Monteverdi, Claudio

Name Monteverdi, Claudio
Geboren 15.5.1567 in Cremona
Gestorben 29.11.1643 in Venedig
Nation (ID) 2
Rang 1
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Wikipedia-Auszug

Claudio Zuan Antonio Monteverdi (auch Monteverde; ≈ 15. Mai 1567 in Cremona; † 29. November 1643 in Venedig) war ein italienischer Komponist, Gambist, Sänger und katholischer Priester.

Sein Werk markiert die Wende der Musik von der Renaissance zum Barock.

Monteverdi führte die von den Florentinern (vor allem Jacopo Peri) kurz vor der Jahrhundertwende als neue musikalische Form entwickelte Oper zu ihrem ersten Höhepunkt und erntete bereits zu Lebzeiten großen Ruhm. Insgesamt komponierte er mindestens 18 Opern; aber nur L’Orfeo, L’Incoronazione di Poppea und Il ritorno d’Ulisse in patria blieben erhalten.

Monteverdis 8. Madrigalbuch enthält die „Madrigale von Liebe und Krieg“ (Madrigali guerrieri et amorosi), welche vielfach als die vollendetsten Beispiele dieser Form angesehen werden. Insgesamt demonstrieren die acht Bücher den bedeutenden Schritt vom polyphonen Stil der Renaissancemusik zum monodischen Stil des Barock.

In formaler Hinsicht ist Monteverdi der Erfinder des Basso ostinato, der sich in unterschiedlichen Formen bis in die moderne Popmusik fortgesetzt hat. Den gehenden Bass mit seinen regelmäßig schreitenden Viertelnoten erfand er im Zusammenhang mit der Szene in L’Orfeo, in der Orpheus mit Eurydike den Weg von der Unterwelt in die Welt der Lebenden geht. Zudem geht das diatonisch absteigende Tetrachord, das als Lamentobass in der Barockmusik und bisweilen darüber hinaus eine zentrale Rolle spielte, auf Monteverdis Lamento della Ninfa aus dem 8. Madrigalbuch zurück.

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