Münchens geplante Altstadt
Städtebau und Denkmalpflege ab 1944 für den Wiederaufbau
Enss Carmen M.
Inhaltsverzeichnis
<p><strong>INNERE ERWEITERUNG UND SANIERUNG VON ALTSTADTBEREICHEN ZWISCHEN 1890 UND 1945</strong></p>
<p>EINFUHRUNG<br />
<br />
STADTBAUKUNST UND UMBAU EUROPÄISCHER ALTSTÄDTE VOR 1945<br />
Wiederaufbau ALS STADTUMBAU, PFLEGE- UND ENTWICKLUNGSMASSNAHME</p>
<ul>
<li>Forschungsansatz</li>
<li>Die Vorgehensweise</li>
<li>Aufbau des Buches</li>
</ul>
<p>FORSCHUNGSSTAND</p>
<ul>
<li>Kontinuität in der Stadtplanung vor und nach 1945</li>
<li>Die Trümmerräumung und die Situation nach Kriegsende in München</li>
<li>Aufbaukonzeption</li>
<li>Trümmerräumung und Aufbaumanagement</li>
</ul>
<p>SCHWERPUNKT DER STUDIE</p>
<ul>
<li>Im Fokus: das Kreuzviertel in der Altstadt</li>
<li>Untersuchungszeitraum </li>
</ul>
<p>STADTUMBAU UND Wiederaufbau</p>
<ul>
<li>Die Bauaufgabe „Stadtumbau" und die Wiederaufbauplanungen</li>
<li>Von der „Inneren Stadterweiterung" bis zur „Entschandelung"</li>
</ul>
<p>BEWEGGRÜNDE FÜR STADTUMBAUMASSNAHMEN IM ZENTRUM</p>
<ul>
<li>Citybildung: Neubauten für neue Funktionen im Stadtzentrum</li>
<li>Verkehrsverbesserungen im Stadtzentrum</li>
<li>Hygieneverbesserung im Stadtinnern und Auskernung von Baublöcken</li>
</ul>
<p>BEITRÄGE VERSCHIEDENER DISZIPLINEN ZUM STADTUMBAU IN ALTSTADTBEREICHEN</p>
<ul>
<li>Die Anfänge der kommunalen Planung und die Entstehung der ingenieursmäßigen Stadtplanung</li>
<li>Künstlerischer Städtebau und Stadtumbauplanung</li>
<li>Die Anfänge des Städtebaus als Fachdisziplin: Ästhetik und Pragmatismus</li>
<li>Die Heimatschutzbewegung und Baupflege</li>
<li>Denkmalpflege und das städtebauliche Erbe</li>
<li>Gartenstädte und die „organische Ordnung" in der Stadt</li>
<li>Die Gliederung der bestehenden Städte</li>
</ul>
<p>BEISPIELE ZUM UMBAU VON ALTSTADTBEREICHEN IN EUROPA VOR 1945</p>
<ul>
<li>Neue Straßenschneisen in Stadtzentren vor 1890</li>
<li>Stadtumbau nach malerisch-Denkmalpflegerischen Grundsätzen nach 1890</li>
<li>Die Hansastraße in Dortmund</li>
<li>Der „Neue Boulevard" in Straßburg</li>
<li>Diradamento'm Bari</li>
<li>Diradamento in Rom</li>
<li>Die Altstadt als Sanierungsgebiet</li>
<li>Das Kölner Martinsviertel</li>
<li>Die Sanierung von Bergamo Alta</li>
</ul>
<p>STADTUMBAU MÜNCHEN VOR 1945</p>
<ul>
<li>DER STADTERWEITERUNGSWETTBEWERB VON 1889/93 UND DIE FOLGEN IM STADTUMBAU</li>
<li>Die Ideen des künstlerischen Städtebaus in München</li>
<li>Der Erhalt von Straßen- und Platzbildern in den Umbauplanungen für die Münchner Altstadt</li>
<li>Das Verhältnis von „Volkskunstverein" und Bayerischem Landesamt für Denkmalpflege</li>
<li>Aufnahme und gestalterische Steigerung der vorhandenen städtebaulichen Situation im städtebaulichen Entwurf</li>
<li>Die Vermittlung zwischen historischem Bestand und modernen Anforderungen im Stadtumbauentwurf</li>
</ul>
<p>SIEDLUNGSBAU UND VORUNTERSUCHUNGEN ZUR ALTSTADTSANIERUNG</p>
<ul>
<li>Wohnbauprogramm der Zwischenkriegszeit</li>
<li>Die Voruntersuchungen zur Altstadtsanierung von 1937</li>
<li>Die Planungen bei der „Sonderbaubehörde Ausbau der Hauptstadt der Bewegung" und beim „Generalbaurat für die Hauptstadt der Bewegung"</li>
</ul>
<p><br />
ZUSAMMENFASSUNG TEIL 1</p>
<p><strong>VERWALTUNG IM Wiederaufbau.<br />
DIE WICHTIGSTEN AKTEURE UND IHR PLANUNGSEINSATZ FÜR MÜNCHEN</strong></p>
<p>MÜNCHENS ALTSTADT.<br />
ERBE UND PLANUNGSAUFGABE<br />
1944 BIS 1949<br />
<br />
53 DIE GESELLSCHAFTLICHEN RAHMENBEDINGUNGEN<br />
FÜR DEN AUFBAU ZWISCHEN 1945 UND 1948<br />
<br />
DIE STÄDTEBAULICHE PLANUNG FÜR DEN Wiederaufbau DES STADTZENTRUMS</p>
<ul>
<li>LEBENS- UND UBERLEBENSBEDINGUNGEN</li>
<li>Die Situation der Münchner Bevölkerung bei Kriegsende</li>
<li>Die Wohnungslage</li>
<li>Das öffentliche Leben</li>
</ul>
<p>WIRTSCHAFTSLAGE</p>
<ul>
<li>Mangel an Baumaterial und Baumaschinen</li>
<li>Planwirtschaft und Schwarzmarkt</li>
<li>Städtische Politik zur Wirtschaftsansiedlung</li>
</ul>
<p>RECHTSLAGE IM WANDEL</p>
<ul>
<li>Warten auf ein Wiederaufbaugesetz</li>
<li>Die Rechtslage für die Eigentümer beschädigter Gebäude</li>
</ul>
<p>DER SCHADENSZUSTAND NACH KRIEGSENDE</p>
<ul>
<li>Die Luftangriffe auf München zwischen 1940 und 1945</li>
<li>Fotos als Quellen zum Zustand der Gebäude</li>
<li>Textquellen zum technischen Zustand von Gebäuden</li>
<li>Gefahrdrohender und instabiler Zustand beschädigter Gebäude</li>
<li>Die Schadensfeststellung bis zum Frühjahr 1946</li>
</ul>
<p><br />
DIE AKTEURE DES AUFBAUS</p>
<p>DIE MILITÄRREGIERUNG FÜR DIE STADT MÜNCHEN</p>
<ul>
<li>Aufgaben der Militärregierung in bayerischen Städten und Landkreisen</li>
<li>Quellen zur Tätigkeit des Military Government Detachment Munich</li>
<li>Die Field Officers: Vorbereitung und politische Ziele für die Tätigkeit in Bayern</li>
<li>Die Etablierung der Militärregierung in München und die Entnazifizierung deutscher Behörden und Betriebe</li>
<li>Trümmerräumung und Instandsetzung von Infrastruktur</li>
<li>Die kurzfristigen Ziele der amerikanischen Behörden und der deutschen Stadtverwaltung</li>
</ul>
<p>DAS BAYERISCHE LANDESAMT FÜR Denkmalpflege (BLfD)</p>
<ul>
<li>Neuetablierung der Bau-, Denkmalpflege- und Kulturpolitik</li>
</ul>
<p>BÜRGERMEISTER UND STADTRAT</p>
<ul>
<li>Oberbürgermeister Karl Scharnagl (1945-1948)</li>
<li>Oberbürgermeister Thomas Wimmer (1948-1960)</li>
<li>Der Münchner Stadtrat</li>
</ul>
<p>DIE STADTVERWALTUNG</p>
<ul>
<li>Stadtplanung im Stadtbauamt</li>
<li>Das Wohnungsbaureferat zwischen Juni und November 1945</li>
<li>Das Wiederaufbaureferat 1945 bis 1957</li>
<li>Die Lokalbaukommission (LBK)</li>
<li>Die Münchner Bauwacht</li>
<li>Die Münchner Aufbaugesellschaft m.b.H. (MAG)</li>
</ul>
<p>STADTBAURAT KARL MEITINGER UND DER VERKEHRS- UND PARKRING UM DIE ALTSTADT</p>
<ul>
<li>Der Altstadtring als Teil eines Ringstraßensystems für München</li>
<li>Der Altstadtring als Zäsur im dicht bebauten Stadtgebiet</li>
<li>Der Altstadtring als Schwelle zwischen Traditionsbereich und modernem Entwicklungsgebiet</li>
<li>Ein Sonderplanungsbereich Altstadt</li>
</ul>
<p>DIE VORGEHENSWEISE BEI DER ALTSTADTPLANUNG</p>
<ul>
<li>Planungsschritte für den Stadtumbau in der Altstadt</li>
<li>Die Planung für den genauen Verlauf des Altstadtrings</li>
<li>Verbesserungen für den Fahrverkehr in der Altstadt</li>
<li>Planungen zur Auflockerung der Altstadtbebauung</li>
</ul>
<p>DIE STÄDTISCHE DOKUMENTATION ZUM ZUSTAND DER BAUSUBSTANZ IN DER ALTSTADT<br />
96 Die Informationen im ausführlichen städtischen Bauschadensplan<br />
96 Überlegungen zu Zielsetzung und Nutzen des Schadensplans<br />
96 HERMANN LEITENSTORFER:</p>
<p>DIE ALTSTADT IN DER GEGLIEDERTEN STADT<br />
<br />
DENKMALPOLITIK UND GESTALTUNGSABSICHT FÜR MÜNCHENS HISTORISCHES STADTZENTRUM<br />
GEORG LILL, DIE BAYERISCHE Denkmalpflege UND MÜNCHENS ALTSTADTENSEMBLE<br />
99 Schutz bedeutender Monumente<br />
99 Straßenräume, historische Proportionen und Türme<br />
100 Schutz „unwiederbringlicher" Baudokumente und künstlerischer Zeugnisse<br />
102 Zeugnisse „echter Münchner Baugesinnung"</p>
<p>ENTWÜRFE AUS DEM STADTPLANUNGSAMT ZUR GESTALTUNG DES ALTSTADTRAUMS<br />
104 Gestalterische Aufwertung der Umgebung von Baudenkmälern<br />
104 „Stille Plätzchen" mit Aussicht auf „hervorragende Baudenkmäler'<br />
105 Der Marienplatz<br />
108 Vorschläge für passende Architekturformen zur Ergänzung erhaltener Altstadtbebauung</p>
<p>DIE FORTENTWICKLUNG DER ALTSTADTPLANUNG DURCH HERMANN LEITENSTORFER<br />
113 ZUSAMMENFASSUNG TEIL 3<br />
<br />
ZUSAMMENFASSUNG TEIL 2<br />
TRUMMERRAUMUNG UND AUFBAU VON 1946 BIS 1958<br />
15 ERSTE MASSNAHMEN ZUR RÄUMUNG, ZU GEBAUDEREPA-<br />
RATUREN UND ZUM DENKMALSCHUTZ IM KREUZVIERTEL<br />
<br />
DENKMALSCHUTZ, STADTBILDPFLEGE UND NEUE GEBÄUDE FÜR DEN AUFBAU<br />
SOFORTMASSNAHMEN IM SOMMER 1945</p>
<ul>
<li>Die Straßenschutträumung und erste Instandsetzungen im Auftrag der amerikanischen Militärregierung</li>
<li>Das städtische bauwirtschaftliche Freigabeverfahren zur Instandsetzung von Gebäuden</li>
<li>Die Baudenkmäler und die Straßenschutträumung</li>
<li>Erste Sicherungsmaßnahmen an historischen Gebäuden</li>
<li>Das Programm zur Sicherung wertvoller Fassaden („Fassadenaktion")</li>
<li>Städtische Bemühungen zur Umsetzung der Fassadenaktion</li>
<li>Räum- und Sicherungsmaßnahmen an den Kirchen des Kreuzviertels</li>
</ul>
<p><br />
125 STÄDTISCHE INITIATIVEN ZUR TRÜMMERRÄUMUNG UND ZUR ENTWICKLUNG DES ZENTRUMS<br />
125 TRÜMMERRÄUMUNG ALS TEIL EINES GESAMTBAUPROGRAMMS</p>
<ul>
<li>Die Verzahnung von Gesamtbauprogramm und Wirtschaftsplan</li>
<li>Die Stadtgeographie und die Infrastruktur für die Trümmerräumung</li>
<li>Das Management für die Trümmerräumung im Vergleich zum Wohnungsbauprogramm von 1928</li>
<li>Die Broschüre der erste schritt zum Wiederaufbau unserer Stadt</li>
</ul>
<p>DIE VORBEREITUNGEN ZUR DURCHFÜHRUNG<br />
DER TRÜMMERRÄUMUNG</p>
<ul>
<li>Die technische Infrastruktur für die Räumung</li>
<li>Die Kommission zur Ortsbegehung im Rahmen der Trümmerräumung</li>
</ul>
<p>DIE ORTSBEGEHUNGEN ZUR TRÜMMERRÄUMUNG IM KREUZVIERTEL</p>
<ul>
<li>Die Arbeit der Kommission zur Trümmerräumung</li>
<li>Beschlüsse zum Vorgehen bei der Trümmerräumung im Kreuzviertel</li>
<li>Kompromisse der beteiligten Behörden bei der Trümmerräumung</li>
</ul>
<p>DER VERLAUF DER ARBEITEN ZUR TRÜMMERRÄUMUNG</p>
<ul>
<li>Start, Verlauf und Ende der Trümmerarbeiten im Kreuzviertel</li>
<li>Die technische Durchführung der Trümmerräumung</li>
<li>Die Räumarbeiten im Kreuzviertel</li>
<li>Ein unzulässiger Abbruch: Der Fall Kreuzstraße 30 im Hackenviertel</li>
</ul>
<p>DAS ERGEBNIS DER TRÜMMERRÄUMUNG</p>
<ul>
<li>Der Zustand der Vorkriegsbauten zum Ende der Trümmerräumung</li>
<li>Reaktionen auf das Bild nach Abschluss der Trümmerräumung</li>
<li>Beispiel: der Abbruch des Maffei-Palais am Promenadeplatz 8</li>
</ul>
<p>STÄDTISCHE INITIATIVEN ZUR ENTWICKLUNG DES STADTZENTRUMS</p>
<ul>
<li>„Ladengruppenbauten" in der Altstadt</li>
<li>Die Dokumentation der Aufbauarbeiten im Wiederaufbaureferat 1950-1953</li>
<li>Einbau von Arkaden in Vorkriegsbauten</li>
</ul>
<p>GESTALTUNG DER ALTSTADT MITHILFE DER PROPORTIONEN IM STADTRAUM</p>
<ul>
<li>Beispiel: die Alte Akademie</li>
<li>Sicherungs- und Verfallsgeschichte der Gebäudereste an der Neuhauser Straße</li>
<li>Die Aufbauarbeiten durch den Architekten Josef Wiedemann</li>
</ul>
<p>DENKMALERHALT FÜR DAS STADTBILD</p>
<ul>
<li>Beispiel: die Gebäude der Bayerischen Vereinsbank Promenadestraße 12 und 14</li>
<li>Schäden und Sicherungsbemühungen an den Gebäuden</li>
<li>Wiederaufbaupläne und Bauausführung</li>
<li>Beispiel: das Preysing-Palais in der Residenzstraße</li>
<li>Schäden und Sicherungsmaßnahmen</li>
<li>Die Aufbauarbeiten</li>
</ul>
<p>BAUPFLEGE MITHILFE ERHALTENER VORKRIEGSFASSADEN, ERGÄNZUNGEN, ÄNDERUNGEN UND NEUBAUTEN</p>
<ul>
<li>Beispiel: das Gebäude Maximiliansplatz 18 am Maxtor</li>
<li>Vorgeschichte des Gebäudes und städtebauliche Bedeutung</li>
<li>Die städtischen Akten zum Schadenszustand am Gebäude Maximiliansplatz 18</li>
<li>Baugenehmigung für den Wiederaufbau der Fassaden</li>
</ul>
<p>HISTORISCHE BAUTEILE ALS IMPULSGEBER FÜR DIE ENTWÜRFE MODERNER NEUBAUTEN</p>
<ul>
<li>Beispiel: die Neue Maxburg</li>
<li>Der Schadenszustand</li>
<li>Der sukzessive Abbruch der Baureste der Herzog-Max-Burg</li>
<li>Die Sicherung des Maxburgturms</li>
<li>Architekturwettbewerb und Entwurfsausarbeitung für die Neue Maxburg</li>
</ul>
<p>ZUSAMMENFASSUNG TEIL 4</p>
<p>EIN ERSTER ABSCHLUSS: DAS AUFBAUERGEBNIS IM JAHR DES 800-JÄHRIGEN STADTJUBILÄUMS 1958</p>
<p>SCHLUSSRESÜMEE</p>
<p>TAFELN l-VI</p>
<ul>
<li>198 Anhang<br />
Stellungnahme: Die Denkmalpflegerischen Belange beim Wiederaufbau von München</li>
<li>Straßen- und Hausnummernkonkordanz</li>
<li>Anmerkungen</li>
<li>Literaturverzeichnis</li>
<li>Danksagungen</li>
<li>Impressum</li>
</ul>