Der Gauleiter. Das Amt "Willkür"
Adolf Wagner (1890-1944) – eine Biografie
Zuber Brigitte
Inhaltsverzeichnis
<p> Vorwort</p>
<ol>
<li><strong>Politisierung im hybriden System von Militär, Staat und Industrie</strong><br />
Elternhaus in Lothringen<br />
Student und Teutone in Aachen<br />
Frontsoldat in Frankreich<br />
Rekonvaleszent und Student in Wurzburg<br />
Jobgewinner und neuer Staatsbürger in Bayern<br />
Exkurs: Karl Wagner, Bruder von Adolf Wagner<br />
</li>
<li><strong>Entwicklung der sozialen Demagogie 1920-1933</strong><br />
Bergwerksdirektor 1920-1929<br />
NSDAP-Ortsgruppengründer<br />
Fachmann für Wirtschaftsfragen im Völkischen Block<br />
Exkurs: Industrie in Bayern 86 Antisemitische »Bankenkritik« 1924<br />
LandtagSAbgeordneter der NSDAP<br />
Referent der NSDAP für Gewerkschaftsfragen<br />
Gauleiter der Oberpfalz<br />
Gesellschaftsgänger und neuer Gauleiter in München<br />
Zwischenbilanz - Biografische Wegscheide 1929<br />
</li>
<li><strong>Perspektivische Wirtschafts- und Sozialpolitik 1930-1933</strong><br />
Wirtschaftsberater der NSDAP-Reichsleitung<br />
Reisekader der Wirtschaftspolitischen Abteilung der NSDAP<br />
Gauleiter und SA 1930<br />
Gaupersonal 1931<br />
Gauwirtschaftsberater und Turbulenzen<br />
TechnikerorganiSAtionen in München 1931-1934<br />
Wahljahr 1932 - Bayern und Reich<br />
Straßer-Frage Ende 1932 <br />
</li>
<li><strong>Fundamentierung und Festigung des Maßnahmenstaats 1933</strong><br />
Vom Reichstagsbrand zum bayerischen Soldatenkabinett<br />
Neuer Kulturtraditionalist - Wahlprogramm 1932<br />
Oberster Polizist des Landes - erste Maßnahmen<br />
- Stürmung des Gewerkschaftshauses München<br />
- Bürozertrümmerung beim Centralverein deutscher Staatsbürgerjüdischen Glaubens<br />
Rechtsfreier Raum - Willkür - Konzentrationslager<br />
Ausschaltung der Bayerischen Volkspartei<br />
StaatskommisSAr für das Haus der Deutschen Kunst<br />
Konzentrationslager für Bettler und Hilfsbedürftige<br />
Ressortminister gegen Österreich<br />
</li>
<li><strong>Keine rosige Stimmung im Lande - Der Macher im Krisenjahr 1934</strong><br />
Drohung<br />
Trommler für das »Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit«<br />
Antisemitischer Bankenkritiker und Hjalmar Schacht - Teil 1<br />
Vorreiter gegen die konfessionellen Jugendverbände<br />
»Prediger der Arbeitsschlacht«<br />
Röhm-Mordaktion<br />
Ehrengruppenführer der Leibstandarte Hitlers<br />
Nutznießer der Ermordung von Erich Klausener<br />
Sprengstoffgegen Österreich: Keimzelle desJuli-Putschs1934<br />
Gemeindereformer<br />
Sparkassen-Ehrenpräsident und Hjalmar Schacht - Teil 2<br />
</li>
<li><strong>Im Vorfeld des zweiten Vierjahresplans 1935-1936</strong><br />
Teutone an der SAar<br />
Antisemitismus 1935<br />
Bahnbrecher der (Selbst-)Gleichschaltung der Studentenkorporationen<br />
(Erfolgloser) Reichsreformer<br />
Kultureller Grenzlandpolitiker - aber was ist »deutsche Kunst«?<br />
Stütze der bayerischen Brauindustrie<br />
Gauappell: Bekenntnis und Leistung<br />
</li>
<li><strong>Kultur- und Ästhetisierungsoffensive 1936-1938</strong><br />
Neuer Mann für alle Künste: Charme-Offensive mit Untertönen<br />
Antibolschewist und OrganiSAtor der Antikomintern<br />
Städtebaulicher Wasserträger Hitlers<br />
Das Haus am Chiemsee<br />
Wagner privat: Ehekrise und Führerwahn<br />
Weltanschauungsminister<br />
Politischer Kunststab - im Innenministerium<br />
Personalpolitik im Kultusministerium 1933-1942<br />
Scharfmacher im Schul- und Kirchenkampf<br />
Gemeinschaftsrhetoriker<br />
Mussolini-Gastgeber und das neue Referat für Ehrengäste<br />
»Schönheit der Arbeit und Leistungskampf«<br />
Ankündiger des Ghettos mit Hilfe der Wissenschaft<br />
Ausstellungsplaner gegen die »klerikale Gefahr«<br />
Personalmanager der süddeutschen Filmindustrie<br />
</li>
<li><strong>Am Beginn der neuen, großen Raubzüge 1938</strong><br />
Polizeiliche Verfolgung von Österreichern - Vorspiele<br />
Bayerische Polizei bei der Besetzung Österreichs<br />
Gauredner in Bayern und im besetzten Österreich<br />
Aufsichtsratsvorsitzender der Rhein-Main-Donau-AG<br />
Kunstvolle Kriegsvorbereitung gegen die Tschechoslowakei<br />
Annekteur des Künstlerhauses - Kameradschaft der Künstler Münchens e.V<br />
Rüstungswirtschaftliche »Bereinigung des Handwerks«<br />
»Streng legaler« Judenverfolger und Kunsträuber<br />
Vermögensverwerter<br />
Betreuer der Kunst und Kriegsbeginn 1939<br />
KunstSAmmler<br />
</li>
<li><strong>Im neuen KriegSAmt: ReichsverteidigungskommisSAr 1939-1942</strong><br />
Zweifacher ReichsverteidigungskommisSAr<br />
Erweiterung des Feindkreises der »Gemeinschaftsfremden«<br />
Jugenderzieher 1939/1940<br />
Wiederentdeckung der Werkscharen<br />
Wiederbelebung des »deutschen Sozialismus«<br />
Frauenzyniker und die Arbeitspflicht »der deutschen Frau«<br />
Neue Beschwörung der alten Kampfzeit<br />
ArbeitseinSAtz oder Tod<br />
Kompetenzkonflikte im KriegSAlltag<br />
»energischer Vereinfachungsdiktator«: Expansion durch Rationalisierung</li>
<br />
<li><strong>Krankheit (1942-1944) und Tod</strong><br />
Patient<br />
Hintergangen und betrauert<br />
Posthumer Spruchkammerprozess<br />
Exkurs: Der Fall Jordan<br />
</li>
<li><strong>Nachbetrachtungen</strong><br />
Zum Herrschaftsgefüge:<br />
- Enthemmung für den Krieg<br />
- Selbstbeschränkung zugunsten des großen Kapitals<br />
- Die »Arbeiterfrage« und die »Systemfrage«<br />
Zu einigen Herrschaftstechniken:<br />
- Personale Funktionsverknüpfungen<br />
- Nach 1945: Funktionsdifferenzierung und Sezierung der Person<br />
<br />
<strong>Dank</strong><br />
Anhang<br />
Abkürzungen<br />
Anmerkungen<br />
Bibliografie<br />
Personen- und Firmenregister<br />
Abbildungen</li>
</ol>