Der Dienstbetrieb ist nicht gestört
Die Deutschen und ihre Justiz 1943 -1948
Lahusen Benjamin
Inhaltsverzeichnis
<p><strong> Vorwort</strong></p>
<p><strong> Einführung: Außerordentliche Normalität Papierwelt</strong><br />
Justiz im totalen Krieg<br />
lus stat: Wenn die Rechtspflege stillsteht<br />
Schnitt-Stelle 1945<br />
Eine Stunde Null gab es nicht<br />
Geteilte Normalität<br />
Von der rohen Gewalt zu den Akten<br />
Zwischen Chaos und Kosmos</p>
<ol>
<li><strong>Die Freuden der Pflicht: Dienstbetrieb im Endkampf</strong><br />
Die Dogmatik des Justitiums<br />
lus non stat: Die Vermeidung des Stillstands<br />
Luftkrieg und Luftschutz <br />
Schriftgut<br />
Beamtenpflichten: Justizdienst als Kriegsdienst<br />
Der Geschäftsbetrieb und seine Helden<br />
Allerletzte Erledigungen<br />
Fiat iustitia et pereat mundus <br />
</li>
<li><strong>Das Recht der guten Leute: Auf den Spuren der deutschen Seele</strong><br />
Neustadt, eine Montage<br />
Im Schatten des deutschen Waldes<br />
Germanische Sonne<br />
Fernab des Krieges<br />
Die Rechtswahrer der Provinz<br />
Jahreschronik des Neustädter Strafrechts<br />
Eine Frage der Ehre<br />
Endkampf um die Kehrwoche<br />
Widerstand durch Unterlassen<br />
Rechtsbewährungsprinzip und Wiederverwendung<br />
Das richtige Leben im richtigen<br />
</li>
<li><strong>Die Parzellierung des Todes: Das Amtsgericht Auschwitz und die Grundbücher der IG Farben</strong><br />
Grund und Buch<br />
Eine Kleinstadt im neuen deutschen Lebensraum<br />
Aufbau Ost<br />
«Ethnische Flurbereinigung»<br />
Juristisches Bodenpersonal<br />
Die Auflassung des Betriebsgeländes<br />
Ein Amtsgericht wird überflüssig<br />
Räumen und Reinwaschen<br />
Grundbuch der Erinnerung<br />
</li>
<li><strong>Lastenausgleich: Das Sondergericht Aachen und sein letzter Richter Hans Keutgen: Ein normaler Lebensweg</strong><br />
Der Bilderbuchjurist<br />
Volksschädlinge, Schwarzschlachter, Lebensmittelkartenfälscher<br />
Sonderrichter und Scharfmacher<br />
Die Evakuierung der Stadt<br />
Die Front rückt näher: Ausweichquartiere<br />
Rundreise im Reich<br />
Aachener Normalrichter, bekannte Gesichter<br />
Selbstjustiz: «Weglegen»<br />
Provinzfürst mit kassierter Vergangenheit<br />
Trennungsentschädigung<br />
Rechtsmensch «bis zur eigenen Auflösung» <br />
</li>
<li><strong>Auf der Flucht: Die Verlagerung der Gerichtsbehörden im Winter 1944/45</strong><br />
Wohin mit dem OLG Stettin?<br />
Übung für den Ernstfall: Parole «Frühlingsfest»<br />
Hoffnung auf Rückkehr: «z. Zt.»<br />
Die Macht des Papiers<br />
Erwartung des Untergangs: «noch»<br />
Wiederaufnahme des Dienstes<br />
Sonder-Sondergerichte<br />
Akten und Stempel: verbrennen, vergraben, vernichten<br />
Gerichte unter Zugzwang<br />
Anschlussverwendung<br />
Weitherzigkeit ist keine juristische Kategorie<br />
Das Ende<br />
</li>
<li><strong>Zwischen den Jahren: Der Stillstand der Rechtspflege im Sommer 1945</strong><br />
Nichts aus dem Nichts<br />
Die Entreichlichung der Justiz<br />
Geschäftsbetrieb in der Stunde Null<br />
Alliierte Störungen<br />
Neue Volksjuristen im Osten<br />
Altgediente Volljuristen im Westen<br />
Recycling<br />
Rechtshängigkeit: Die Last der Altfälle<br />
Rechtsfriede, endlich<br />
</li>
<li><strong>Die Abwicklung: Der Krieg und sein langes Ende</strong><br />
Selbstbetrug: Das Justitium von 1945<br />
Die Verbannung des Krieges aus der Rechtsordnung<br />
Alte neue Normalitäten<br />
Abwicklungsstellen<br />
Altpapier<br />
Rechtstransfer aus den verlorenen Gebieten<br />
Rechtsvergleichung oder Ein Gesetz, das niemand mehr braucht<br />
Schlussstriche und geflüchtetes Schriftgut 290<br />
</li>
</ol>
<p><strong> Epilog: Der Traum vom echten Leben</strong><br />
Allmachtsfantasien<br />
Normalität als Strategie<br />
Zivilisation oder Perversion<br />
<br />
<strong> Dank<br />
Anmerkungen<br />
Quellen <br />
Personenregister<br />
Ortsregister</strong></p>