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Geschichte & Entwicklung
Auf dem 1908 eröffneten Ausstellungsgelände an der Theresienhöhe entstanden nach Plänen des Architekten Wilhelm Bertsch mehrere große Ausstellungshallen. Eine davon wurde als Neue Musik-Festhalle genutzt. Die geräumige Halle bot rund 3.000 bis 3.200 Besuchern Platz und eignete sich durch ihre Größe auch für außergewöhnliche musikalische und szenische Veranstaltungen.
Ihre größte Bedeutung erlangte die Festhalle am 12. September 1910: Hier dirigierte Gustav Mahler die Uraufführung seiner 8. Sinfonie. Die monumentale Besetzung mit Solisten, Chören und Orchester führte zur später berühmt gewordenen Bezeichnung „Sinfonie der Tausend“. Die Uraufführung machte die Neue Musik-Festhalle zu einem bedeutenden Ort der Münchner Musikgeschichte.
Musikalische Bedeutung
48.132524, 11.541867
Spielplan
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