Peri, Jacopo

Name Peri, Jacopo
Geboren 20.8.1561 in Rom
Gestorben 12.8.1633 in Florenz
Nation (ID) 2
Rang 3
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Ausführliches Werkverzeichnis ( 3)

Opus / Nr. Werktitel Entstehungsjahr Tonart
Dafne 1598
Euridice 1600
Le varie musiche 1609

Wikipedia-Auszug

Jacopo Peri (* 20. August 1561 in Rom; † 12. August 1633 in Florenz; Spitzname Il Zazzerino, der Langhaarige/Zottelkopf) war ein italienischer Komponist. Er zählt zu den Wegbereitern der Oper.

Peris Zeit war die der neuentstehenden Monodie und der beginnenden Generalbassmusik. Die neue Form der Begleitung des Gesanges durch ein Bassinstrument (Tasten- und Lauteninstrumente) gab dem einstimmigen Gesang, der das Wort und seinen Sinn (im Unterschied zu der als ausufernd empfundenen chorischen Mehrstimmigkeit) auf verständlichere Art in den Mittelpunkt stellte, eine feste Stütze. Im Hause des Grafen Giovanni de’ Bardi aus dem Geschlecht der florentinischen Grafen von Vernio wurde diese neue Musik besonders gepflegt. Der musikliebende Bardi interessierte sich insbesondere für das Altertum, sein Augenmerk galt den antiken Tragödien. Sein Haus wurde zum Mittelpunkt ergiebiger Studien, vor allem in musikalischen Fragen. Es trafen sich hier Edelleute, Dichter und Musiker; ein erlesener Kreis war geboren, der sich Camerata Fiorentina nannte.

Aber die Idee der Dichter und Musiker der Camerata Fiorentina war die Wiederaufführung antiker Dramen – eine Idee, die der Zeit der Renaissance und des Humanismus wohl anstand. Sie wussten, dass das griechische Drama mit Musik verbunden war und sie wussten, dass diese Musik einstimmig gewesen war. Was also lag näher, als die antiken Stoffe mit der neuen Monodie zu verbinden? Das war letzten Endes der Kern dessen, was sie getan haben. Doch aus diesem Versuch, aus einem Experiment also, war eine neue Kunstform entstanden – die Oper.

Dieser Text basiert auf dem Artikel Jacopo_Peri aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported.