Das Klarissenkloster bei St. Jakob am Anger zu München
das Angerkloster unter der Reform des Franziskanerordens im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges
Zwingler Irmgard E.
Inhaltsverzeichnis
<p> </p>
<p>Ungedruckte Quellen<br />
Siglen und Abkürzungen <br />
Gedruckte Quellen und Literatur</p>
<p>Einführung</p>
<p><strong>Teil I Ordensgeschichtliche Grundlegung und Klosterreform Maximilians I.</strong></p>
<ol>
<li>Der Klarissenorden und das Angerkloster vor dem 17. Jahrhundert
<ol>
<li>Klara von Assisi (1193/94-1253) und die Entwicklung der Ordensregel
<ol>
<li>Klara von Assisi und Franziskus</li>
<li>Erste Regel für die Gemeinschaft Klaras</li>
<li>Regel Klaras von 1253</li>
<li>„Isabella-Regel” - Wegbereiterin für die Urbanregel</li>
<li>Regel Papst Urbans IV. von 1263</li>
</ol>
</li>
<li>Gründung des Angerklosters in München 1284
<ol>
<li>Die erste franziskanische Niederlassung bei St. Jakob</li>
<li>Die ersten Klarissen am Anger</li>
<li>Gründung ohne Fundation </li>
<li>Bedeutung des Adels für das Angerkloster</li>
</ol>
</li>
<li>Cura monialium - Schutz und Aufsicht über die Klarissen
<ol>
<li>Die Klarissen unter dem besonderen Schutz des Papstes<br />
- Rechtlicher Schutz durch Kardinalprotektoren<br />
- Existenzsicherung durch päpstliche Privilegien</li>
<li>Betreuung der Frauenklöster durch den Ersten Orden im 13. Jahrhundert</li>
<li>Das Angerkloster unter der Observantenbewegung<br />
- Nachlassen der Regelbeobachtung</li>
<li>Schwerpunkte der Betreuung im 16. Jahrhundert<br />
- Betreuung und Statuten<br />
- Sichere Existenz und Disziplin</li>
<li>Betreuung in der Oberdeutschen Observantenprovinz - Beispiele<br />
- Klausurfragen<br />
- Betreuung und Beichtvateramt</li>
</ol>
</li>
</ol>
</li>
<li>Grundlagen für die Reform des Franziskanerordens in Bayern im 17. Jahrhundert
<ol>
<li>Ordensgeschichtliche Situation innerhalb der Observanten
<ol>
<li>Cismontane und ultramontane Ordensfamilie</li>
<li>Neue Reformgruppen<br />
- Discalceaten und Rekollekten <br />
- Reformaten</li>
</ol>
</li>
<li>Initiativen zur katholischen Reform im Umfeld des Angerklosters
<ol>
<li>Kaisertöchter in Hall in Tirol statt im Ridlerkloster</li>
<li>Gründung eines Tochterklosters in Wien</li>
<li>Gründung eines Tochterklosters in Graz<br />
- Die religiöse Situation in der Steiermark<br />
- Maßnahmen Erzherzog Karls 11. (1564/65-1590)<br />
- Maßnahmen Erzherzogin Marias (1571-1608)</li>
</ol>
</li>
<li>Die Kirchenpolitik Maximilians I.
<ol>
<li>Die Kirchenpolitik bayerischer Herzöge</li>
<li>Maximilians Klosterreformpolitik</li>
<li>Reform des Seraphischen Ordens - Ziel einer landesherrlichen Maßnahme</li>
</ol>
</li>
</ol>
</li>
<li>Die Reform des Seraphischen Ordens durch Maximilian I.
<ol>
<li>Das Angerkloster - eigentlicher Auslöser zur Reform?
<ol>
<li>Erste Initiative Maximilians 1605<br />
- Intervention in Rom <br />
- Jacobus Farcin als päpstlicher Legat </li>
<li>Zweite Initiative Maximilians 1609<br />
- Päpstlicher Auftrag an die Inquisition<br />
- Auftrag des S. Officium zu weiterer Visitation <br />
- Zur Problematik der Datierung</li>
<li> Gezielte Aktivitäten Maximilians<br />
- Giovanni B. Crivelli - Resident Maximilians in Rom<br />
- Vorlage eines Reformkonzeptes in Rom 1614<br />
- Bemühung um Ermächtigung zur GeneralVisitation<br />
- Langwierige Verhandlungen<br />
- Neuer Impuls zur Durchsetzung des Konzeptes</li>
</ol>
</li>
<li>Beginn der Reform 1620
<ol>
<li>P. Antonius a Galbiato als Generalkommissar in München<br />
- Ankunft und erste Maßnahmen<br />
- Heftige Reaktionen im Münchener Konvent<br />
- Widerstand und Protest der Provinzleitung<br />
- Abwanderung von Novizen</li>
<li>Verlauf der Reform in Bayern<br />
- Die Reform in München<br />
- Die Reform der übrigen Konvente in Bayern</li>
<li>Die Kustodialkapitel in Bayern 1622-1625</li>
<li>Auswirkungen der Reform in Bayern - Erster Orden <br />
- Armutsfrage und Syndikus<br />
- Verwaltung von Almosen durch den Zweiten Orden <br />
- Praxis des Syndikus ab 1638<br />
- Herzogliche Almosen für die Franziskaner</li>
<li>Dritter Orden und Reform - der Weg zur strengen Klausur<br />
- Ridler und Pütrich - Regulierung durch den Herzog 1484<br />
- Nuntius Ninguardas erfolglose Intervention 1581<br />
- Strenge Klausur durch Antonius a Galbiato 1621-1627<br />
- Päpstliche Bestätigung der Klausur 1628</li>
</ol>
</li>
<li>Gründung der Bayerischen Franziskanerprovinz 1625 und ihre Entwicklung bis 1630
<ol>
<li>Maximilians Schritte zum Erfolg<br />
- Zwei neue Reformkonvente<br />
- Detaillierte Anweisungen an den Residenten<br />
- Programmatische Forderungen an Urban VIII. 1624<br />
- Errichtung der exempten Bayerischen Reformatenprovinz am 1. März 1625<br />
- Hohe Ordensämter für zwei Reformator! aus der Bayerischen Provinz</li>
<li>Nachfolge im Amt des Residenten in Rom</li>
<li>Folgen der Abtrennung von der Observantenprovinz<br />
- Wachsender Unmut<br />
- Einberufung eines Kongresses nach Graz 1629<br />
- Ergebnisloser Verlauf der Grazer Versammlung<br />
- Päpstliche Besiegelung der Abtrennung 1630<br />
- Gescheiterter Einigungsversuch in Augsburg 1630<br />
- Antonius a Galbiato in päpstlicher Mission auf dem Kurfürstentag in Regensburg</li>
<li>Die Reform Maximilians gerät zum Politikum 1631-1633
<ol>
<li>Streben nach Sicherung der Reform<br />
- Maximilians Wunschkandidat für das Amt des Ordensgenerals<br />
- Verschiebung und Verlegung des Generalkapitels von 1631<br />
- Wachsende Spannungen im Vorfeld<br />
- Vorkehrungen des Papstes</li>
<li>Das Generalkapitel in Toledo 1633<br />
- Inhaftierung des Kandidaten Antonius a Galbiato<br />
- Feierlicher Verlauf des Pfingstkapitels 1633<br />
- Wahl des Gegenkandidaten</li>
<li>Der Wahlskandal von 1633 in der franziskanischen Ordenshistoriographie</li>
</ol>
</li>
<li>Fortgang des Reformwerkes ab 1633
<ol>
<li>Amtsverlust für Generalkommissar Ambrosius</li>
<li>Maximilians Ablehnung eines Nationalkommissars</li>
<li>Erneute Stärkung der Reform</li>
<li>Das Ende der italienischen Herrschaft 1638</li>
<li>Definitive Exemption der Provinzen Bayern und Tirol 1639</li>
<li>Neue Gefährdung der Autonomie der Reformaten</li>
<li>Fortbestand des Reformwerkes</li>
<li>Entwicklung der Klöster in der Bayerischen Reformatenprovinz</li>
</ol>
</li>
<li>Würdigung Maximilians - Zeugnis Wittelsbachischen Selbstverständnisses
<ol>
<li>Maximilian - ein zweiter Theodo</li>
<li>Geschichtlicher Hintergrund<br />
- Theodo III. und sein Bemühen um eine bayerische Kirchenprovinz<br />
- Maximilian - Gründer einer unabhängigen Bayerischen Ordensprovinz</li>
<li>Ordensinteme Beurteilung der Reform</li>
</ol>
</li>
<li>Die beiden »Säulen« der Bayerischen Reform
<ol>
<li>Bischof Antonius Arrigoni a Galbiato (1570-1636), Reformat und Reformer</li>
<li>Ambrosius Spreaftco a Galbiato (+ 1639)</li>
<li>Würdigung der Galbiaten Antonius und Ambrosius<br />
- Würdigung im gesamten Orden<br />
- Würdigung in der Bayerischen Provinz </li>
</ol>
</li>
</ol>
</li>
</ol>
</li>
</ol>
<p><strong>TEIL II Das geistliche Leben im Angerkloster und seine Ausstrahlung auf die Stadt München</strong></p>
<ol>
<li>Die Auswirkungen der Reform von 1620 im Hinblick auf die Statuten
<ol>
<li>Entwicklung neuer Statuten bis 1685/98
<ol>
<li>Enge Bindung der Klarissen an die franziskanische Reform</li>
<li> Statutenentwicklung für den Ersten Orden<br />
- Ordinationes provisionales 1621<br />
- Statuta Provinciae Bavariae von 1639 bis 1662<br />
- Abschließende Statuten 1698</li>
<li>Statuten für den Zweiten Orden<br />
- Statuten für die Klarissen in Bayern und Tirol 1635<br />
- Fortschreibung und neue Bestimmungen 1644-1674<br />
- Die Statuten von 1685 und ihr Aufbau</li>
<li>Die „Liebs-Congregation” - ein klosterinternes Statutenbuch</li>
<li>Auslegung von Regel und Statuten durch Reformaten Italiens</li>
</ol>
</li>
<li>Geistliche Betreuung und Beichtväter im Angerkloster
<ol>
<li>Vom „Vaterhaus” am Anger zur „Präsidenterey"</li>
<li>Betreuung unter den Observanten</li>
<li>Betreuung unter den Reformaten - Grundsätzliches</li>
<li>Die Gemeinschaft der Brüder in der Residenz<br />
- Unabhängiger Status<br />
- Regelungen für Alltag, Festlichkeit und Todesfall</li>
<li>Das Beichtväteramt<br />
- Ein Amt von hoher Wertschätzung<br />
- Amtszeit in Theorie und Praxis<br />
- Extraordinari-Beichtväter<br />
- Fragen der personellen Erfassung</li>
<li>Würdigungen<br />
- P. Johannes Ketterle (+ 1674)<br />
- P. Barnabas Kirchhueber (1660-1705)</li>
<li>Beichtväter und Prediger seit der Reform von 1620<br />
- Beichtväterreihe 1620-1705<br />
- Prediger in der Klosterkirche St. Jakob</li>
</ol>
</li>
<li>Betreuung und Klausur
<ol>
<li>Erfordernisse bei Klostergebäude und Kirche</li>
<li>Zugang zum Nonnenkloster </li>
<li>Geringfügige Veränderung der Bestimmungen 1620-1698</li>
<li>Päpstliche Lizenz für den Adel<br />
- Intervention Kurfürst Maximilians<br />
- Intervention Herzog Maximilian Philipps<br />
- Lockere Handhabung im Angerkloster</li>
<li>Weltliche Personen in der Klausur</li>
<li>Erfahrungsaustausch unter Äbtissinnen</li>
</ol>
</li>
<li>Visitation durch die Ordensoberen
<ol>
<li>Berechtigung</li>
<li>Die jährliche Visitation durch den Provinzial<br />
- Interne Anweisungen in spiritualibus<br />
- Überprüfung in temporalibus</li>
<li>Außerordentliche Visitatoren<br />
- Generalkommissare<br />
- Generalminister</li>
<li>Visitationsdekrete für Wiener Klarissen - Exkurs<br />
- Franciscus Sosa a Toledo 1603<br />
- Petrus Marinus Sormano 1685</li>
<li>Zuständigkeit des Bischofs</li>
</ol>
</li>
</ol>
</li>
<li> Innere Struktur des Konventes
<ol>
<li> Die Äbtissin im Urbanissenkloster
<ol>
<li>Das Amtsverständnis</li>
<li>Aufgaben der Äbtissin - innerer Bereich<br />
- Pflicht und Verantwortung<br />
- Maßnahmen<br />
- Verteilung von Ämtern<br />
- Kompetenz für Dispensen</li>
<li>Aufgaben der Äbtissin - äußerer Bereich<br />
- Wirtschaftliche Existenzsicherung<br />
- Rechtsvertretung durch den Schaffner</li>
<li>Wahl einer Äbtissin<br />
- Sonderfall Angerkloster<br />
- Abtei- und Konventsiegel<br />
- Freie Resignation einer Äbtissin<br />
- Pflichtgemäße jährliche Resignation<br />
- Stimmberechtigung<br />
- Zeremonie bei der alljährlichen Wiedereinsetzung<br />
- Neuwahl und Inventur</li>
<li>Amtszeit der Äbtissin<br />
- Idealvorstellungen und Praxis<br />
- Intervention der Kurfürstin Maria Anna</li>
</ol>
</li>
<li>Das Amt der Priorin
<ol>
<li>Aufgaben</li>
<li>Amtsdauer</li>
<li>Ausnahmesituation im Dreißigjährigen Krieg</li>
</ol>
</li>
<li>Der Weg zur Klarissin
<ol>
<li>Regelungen vor der Aufnahme<br />
- Anforderungen an Chor-und Laienschwestern<br />
- Kontrakt über Mitgift und Erbe<br />
- Aussteuer und Kosten</li>
<li>Einkleidung<br />
- Vorläufigkeit auf beiden Seiten<br />
- Feier der Einkleidung</li>
<li>Noviziat und Profess <br />
- Betreuung der Novizinnen <br />
- Bischöfliches Professexamen<br />
- Kandidatinnen und ihre Professfeiern<br />
- Professfeier für Chor-und Laienschwestern<br />
- Professformel - Professeid<br />
- Ausspeisung und Kosten</li>
<li>Der Konvent des Angerklosters im 17. Jahrhundert
<ol>
<li>Schwesternverzeichnis 1600-1641</li>
<li>Schwesternverzeichnis 1641-1701</li>
<li>Schwesternliste 1702</li>
<li>Reihe der Äbtissinnen im 17. Jahrhundert </li>
<li>Reihe der Priorinnen</li>
</ol>
</li>
</ol>
</li>
</ol>
</li>
<li>Geistliches Leben im Angerkloster
<ol>
<li>Die Reformstatuten von 1685 im Hinblick auf die Gelübde
<ol>
<li>Gehorsam</li>
<li>Armut</li>
<li>Keuschheit und Zucht</li>
<li>Klausur</li>
</ol>
</li>
<li>Das Gebetsleben - der „göttliche Dienst”
<ol>
<li>Das Offizium und seine liturgische Ausgestaltung<br />
- Das Stundengebet im Sinne der Reformaten<br />
- Tagesplan zum Stundengebet<br />
- Choralgesang und Einschränkungen 1620<br />
- Kirchenordnung von 1627<br />
- Verhalten im Chor</li>
<li>Messfeier - Konventamt und Jahrtage<br />
- Seraphischer Orden und Kirchenjahr<br />
- Liturgische Gestaltung </li>
<li>Beichte und Kommunionempfang</li>
</ol>
</li>
<li>Gebetsverpflichtungen - Tradition und Vereinbarung
<ol>
<li>Kapitelversammlungen des Ordens</li>
<li>Gebet für die Fürstenhäuser</li>
<li>Gottesdienste aus Gepflogenheit</li>
<li>Gelöbnisse des Klosters in Kriegs- und Pestgefahr</li>
<li>Gebetsverbrüderung</li>
<li>Weitere regelmäßige Pflichtgebete</li>
<li>Totengedächtnis für eine Klarissin</li>
</ol>
</li>
<li>Andere Frömmigkeitsformen im Kloster
<ol>
<li>Verehrung des Allerheiligsten</li>
<li>Kreuz- und Passionsfrömmigkeit</li>
<li>Marien- und Heiligenverehrung<br />
- Marienverehrung<br />
- Franziskanische Heilige<br />
- Als »Selige« im Angerkloster verehrte Klarissen</li>
<li>Reliquienverehrung im Angerkloster<br />
- Eine spezifische Form der Heiligenverehrung<br />
- Der Reliquienkalender 1692 - klosterinterner Gebrauch</li>
<li>Klosterbibliothek</li>
</ol>
</li>
<li>Gestaltung des Gemeinschaftslebens
<ol>
<li>Verhalten bei Tisch</li>
<li>Haartracht und Kleidung</li>
<li>Fasten, Abstinenz und Mäßigkeit<br />
- Allgemeine Gepflogenheiten<br />
- Rigorose Haltung der Reformaten<br />
- „Fleischordnung” 1689</li>
<li>Briefkontakte zu anderen Klöstern</li>
</ol>
</li>
<li>Verehrungswürdige und Gottselige im Angerkloster
<ol>
<li>Kriterien der Verehrungswürdigkeit </li>
<li>Reihe der Gottseligen im 17. Jahrhundert</li>
</ol>
</li>
<li>Die gottselige Schwester Clara Hortulana von Empach (1662-1689)
<ol>
<li>Herkunft und biographische Angaben</li>
<li>Clara Hortulana im Kloster<br />
- Einkleidung und Noviziat<br />
- Sterbestunde und Tod<br />
- Schockwirkung im Kloster</li>
<li>Geistliches Wirken<br />
- Kämpfe und Visionen<br />
- Errettung von Seelen aus dem Fegfeuer</li>
<li> Clara Hortulana im-Ruf der Heiligkeit<br />
- Erhebung der Gebeine 1698<br />
- Bemühung um zuverlässiges Zeugnis</li>
<li>Kurfürstliche Beatifikationsbestrebungen<br />
- Prinzessinnen Agnes und Barbara im Vordergrund<br />
- Einbeziehung des Freisinger Bischofs<br />
- Erhebung der Gebeine der Prinzessinnen<br />
- Zeugenvernehmung im Kloster 1701<br />
- Fortgang der Beatifikationsbemühungen 1701-1703</li>
<li>Gebet, Hymnus und Attestatum</li>
</ol>
</li>
</ol>
</li>
<li>Franziskanische Volksseelsorge in St. Jakob
<ol>
<li>Portiunkula- und Lateranablass - zwei „große Gnaden”
<ol>
<li>Ablassprivilegien und Seraphischer Orden</li>
<li>St. Jakob und der Portiunkula-Ablass<br />
- Ursprung und Verleihung 1401<br />
- Wechselnde Wertschätzung und Wiederbelebung<br />
- Streitigkeiten<br />
- Dominikus-Ablass als praktikable Interimslösung 1688<br />
- Erneuerung des Portiunkula-Ablasses 1703</li>
<li>St. Jakob und die Lateranensische Inkorporation 1607<br />
- Wertschätzung des Ablasses <br />
- Erneuerung mit Konsens des Ortsbischofs<br />
- Streitigkeiten mit dem Ridlerkloster 1689-1700</li>
</ol>
</li>
<li>Verehrung von Reliquien und Heiligen Leibern in St. Jakob
<ol>
<li>Katakombenheilige und Märtyrerkult in Rom</li>
<li>Bestand und Zuwachs an Reliquien und Heiligen Leibern</li>
<li>Die bedeutendsten Heiltümer in St. Jakob</li>
<li>Die Katakombenheiligen Eutychia und Justinus - vom Erwerb bis zur öffentlichen Verehrung<br />
- Kauf in Rom und Transport nach München<br />
- Rekognition und Approbation<br />
- Heilige Leiber und Klosterarbeiten<br />
- Die Translationsprozession - ein Stadtereignis <br />
- Salutationsfeier S. Eutychiae<br />
- Die Ausstattung der Schreine <br />
- Bitteres Nachspiel<br />
- Weitere Heilige Leiber für St. Jakob<br />
- „Signum veritatis S. Eleutheriae" - ein Mirakel</li>
</ol>
</li>
<li>Klosterkirche St. Jakob
<ol>
<li>Besondere Feiertage und ihre Gestaltung</li>
<li>Gnadenbilder</li>
<li>Kirchengebäude und Ausstattung<br />
- Umbau des Kircheninneren 1642<br />
- Teilrenovierung 1673/74<br />
- Renovierung 1681<br />
- Laufende Kosten</li>
<li>Zwei neue Monstranzen <br />
- Ikonographisches Programm<br />
- Finanzierung<br />
- Gestaltung und Kosten</li>
</ol>
</li>
<li>Stiftungen - Bedeutung für Kloster und Gläubige
<ol>
<li>Seelgerätstiftungen <br />
- Begriff und Intention<br />
- Formen der Vereinbarung</li>
<li>Verpflichtungen von unterschiedlichem Umfang<br />
- Allgemeine Unterscheidungen<br />
- Die Jahrtagsstiftung Peringer 1640<br />
- Die Ewige Wochenmessstiftung Töpstl 1666<br />
- Jahrtage für Eltern einer Konventualin</li>
<li>Buchführung über die Verpflichtungen <br />
- Das Jahrtagsbuch<br />
- Das Jahrtagslibell von 1624<br />
- Die zwölf großen Totenvigilien<br />
- Versäumte Pflichterfüllung - eine moralische Last</li>
<li>Erbschaften und Vermächtnisse<br />
- Stiftungen von unterschiedlicher Größenordnung<br />
- Hoher Verwaltungsaufwand<br />
- Stiftungen von Pfründnerinnen <br />
- Geistlichkeit als Stifter<br />
- Die Fürstenhäuser Wittelsbach und Habsburg als Stifter</li>
<li>Stiftungen zum Kirchenschatz</li>
</ol>
</li>
<li> „Der Mitleidige Seelenbund” in St. Jakob
<ol>
<li>Die Bedeutung von Bruderschaften im Volk</li>
<li>Gründung 1681</li>
<li>Das Kloster - Gastgeber und Mitglied</li>
<li>Mitgliederzahl und Verwaltung</li>
<li>Der „Zeigungsbrief” - Beitrittsurkunde von 1681</li>
<li>Satzung</li>
<li>Streit mit der Erzbruderschaft vom Alten Hof<br />
- Befürchtete Konkurrenz <br />
- Klage beim Bischof<br />
- Einschaltung Roms<br />
- Erfolg dank prominenter Verteidigung </li>
</ol>
</li>
<li>Die Jakobidult
<ol>
<li>Ursprung</li>
<li>Aufblühen durch religiösen Anlass<br />
- Wirtschaftliche Bedeutung für Stadt und Kloster<br />
- Herstellung und Verkauf von Devotionalien</li>
<li>Streitigkeiten mit der Stadt </li>
</ol>
</li>
<li>Sepulturstreit mit der Pfarrkirche St. Peter
<ol>
<li>Bedeutung des Begräbnisrechtes für den Seraphischen Orden</li>
<li>Sepultur im Klosterfriedhof von St. Jakob<br />
- Gängige Verfahrensweise<br />
- Spannungen<br />
- Sorge um pfarrliche Rechte 1692</li>
<li>Anhaltende Sepulturstreitigkeiten<br />
- Beerdigung der Maria Justina Pilmes 1698 als Auslöser<br />
- Briefwechsel mit Freisinger Instanzen<br />
- Appell des Bischofs an das Salzburger Konsistorium 1699<br />
- Weitere Streitigkeiten 1729-1741</li>
</ol>
</li>
</ol>
</li>
<li>Mary Wards Attestierung im Angerkloster
<ol>
<li>Zur Person Mary Wards</li>
<li>Die Haltung Kurfürst Maximilians</li>
<li> Der Aufenthalt Mary Wards im Angerkloster 1631</li>
</ol>
</li>
</ol>
<p><strong>TEIL III Die Klosterökonomie - ein komplexes System</strong></p>
<ol>
<li>Das Rechtsverhältnis des Angerklosters zur weltlichen Obrigkeit
<ol>
<li>Rechtlicher Schutz und Privilegien</li>
<li>Entwicklung zum landständischen Kloster</li>
<li> Praxis des Rechtsbeistands im 17. Jahrhundert
<ol>
<li> Der Commissarius Protector</li>
<li>Bestätigung der Privilegien</li>
</ol>
</li>
<li>Verpflichtung als Prälatenkloster
<ol>
<li>Repräsentative Pflichten</li>
<li>Dienstleistungen des Klosters</li>
</ol>
</li>
</ol>
</li>
<li>Der Besitz des Klosters und seine Nutzung im 17. Jahrhundert
<ol>
<li>Existenzsicherung durch grundherrschaftlichen Besitz
<ol>
<li>Erwerb durch Kauf in der Gründungsphase</li>
<li>Besitzzuwachs durch Seelgerätstiftungen</li>
</ol>
</li>
<li>Die Liegenschaften des Angerklosters
<ol>
<li>Quellenlage<br />
- Uneinheitliche Ansätze<br />
- Verzeichnisse aus Initiative des Klosters<br />
- Kurfürstliche Erhebung 1634/50</li>
<li> Zusammenstellung der Liegenschaften<br />
- Güter - nach Gerichten geordnet<br />
- Mühlen<br />
- Besitz im Burgfrieden Münchens<br />
- Anger und Gärten unmittelbar vor der Stadt<br />
- Der Vogelherd im „Pirket” in Thalkirchen</li>
<li>Besitzveränderungen im Verlauf des 17. Jahrhunderts </li>
</ol>
</li>
<li>Das Angerkloster als Grundherr
<ol>
<li>Rechtliche Stellung zu den Untertanen<br />
- Gerichtsbarkeit<br />
- „Rechthalten” in Kösching - ein Sonderfall</li>
<li>Nutznießung der Güter durch Verstiftung<br />
- Verschiedene Verleihformen<br />
- Ausstände - Betrug - Streitigkeiten</li>
<li> Zehent</li>
<li>Der Sendlinger Zehentstreit</li>
</ol>
</li>
<li>Der Dreißigjährige Krieg - eine schwere ökonomische Krise
<ol>
<li>Wirtschaftlich-finanzielle Probleme 1632-1634<br />
- Kosten der Fluchtunternehmung<br />
- Fehlende Zinseinnahmen<br />
- Eingeschränkte Ernährung<br />
- Obdach für Flüchtlinge<br />
- Verwüstung der meisten Güter<br />
- Ausstände - summarisch</li>
<li>Unterstützende Maßnahmen des Klosters<br />
- Direkthilfe<br />
- Flexible Verstiftungspraxis als langfristige Maßnahme</li>
<li>Die Kriegsjahre 1646-1648</li>
<li>Langsame Besserung nach 1650</li>
</ol>
</li>
</ol>
</li>
<li>Geldwirtschaft - Kapitalanlagen und Steuern
<ol>
<li>Einführender Überblick</li>
<li>Mitgift und Kapitalanlagen
<ol>
<li>Anlagen bei der Landschafts- oder „Bunds-Cassa”</li>
<li>Weitere Zinsansprüche des Klosters<br />
- Einnahmen von der Stadt Hall in Tirol<br />
- Einnahmen vom Hochstift Freising</li>
<li>Belastungen vonseiten des Landesherrn
<ol>
<li>Die Steuerpflicht des Angerklosters</li>
<li>Die „Ordinari-Steuer”</li>
<li>Die „Extra-Ordinari-Steuer” </li>
<li>Kriegskontributionen und Zwangsanleihen</li>
<li>Gravamina auf dem Landtag 1669</li>
<li>Besteuerung der Bedienstetenlöhne</li>
</ol>
</li>
<li>Die Päpstliche Türkensteuer ab 1684</li>
</ol>
</li>
</ol>
</li>
<li>Die Erfassung der Naturalwirtschaft
<ol>
<li>Anfängliche Buchführung 1631/32
<ol>
<li>Wochenzettel</li>
<li>Gültbuch mit Jahressummen</li>
</ol>
</li>
<li>Bilanzierende Buchführung ab 1700/01
<ol>
<li>Rechnungsbuch der Äbtissin </li>
<li>Bilanz an Naturalien zur Inventur 1700/01</li>
</ol>
</li>
<li>Wirtschaftliche Sonderposten
<ol>
<li>Gelddienste für andere Klarissenklöster</li>
<li>Spezielle Einnahmen<br />
- Opferstock<br />
- Einnahmen vom Seelenbund</li>
<li>Ausgaben<br />
- Baumaßnahmen<br />
- Geschenke und Verehrungen<br />
- Getreide als Anerkennung</li>
<li>Zahlungsbefehl gegen das Kloster Kühbach</li>
</ol>
</li>
</ol>
</li>
<li>Holzwirtschaft - Versorgung mit Baustoff und Energie
<ol>
<li>Oberer und Unterer Nonnwald
<ol>
<li>Güter im Oberen Nonnwald</li>
<li>Nutzung des Oberen und Unteren Nonnwaldes 1635/40</li>
<li>Regelung von Holzarbeit und Verkauf</li>
<li>Holztransport nach München</li>
<li>Die Wehre bei Wolfratshausen</li>
<li>Begehung des Nonnwaldes 1669</li>
</ol>
</li>
<li>Nutzungsrecht im „Pairbrunner Forst"
<ol>
<li>Geschichtlicher Hintergrund</li>
<li>Streit mit dem Landesherrn</li>
<li>Reichnisse für die Förster</li>
</ol>
</li>
<li>Der „Stadler” in Stockdorf
<ol>
<li>Holzqualität</li>
<li>„Aichelklauben” und Techel</li>
<li>Holzdiebstahl und Frevel im Stadler</li>
</ol>
</li>
<li>Das „Pirkhet” in Thalkirchen
<ol>
<li>Brennholzreserve</li>
<li>Unregelmäßigkeiten und Betrug</li>
</ol>
</li>
</ol>
</li>
<li>Teichwirtschaft - Versorgung mit „Fastenspeis”
<ol>
<li>Gewässer im Nonnwald - Nutzung und Organisation
<ol>
<li>Betreuung durch Weihermeister</li>
<li>Weiherräumung und Fischzucht</li>
<li>Die „Stift” in der Fastenzeit</li>
<li>Das „Fischet” im Herbst<br />
- Ein Fest auf Kosten des Klosters<br />
- Fischfang und Transport nach München</li>
<li>Zwischenlagerung in Fischweihern in der Au</li>
</ol>
</li>
<li>Fischwasser an der Amper bei Dachau
<ol>
<li>Lieferbedingungen für die Fischer</li>
<li>Störungen des Fischereirechtes</li>
<li>Anfeindungen gegen das Kloster</li>
</ol>
</li>
</ol>
</li>
<li>Versorgung mit Wein
<ol>
<li>Bedarf an „Opfer-und Speiswein”</li>
<li>Bezug aus verschiedenen Regionen
<ol>
<li>Weine aus Tirol und vom Neckar</li>
<li>Weine aus Wien und der Wachau</li>
</ol>
</li>
<li>Kostspieliger Transport auf der Donau
<ol>
<li>Dauer und Kosten des Transports .</li>
<li>Reduzierung der Kosten durch Mautbefreiung</li>
<li>Kooperation mit Kloster Tegernsee </li>
</ol>
</li>
<li>Hilfe durch Wiener Klarissenklöster
<ol>
<li>Wein als „Allmusen” von S. Nicola</li>
<li>Unterstützung durch das Königinkloster</li>
</ol>
</li>
<li>Der kurfürstliche Weinaufschlag 1620-1690</li>
<li>Weinlagerung im Kloster</li>
</ol>
</li>
<li>Kloster und Klosterhof - das wirtschaftliche Zentrum
<ol>
<li>Die Klosterschwaige Bruderhof
<ol>
<li>Eigenbewirtschaftung und Verstiftung im Wechsel</li>
<li>Wert und Nutznießung</li>
<li>Ertrag und Kosten 1693</li>
</ol>
</li>
<li>Das Kloster als Arbeitgeber - Organisationsstruktur
<ol>
<li>Einblick in Alltagsverhältnisse</li>
<li>Dienste des Schaffners und des Verwalters<br />
- Zentrale Bedeutung des Schaffneramtes <br />
- Bewerbung um den Schaffnerdienst 1691<br />
- Aufgaben in Verwaltung und Menschenführung<br />
- Beispiel einer Amtseinführung 1633<br />
- Besoldung und Zuwendungen<br />
- Schaffner Praitenlochner - ein Ausnahmefall<br />
- Schaffnerliste für das 17. Jahrhundert <br />
- Der Verwalter an der Donau<br />
- Der Kastenbauer in Reisgang </li>
<li>Bedienstete, Dienstboten und ihre Aufgaben</li>
<li>Der Advocatus - ein externer Angestellter</li>
</ol>
</li>
<li>Brauwirtschaft im Angerkloster
<ol>
<li>Brau-und Verkaufsrecht</li>
<li>Bezug der Braustoffe</li>
<li>Belastung durch den Bieraufschlag</li>
<li>Gesonderte Verrechnung</li>
<li>Kapazität und Lagerung</li>
<li>Klosterbier - Konkurrenz für Münchener Brauer?</li>
<li>Bier in verschiedenen Qualitäten und Funktionen</li>
<li>Ruinöse Großzügigkeit bis 1740</li>
</ol>
</li>
<li>Leben am Klosterhof
<ol>
<li>Haus-und landwirtschaftliche Grundsätze<br />
- Getreideanbau und Lagerung<br />
- Buchhaltung über den Verbrauch an Naturalien</li>
<li>Jahressummen von. Gült und Küchendienst 1636</li>
<li>Gepflogenheiten bei der Übergabe der Gült</li>
<li>Ernährung im Angerkloster</li>
<li>Gesundheit und Klosterapotheke</li>
<li>Kirchenjahr und Brauchtum im Klosterhof</li>
</ol>
</li>
</ol>
</li>
<li>Soziale und rechtliche Berührungspunkte zwischen Kloster und Stadt
<ol>
<li>Soziale Dienste und Reichnisse
<ol>
<li>Dienst an Bedürftigen<br />
- Jahrtagsausspeisungen<br />
- Sorge für Arme und Sieche<br />
- „Kosthafen” für Studenten und Hausarme</li>
<li> „Verehrung” an verdiente Helfer in der Stadt</li>
</ol>
</li>
<li>Der Klosterhof - ein rechtlich exempter Raum
<ol>
<li>Das Sonderrecht auf Inventur</li>
<li>Freiung im Klosterbezirk - sichere Zuflucht?</li>
</ol>
</li>
<li>Konflikte mit Magistrat und Bürgern
<ol>
<li>Klosterbach</li>
<li>Probleme durch benachbarte Bauten</li>
<li>Belästigung von außen</li>
<li>Kloster und Magistrat 1682 </li>
</ol>
</li>
</ol>
</li>
</ol>
<p><strong>Teil IV Das Angerkloster und der Dreißigjährige Krieg</strong></p>
<ol>
<li>Der Konvent des Angerklosters auf der Flucht vor den Schweden 1632
<ol>
<li>Die Flucht, eine große Herausforderung
<ol>
<li>Planung der Ziele</li>
<li>Vorbereitungen und Aufbruch</li>
<li>Begleiter und Helfer</li>
<li>Aufenthalt in Tölz</li>
<li>Der Weg nach Hall</li>
<li>Aufenthalt in Hall<br />
- Neue Gefahr in Tirol<br />
- Versorgung<br />
- Geistliches Leben<br />
- Jurisdiktion<br />
- Tod des Beichtvaters</li>
<li>Rückkehr nach München</li>
<li>Der Verlauf der Flucht 1632 - kursorischer Überblick</li>
</ol>
</li>
<li>Personelle Erfassung
<ol>
<li>Fluchtberichte der Klöster Ridler und Pütrich</li>
<li>Vergleich mit dem Kriegsschicksal anderer Konvente.</li>
</ol>
</li>
</ol>
</li>
<li>Die Flucht der Klosterfrauen 1632 im Spiegel von Briefen
<ol>
<li>Die wirtschaftlich-organisatorische Korrespondenz</li>
<li>Persönliche Briefe</li>
</ol>
</li>
<li>Die Kriegschronik der Schwester Anna Catharina Frölich von Frölichspurg
<ol>
<li>Erste Kriegsphase in Bayern 1632</li>
<li>Die Jahre 1633-1635</li>
<li>Der Französisch-Schwedische Krieg 1635-1648</li>
<li>Kriegsende - Folgen für Bayern</li>
</ol>
</li>
</ol>
<p>Anhang<br />
Bildteil<br />
Register</p>
<p> </p>