in Venedig und Parma wirkenden Claudio Merulo eingeflossen sein.
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