ausgegrenzt - entrechtet - deportiert
Schwabing und Schwabinger Schicksale 1933-1945
Macek Ilse
Inhaltsverzeichnis
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<li>Schwabing vor 1933
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<li>Das Ende des Schwabing-Mythos<br />
(Ilse Macek)</li>
<li>Dr. Gad Kitron, Jerusalem, ehemals Hans Kitzinger, München-Schwabing<br />
(Ilse Macek)</li>
<li>Der Antisemitismus Münchner Prägung formiert sich<br />
(Ilse Macek)</li>
<li>Die jüdische Minderheit in München: Akkulturation und Selbstbewahrung<br />
(Ilse Macek)</li>
<li>Bau- und Bevölkerungsentwicklung Schwabings zwischen den Weltkriegen<br />
(Willibald Karl)</li>
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<li>Schwabing unter dem Hakenkreuz
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<li>„Das Ende des Verstandeszeitalters": Stadtchronik März bis August 1933<br />
(Ilse Macek)</li>
<li>Antisemitisch motivierte Umbenennung von Straßen<br />
(Benedikt Weyerer)</li>
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<li>Erinnerungen an Kindheit und Jugend in Schwabing
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<li>Das Kinderheim der Israelitischen Jugendhilfe e.V. in der Antonienstraße 7<br />
(Werner Grube, Ilse Macek)</li>
<li>Das Personal des Antonienheims<br />
(Ilse Macek, Brigitte Schmidt)</li>
<li>Merry Gaber— „... bis auf weiteres als staatenlos zu erachten"<br />
(Werner Grube, Ilse Macek)</li>
<li>Judith Hirsch, heute Judy Rosenberg (Montreal, Kanada) —<br />
„Niemand hielt es auf, niemand schaute hin, niemand stellte Fragen"<br />
(Ilse Macek)</li>
<li>Werner Grube (München) — „Mitzunehmen sind sämtliche Kinder zwecks Wohnsitzverlegung an Einsatzort."<br />
(Ilse Macek)</li>
<li>Erwin Weil (Kusel, Pfalz) -<br />
„... überfällt mich eine unbeschreibliche Traurigkeit"<br />
(Werner Grube, Ilse Macek)</li>
<li>Walter Geismar (South Caulfield, Australien) -<br />
„Man konnte nicht glauben, dass Deutsche das tun"<br />
(Ilse Macek)</li>
<li>Chaim (Heinz Julius) Amanyi (Tel Aviv) -<br />
„Eigentlich kann ich nicht sagen, dass ich irgendwie gelitten habe"<br />
(Ilse Macek)</li>
<li>Walter Shimon Brandeis (Jerusalem)-,,... und dann auf einmal Flüchtling"<br />
(Ilse Macek)</li>
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<li>Jüdische Schüler und Lehrer in Schwabinger Schulen
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<li>Oskar-von-Miller-Gymnasium: Schule im Nationalsozialismus<br />
(Sabine Behrendt)</li>
<li>Kleine Schulgeschichte<br />
(Sabine Behrendt, Verena Schneeweiß)</li>
<li>Schüler-Schicksale am Schwabinger Alten Realgymnasium -<br />
Der Schüler Günter Koppel<br />
(Christina Rausch, Stella Schlösser)</li>
<li>Lehrer am Alten Realgymnasium zwischen 1933 und 1945<br />
(Franziska Eck, Andrea Weber)</li>
<li>Zeitgeist: Lehrplan und Veranstaltungen<br />
(Verena Schneeweiß)</li>
<li>Der Germanist Dr. Siegmund Rindskopf und seine Familie<br />
(Willibald Karl)</li>
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<li>Jüdische Familien in Schwabing
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<li>Familie Landauer<br />
(Janne Weinzierl)</li>
<li>Familie Wertheimer<br />
(Waltraut Wertheimer)</li>
<li>Siegfried und Flora Wilmersdörfer und ihre Familie<br />
(Holger Schelpmeier)</li>
<li>Ilse Hesselberger und ihre Familie<br />
(Janne Weinzierl)</li>
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<li>Das Schicksal jüdischer Bewohnerinnen und Bewohner in der Jakob-Klar-Straße und der Bauerstraße. Fallbeispiele für Schwabing-West.
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<li>Jakob-Klar-Straße 7<br />
(Anna-Jutta Pietsch)</li>
<li>Jakob-Klar-Straße l - Das Elternhaus von Olga Benario<br />
(Anna-Jutta Pietsch)</li>
<li>Das Verschwinden der langjährigen Bewohnerinnen und Bewohner der Jakob-Klar-Straße<br />
(Anna-Jutta Pietsch)</li>
<li>Durchgangsstation Bauerstraße<br />
(Cornelia Göbel)</li>
<li>„Dilettant des eigenen Lebens" — Annäherung an Lilli Hagelberg<br />
(Cornelia Göbel)</li>
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<li>Schicksale „getaufter Juden", „nichtarischer Christen" in Schwabing<br />
(Willibald Karl)</li>
<li>Verfolgung und Standhaftigkeit der Zeugen Jehovas in Schwabing<br />
(Christoph Wilker)</li>
<li>Verfolgung und Widerstand von politisch Andersdenkenden
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<li>Schwabingerin und Sozialdemokratin: Elisabeth Kaeser<br />
(Brigitte Gmelin)</li>
<li>Centa Herker-Beimler und der kommunistische Widerstand in Schwabing<br />
(Anna-Jutta Pietsch)</li>
<li>Retter unter Einsatz des eigenen Lebens - Die Familie Schörghofer<br />
(Benedikt Weyerer)</li>
<li>Stiller Widerstand - Der Schüler Wolfgang Graf<br />
(Benedikt Weyerer)</li>
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<li>Verfolgung von Homosexuellen
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<li>Verfolgung von Homosexuellen<br />
(Albert Knoll)</li>
<li>Wilhelm Tag - ein Jude und Homosexueller<br />
(Albert Knoll)</li>
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</li>
<li>Die Medizin im NS-Staat und das Schicksal jüdischer Ärzte
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<li>Die Medizinverbrechen im NS-Staat<br />
(Ilse Macek)</li>
<li>Ernst Rüdin und die Deutsche Forschungsanstalt für Psychiatrie (Kaiser Wilhelm-Institut) in der Kraepelinstraße<br />
(Ilse Macek)</li>
<li>Kurt Schneider, Leiter der Klinischen Abteilung des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Psychiatrie im Schwabinger Krankenhaus<br />
(Waltraut Wertheimer)</li>
<li>Magdalena Schwarz<br />
(Waltraut Wertheimer)</li>
<li>Das Schwabinger Krankenhaus 1933-1934<br />
(Benedikt Weyerer)</li>
<li>Der Mäzen James Loeb<br />
(Benedikt Weyerer)</li>
<li>Max Isserlin und die Heckscher-Klinik<br />
(Benedikt Weyerer)</li>
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<li>Verfolgung jüdischer Künstlerinnen und Künstler
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<li>Juden im Münchner Kunstleben und in der „Künstlerkolonie" Schwabing<br />
(Ilse Macek)</li>
<li>Rhea Glus — die Lebensgeschichte einer berühmten Schwabinger Tanzlehrerin und Choreographin<br />
(Helga Dilcher)</li>
<li>Aus der Schwabinger Boheme ins Schweizer Exil —<br />
Das ruhelose Leben der Schriftstellerin Regina Ullmann<br />
(Kristina Kargl)</li>
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<li>Verfolgung jüdischer Richter
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<li>Oberlandesgerichtsrat Dr. Emil Ulmann<br />
(Brigitte Gmelin)</li>
<li>Landgerichtsrat Maximilian Moritz<br />
(Brigitte Gmelin)</li>
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<li>Vernichtung der wirtschaftlichen Existenz, „Arisierung"
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<li>Vernichtung der wirtschaftlichen Existenz der Juden in München<br />
(Ilse Macek)</li>
<li>„Arisierung" jüdischer Geschäfte in Schwabing<br />
(Sigrid Schlüter)</li>
<li>Samuel Weiss, Besitzer des Werneck-Schlössls<br />
(Willibald Karl)</li>
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<li>Auswanderung, Vertreibung und Raub
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<li>Die deutschen Juden zwischen Auswanderungsdruck, fiskalischer Ausplünderung bei der Emigration und restriktiver Aufnahmepolitik der Zufluchtsländer<br />
(Holger Schelpmeier)</li>
<li>Dr. Seligmanns Auswanderung - Der schwierige Weg nach Israel<br />
(Anna-Jutta Pietsch)</li>
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</li>
<li>Ausblick: Nach 1945<br />
(Ilse Macek)</li>
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<p>Danksagung</p>
<p>Anhang</p>